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YouTube sperrt Trump-Kanal für eine Woche – wegen Gewaltpotenzial

Wegen Gewaltpotenzials  

YouTube sperrt Trump-Kanal für eine Woche

13.01.2021, 09:28 Uhr | dpa, t-online

YouTube sperrt Trump-Kanal für eine Woche – wegen Gewaltpotenzial. Youtube sperrt Trump-Konto: Vorerst allerdings nur für eine Woche (Quelle: Reuters/Lucy Nicholson)

YouTube sperrt Trump-Konto: Vorerst allerdings nur für eine Woche. (Quelle: Lucy Nicholson/Reuters)

YouTube hat den Kanal von Donald Trump für eine Woche gesperrt. Grund sei anhaltendes Gewaltpotenzial, erklärt Google. Ob Trumps Konto danach wieder aktiviert wird, sei aktuell noch nicht entschieden.

Rund eine Woche nach der Erstürmung des US-Kapitols ergreift nun auch YouTube als letzte große Internetplattform schärfere Maßnahmen gegen das Konto des amtierenden Präsidenten Donald Trump. Angesichts von "Bedenken ob des anhaltenden Gewaltpotenzials" seien neue Inhalte auf Trumps Kanal entfernt worden, teilte die Videoplattform von Google am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Nun dürften mindestens sieben Tage lang keine Videos mehr dort hochgeladen werden – ältere Videos blieben aber verfügbar. Zudem sei die Kommentarfunktion auf unbestimmte Zeit deaktiviert worden. Zuvor hatten unter anderem Twitter und Facebook die jeweiligen Konten des abgewählten Präsidenten dauerhaft gesperrt.

Aktivisten hatten YouTube zuvor mit Boykott bedroht

Nach Angaben des Senders CNN lehnte YouTube es ab, weitere Details zum entfernten Videomaterial zu nennen. Nach der einwöchigen Sperre für neue Clips wolle man die Entscheidung aber noch einmal überdenken. US-Aktivisten hatten YouTube zuvor laut einem Bericht der Zeitung "USA Today" mit einem landesweiten Boykott gedroht, sollte die Plattform nicht Trumps Konto mit rund 2,77 Millionen Abonnenten entfernen.

Die Richtlinien von YouTube sehen vor, dass nach dem ersten Verstoß ein Konto für eine Woche ausgesetzt werden kann, nach dem zweiten für zwei Wochen. Nach einem dritten Verstoß droht eine dauerhafte Sperrung des Kanals.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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