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Kann die deutsche Polizei WhatsApp knacken?

t-online, jub

02.08.2017Lesedauer: 2 Min.
Hacker im Auftrag des Staates
Kriminelle, Geheimdienste und Polizei - die digitale Technik wird von vielen Akteuren f├╝r eigene Zwecke genutzt. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Die Experten der finnischen IT-Sicherheitsfirma F-Secure kritisieren die ├Âffentliche Diskussion um den sogenannten "Staatstrojaner" scharf und nennen Presseberichte sowie Politikeraussagen "schlicht l├Ącherlich". Das mangelnde technische Wissen f├╝hre bei der Diskussion zu v├Âllig falschen Annahmen.

Vor knapp einem Monat hatte nach dem Bundestag auch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zum Einsatz des Staatstrojaners zugestimmt. Im Fachjargon spricht man von Quellen-Telekommunikations├╝berwachung, kurz TK├ť. Ziel ist es, der Polizei die Befugnis zur ├ťberwachung von Verd├Ąchtigen bei "besonders schweren Straftaten" zu geben, indem diese die Computer oder Smartphones mit eigens daf├╝r entwickelten Trojaner-Programmen infiziert.

"L├Ącherliche" Aussagen von Politikern und Presse

Dar├╝ber, ob und inwiefern durch dieses Gesetz auch normale B├╝rger in ihren Pers├Ânlichkeitsrechten oder ihrer IT-Sicherheit betroffen sind, wurde in der ├ľffentlichkeit viel gestritten. Laut Expertenmeinung nicht immer kompetent: "Leider f├╝hrt das limitierte technische Wissen einiger Gesetzgeber und Politiker zu Pressemeldungen und Statements, die schlicht l├Ącherlich sind", sagt Tom Van de Wiele, Security-Consultant bei der Firma F-Secure. "Die Aussagen f├╝hren dazu, dass die ├ľffentlichkeit davon ausgeht, dass nur Kriminelle Verschl├╝sselung nutzen. Dabei wird gerne ├╝bersehen, dass Verschl├╝sselung auch f├╝r Banken, das Milit├Ąr oder zur Sicherung unserer Kommunikation essenziell ist."

Die Verschl├╝sselung eines Messengers, wie WhatsApp zu knacken und die Informationen mitzulesen, ist nach Meinung der Sicherheitsexperten keinesfalls einfach und w├╝rde enorme technische und finanzielle Ressourcen erfordern. Stattdessen wird man versuchen, einen oder mehrere Trojaner in Umlauf zu bringen und Ger├Ąte unter Kontrolle zu bringen, noch bevor die Verschl├╝sselung zum Zuge kommt.

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B├╝rger sch├╝tzen oder Kriminelle aussp├Ąhen? Beides geht nicht

Hierbei stehen die Verfolgungsbeh├Ârden vor einem grundlegendem Problem: Um die Ger├Ąte wie gewollt anzapfen zu k├Ânnen, ben├Âtigen sie Sicherheitsl├╝cken, die noch nicht bekannt und behoben sind. Diese Schwachstellen der digitalen Systeme stellen f├╝r alle Nutzer in der Bev├Âlkerung eine Gefahr dar und k├Ânnen auch jederzeit von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Die Beh├Ârde kann den Fehler also entweder weiter geheim halten und f├╝r eigene Zwecke "missbrauchen", oder den jeweiligen Hersteller einen Hinweis geben und zum Wohl der Allgemeinheit auf eine Nachbesserung dr├Ąngen.

Ein Zwiespalt, der sich nicht aufl├Âsen l├Ąsst. In diesem Jahr sorgten mit WannaCry und NotPetya schon zwei gro├če Hackerattacken f├╝r Aufsehen. Beide h├Ątten verhindert werden k├Ânnen, wenn der amerikanische Geheimdienst NSA die Sicherheitsl├╝cken nicht f├╝r sich geheim gehalten h├Ątte, um sie f├╝r eigene Zwecke zu nutzen. Der weltweit angerichtete Schaden war enorm.

Die B├╝rger sind die Leidtragenden

Vertreter mehrerer Anbieter f├╝r IT-Sicherheitssoftware haben bereits angek├╝ndigt, auf staatliche Trojaner und andere Schadprogramme genauso Jagd zu machen, wie auf die Entwicklungen von Kriminellen. Da Programme in der Hackerszene auch gekauft, getauscht oder kopiert werden, steht die Gefahr im Raum, dass h├Âher entwickelte staatliche Versionen als Vorlage f├╝r andere Hacker dienen, die dann immer m├Ąchtigere Sch├Ądlinge f├╝r kriminelle Zwecke produzieren. Normale B├╝rger und Unternehmen, die Computer und Smartphone verwenden, w├Ąren die Leidtragenden.

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  • Jan Moelleken
Von Jan M├Âlleken
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