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Genervte Kunden zahlen es Vodafone-Tochter heim

Von t-online, avr

Aktualisiert am 12.02.2021Lesedauer: 3 Min.
Eine Frau schaut w├╝tend auf ihr Handy: Die Bundesnetzagentur hat einen Provider wegen unerlaubter Telefonwerbung zu einer Strafe verdonnert.
Eine Frau schaut w├╝tend auf ihr Handy: Die Bundesnetzagentur hat einen Provider wegen unerlaubter Telefonwerbung zu einer Strafe verdonnert. (Quelle: getty-images-bilder)
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Immer wieder klagen Nutzer ├╝ber unerw├╝nschte Werbung am Telefon oder anderer Art von Spam-Anrufen. Ein aktuelles Beispiel zeigt, warum es sich f├╝r jeden lohnt, die Bundesnetzagentur dar├╝ber zu informieren.

E-Mail-Spam, unverlangte SMS, bel├Ąstigende Anrufversuche oder unerlaubte Telefonwerbung: Wer Beschwerden zu solchen und anderen F├Ąllen hat, sollte sich am besten an die Bundesnetzagentur wenden. Die Beh├Ârde kann F├Ąlle pr├╝fen, Nummern sperren lassen oder auch hohe Geldstrafen aussprechen.


Das sind die 11 skurillsten Spam-Anrufe 2020

Spam-Anrufe gibt es immer wieder. Im Grunde wollen die Betr├╝ger irgendwie an das Geld ihrer Opfer. Dabei greift so mancher auf ungew├Âhnliche Taktiken zu. Die Warn-App Clever Dialer hat einige der skurrilsten Betrugsversuche von 2020 aufgelistet. In dieser Fotoshow finden Sie Berichte von Nutzern, die ungew├Âhnliche Betrugsanrufe erhalten haben.
Der Anrufer unter der Nummer 015216264009 lie├č nicht locker. Ein Betroffener schreibt: "Ruft st├Ąndig wieder an, obwohl ich am Telefon gesagt habe, ich w├╝nsche keine Anrufe.... Auf Nachfrage wo meine Nr hergeholt wurde, kam als Antwort 'vom Weihnachtsmann' sehr unfreundlich und genervter Ton am anderen Ende. Gewinnspielanfrage."
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Im Gegensatz zu manch anderer Beh├Ârde scheint die Netzagentur dabei auch engen Kontakt mit Nutzern zu pflegen und sie ├╝ber den Ausgang des Verfahrens zu informieren. Das zeigen aktuelle Beispiele, die User auf Twitter und Reddit teilen. Das zeigt: Es kann lohnenswert sein, sich bei nervigen Anrufen an die Netzagentur zu wenden.

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In diesem Fall hat die Beh├Ârde eine Strafe gegen die "Vodafone NRW GmbH (ehemals Unitymedia GmbH)" in H├Âhe von 148.000 Euro ausgesprochen. Dabei handelte es sich im Grunde um eine Strafe gegen Unitymedia. Vodafone hat das Unternehmen aber Mitte 2019 ├╝bernommen und damit die Schuld geerbt, wie Vodafone-Sprecher Volker Petendorf auf Anfrage von t-online erkl├Ąrt.

So hatten einzelne Vertriebspartner von Unitymedia noch Anfang 2019 unerlaubte Werbeanrufe get├Ątigt. Nachdem Vodafone aber von diesen Aktivit├Ąten erfahren hatte, hatte man die Partner angeordnet, das Vorgehen zu unterlassen, sagt Petendorf.

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Wie die Netzagentur vorgeht

Die Beschwerden selbst gingen bei der Bundesnetzagentur vor mehr als einem Jahr ein, wie die Nutzer berichten. Auf Anfrage von t-online erkl├Ąrt ein Sprecher, dass solche Ma├čnahmen "aufgrund der im Bu├čgeldverfahren geltenden Beweisanforderungen und des Umfangs der Untersuchungen" einige Zeit in Anspruch nehmen k├Ânnen. "Die Bundesnetzagentur geht in ihren Verfahren jeder einzelnen Beschwerde nach, h├Ârt das betroffene Unternehmen an, vernimmt Zeugen und f├╝hrt bei Bedarf weitere Ermittlungen durch", so der Sprecher.

Laut der Beh├Ârde werden dabei Verfahren auch priorisiert, wenn besonders viele Verbraucher betroffen sind. "Dementsprechend ist die Dauer der Bu├čgeldverfahren sehr unterschiedlich", so der Sprecher. Auch kann es sein, dass die Netzagentur sich w├Ąhrend des Verfahrens an Nutzer wende, wenn "Kl├Ąrungsbedarf" bestehe. "H├Ąufig legen beschuldigte Unternehmen Nachweise zur Erteilung einer Werbeeinwilligung, zum Beispiel im Rahmen von Online-Gewinnspielen vor", sagt der Sprecher. "Die Bundesnetzagentur kl├Ąrt dann mit den Betroffenen, ob es sich um authentische Nachweise handelt und ob die Angaben zur Gewinnspielteilnahme korrekt sind."

Wer eine Beschwerde eingereicht hat, muss ├╝brigens nicht immer eine Antwort zum aktuellen Stand erhalten wie in den Beispielen oben. Grunds├Ątzlich sei die Netzagentur zwar bem├╝ht, "alle Betroffenen ├╝ber den Ausgang des jeweiligen Verfahrens zu informieren". Aber wenn es zu viele Beschwerden gibt, sei das nicht immer m├Âglich, erkl├Ąrt der Sprecher. "Ermittlungen und der Erlass verbrauchersch├╝tzender Ma├čnahmen haben grunds├Ątzlich Vorrang vor der Erstellung individueller R├╝ckmeldungen."

Wie Sie eine Beschwerde einreichen k├Ânnen

Wenn Sie selbst eine Beschwerde einreichen m├Âchten, geht das am einfachsten ├╝ber die Seite der Bundesnetzagentur. Hier k├Ânnen Sie das entsprechende Anliegen ausw├Ąhlen und nach einigen Klicks ein Beschwerdeformular ausw├Ąhlen. Das l├Ąsst sich online ausf├╝llen. Alternativ k├Ânnen Sie auch ein Formular ausdrucken und der Netzagentur zusenden.

Die Beh├Ârde schreibt auf der jeweiligen Seite dazu, welche Daten und Dokumente es f├╝r eine Nachtverfolgung der Beschwerde ben├Âtigt. Klicken Sie hier, um auf die Seite der Netzagentur zu gelangen.

2020 brachte Beschwerderekord

Die Netzagentur l├Ąsst regelm├Ą├čig Nummern sperren oder verh├Ąngt Strafen. Am Donnerstag meldete das Unternehmen beispielsweise, dass es ein Bu├čgeld gegen den Energieversorger Mivolta aus Gr├Ąfelfing bei M├╝nchen wegen unerlaubter Telefonwerbung verh├Ąngt habe. Das Unternehmen habe bundesweit in mehreren hundert F├Ąllen Verbraucher mit rechtswidrigen Werbeanrufen zu Strom- und Gasliefervertr├Ągen ihrer Marke Maxximo bel├Ąstigt, teilte die Netzagentur mit.

Den H├Âchstsand an Beschwerden ├╝berhaupt ging im Jahr 2020 ein: Wie die Bundesnetzagentur Mitte Januar 2021 verk├╝ndete, gab es vergangenes Jahr 63.273 kritischer Wortmeldungen. Das war ein Plus von rund 17 Prozent gegen├╝ber dem Vorjahr (54.242) und etwas mehr als 2018, als es 62.247 Beschwerden waren. Ein Grund f├╝r die Schwankungen wurde nicht genannt. "Wir gehen mit Nachdruck gegen die Verursacher vor", betonte Netzagenturchef Jochen Homann damals. In 17 F├Ąllen verh├Ąngte die Beh├Ârde Bu├čgelder, die sich auf 1,35 Millionen Euro summierten.

Auch f├╝r 2021 liegen bereits Zahlen vor. Ein Sprecher sagt auf Anfrage von t-online dazu: "F├╝r den Januar 2021 gingen bisher 6.913 schriftliche Beschwerden zu unerlaubten Werbeanrufen ein."

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabh├Ąngiges Nachrichtenportal und wird von der Str├Âer Digital Publishing GmbH betrieben.

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