Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

Kaspersky gerät in den USA stärker unter Druck

...

Schwere Vorwürfe gegen Kaspersky  

Griffen russische Hacker die NSA über Virenscanner an?

06.10.2017, 14:21 Uhr | dpa

Kaspersky gerät in den USA stärker unter Druck . Kaspersky war 2015 selbst Opfer von Cyber-Angreifern und wurde gehackt. (Quelle: dpa/Archiv/Pavel Golovkin/AP)

Kaspersky war 2015 selbst Opfer von Cyber-Angreifern und wurde gehackt. (Quelle: Archiv/Pavel Golovkin/AP/dpa)

Software der russischen IT-Sicherheitsfirma Kaspersky soll eine Rolle beim Diebstahl von Angriffswerkzeugen des US-Geheimdienstes NSA durch mutmaßlich russische Hacker gespielt haben.

Nach Erkenntnissen amerikanischer Ermittler wurden die Informationen 2015 bei einem externen Mitarbeiter des US-Abhördienstes entwendet, der sie heimlich auf seinen privaten PC übertragen hatte, schrieb das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Freitag.

Geheimdienste wie die NSA setzen zum Teil auf Schadsoftware, um in fremde Computer reinzukommen – technisch ähnlich wie auch die von Online-Kriminellen. Dem Bericht zufolge könnte die Kaspersky-Software die Viren auf dem PC des externen Mitarbeiters entdeckt haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler griffen Hacker, die im russischen Auftrag agierten, mit diesem Wissen gezielt den Computer an und entwendeten große Mengen an Daten, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen.

Kaspersky bestreitet Kontakt zu Regierungen

Der Bericht ließ offen, wie die Hacker von der Existenz der NSA-Dateien auf dem Rechner erfahren haben könnten. Kaspersky war 2015 selbst von Cyber-Angreifern gehackt worden. Das Unternehmen erklärt, man bekämpfe Schadsoftware unabhängig von ihrer Herkunft und habe nie "unangemessene" Verbindungen zu irgendeiner Regierung gehabt oder ihr bei Cyberspionage-Aktivitäten geholfen. Das Unternehmen sieht sich als Opfer im geopolitischen Streit zwischen Russland und den USA. Im September wurde in Amerika bereits der Einsatz von Kaspersky-Software durch Behörden verboten.

Hacker-Gruppe "Shadow Brokers" veröffentlichte neue Daten

Im Frühjahr hatte eine Hacker-Gruppe mit dem Namen "Shadow Brokers" bis dahin geheime Angriffswerkzeuge der NSA veröffentlicht. Es blieb unklar, ob das die Daten waren, um die es im Bericht des "Wall Street Journal" geht. Es wäre der dritte bekanntgewordene Fall, in dem NSA-Geheimnisse von einem externen Mitarbeiter entwendet wurden. 2013 stahl Edward Snowden, der bei der Firma Booz Allen Hamilton für die NSA arbeitete, Massen an Dokumenten und übergab sie Journalisten. Im vergangenen Jahr wurde ein weiterer externer Mitarbeiter festgenommen, der geheime Informationen auf seinem Privatcomputer hielt.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir Ihnen nicht unter allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Wir wollen alle Debatten auf t-online.de schnell und sorgfältig moderieren - und können deswegen aus der Vielzahl unserer Artikel nur einzelne Themen für Leserdebatten gezielt auswählen. Dabei ist uns wichtig, dass sich das Thema für eine konstruktive Debatte eignet und es keine thematischen Dopplungen in den Diskussionen gibt. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Wir freuen uns auf angeregte und kontroverse Diskussionen. Eine Liste der aktuellen Leserdebatten finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige

Anzeige
Der vertraute Duft der NIVEA Creme als Eau de Toilette
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Anzeige
Tropischer Sommer mit neuen Styles für sonnige Tage
jetzt bei C&A
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

Anzeige
shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018