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Lern-App Anton: Sicherheitslücke geschlossen

Hersteller beschwichtigt  

Sicherheitslücke bei Lern-App Anton geschlossen

10.03.2021, 14:02 Uhr | dpa

Lern-App Anton: Sicherheitslücke geschlossen . Die beliebte Lern-App "Anton": Die Entwickler der App haben eine Sicherheitslücke geschlossen, die zuvor von Datenjournalisten aufgedeckt wurde.  (Quelle: imago images/Fotostand)

Die beliebte Lern-App "Anton": Die Entwickler der App haben eine Sicherheitslücke geschlossen, die zuvor von Datenjournalisten aufgedeckt wurde. (Quelle: Fotostand/imago images)

Digitale Lernmittel haben in der Corona-Krise Hochkonjunktur. Der Online-Unterricht bringt allerdings auch Probleme mit sich, die im Klassenzimmer bisher kein Thema waren – zum Beispiel Fragen nach dem Datenschutz. 

In der populären Lern-App Anton haben Datenjournalisten des Bayerischen Rundfunks eine Sicherheitslücke entdeckt. Dadurch hätten Daten wie Vor- und Nachname der Schülerinnen und Schüler, Klassenzugehörigkeit, Schule, Lernfortschritte von außen abgegriffen werden können, teilte der Sender am Mittwoch mit. Die Schwachstelle wurde inzwischen behoben.

Lücke in wenigen Stunden geschlossen 

Die Berliner Firma Solocode, Entwickler der Anton-App, räumte die Sicherheitslücke ein. "Es gibt aber keinerlei Hinweise auf einen Datenabfluss", sagte Geschäftsführer David Hörmeyer der dpa auf Anfrage. In dem BR-Bericht heißt es, die Daten seien weder mit einem Passwort noch mit anderen Sicherheitsvorkehrungen geschützt und mit wenigen Klicks einsehbar gewesen. Der Hersteller habe nach dem Hinweis der Journalisten schnell reagiert und nur wenige Stunden benötigt, um die Sicherheitslücke zu schließen. Nach den BR-Informationen sei es für Außenstehende theoretisch auch möglich gewesen, sich als Lehrkraft auszugeben und Nachrichten an Schüler in Lerngruppen einzustellen.

Anton ist eine werbefreie Lern-App für die Fächer Deutsch, Mathematik, Musik, Sachkunde und Deutsch als Zweitsprache für die Klassen 1 bis 10. Über die Anton-Plattform können Lehrkräfte für ihre Schulklassen Aufgaben zuweisen und den Lernfortschritt verfolgen. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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