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Wegen Sicherheitslücken: Google verbannt Videokonferenztool Zoom

Von Arbeitsrechnern  

Google verbannt Videokonferenztool Zoom

09.04.2020, 16:24 Uhr | dpa

Wegen Sicherheitslücken: Google verbannt Videokonferenztool Zoom. Zoom-App auf einem Smartphone: Google verbannt den Dienst von seinen Arbeitsrechnern (Quelle: imago images/Cadu Rolim)

Zoom-App auf einem Smartphone: Google verbannt den Dienst von seinen Arbeitsrechnern (Quelle: Cadu Rolim/imago images)

Der Internetriese Google verbannt die Konferenzsoftware Zoom von seinen Arbeitsrechnern. Offizieller Grund seien Sicherheitsbedenken wegen Softwarelücken. Doch Google ist auch direkter Konkurrent des Unternehmens.

Google blockiert die Software des Videokonferenz-Dienstes Zoom auf den Computern seiner Mitarbeiter, nachdem diverse Sicherheitslücken und Datenschutz-Probleme bekannt wurden. Das Desktop-Programm genüge nicht Googles Sicherheits- Anforderungen, sagte ein Sprecher der Website "Buzzfeed" am Mittwoch. Die Mitarbeiter könnten aber weiterhin Zoom privat im Webbrowser oder auf Smartphones und Tablets nutzen.

Zoom, eigentlich für den Einsatz in Unternehmen gedacht, wird in der Coronavirus-Krise vermehrt nicht nur zur Heimarbeit, sondern auch für private Videochats, Unterricht und Gottesdienste genutzt. Die tägliche Nutzerzahl sprang von 10 Millionen im Dezember auf zuletzt 200 Millionen hoch. Zugleich wurden Probleme wie die Weitergabe einiger Daten an Facebook bekannt, wie auch eine weniger konsequente Verschlüsselung als von Zoom behauptet.

Google hat Konkurrenz für Zoom im eigenen Haus mit dem Dienst Meet. Dieser Service gewinne täglich mehr als zwei Millionen Nutzer hinzu, sagte ein Google-Manager der Technologie-Website "CNET".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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