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Neues Verbraucherportal hilft Opfern von Ping-Calls

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Teure Abzock-Anrufe  

Neues Portal hilft Opfern von Ping-Calls

04.12.2017, 13:54 Uhr | t-online.de

Neues Verbraucherportal hilft Opfern von Ping-Calls. Jemand legt den Hörer auf das Telefon.  (Quelle: dpa/Christin Klose)

Falscher Nummernzauber: Belästigt und betrogen per Telefon. Beim geringsten Zweifel legt man besser gleich auf. (Quelle: Christin Klose/dpa)

Die Verbraucherzentrale von NRW startet ein neues Informationsportal für verärgerte Kunden. Hintergrund sind zunehmende Beschwerden über verspätet zugestellte oder verschwundene Pakete und Telefon-Abzocke durch sogenannte Ping-Anrufe.

Das Handy zeigt einen verpassten Anruf - zuvorkommende Menschen rufen da natürlich zurück. Doch am anderen Ende der Leitung ist nur eine Bandansage oder Rauschen zu hören. Gleichzeitig schnappt die Kostenfalle zu: So genannte Ping-Calls provozieren einen Rückruf unter einer kostenpflichtigen Hotline, die sich als normale Nummer tarnt. Diese Anrufe werden von Computern getätigt. 

Wer Opfer einer solchen Masche wurde, kann seinen Ärger künftig auf dem neuen Verbraucher-Portal "Post-Aerger.de" los werden. Auf der Webseite will die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen aber auch Beschwerden über verloren gegangene Briefe und Pakete sammeln. 

Die Webseite hat einen erfolgreichen Vorgänger

Das neue Portal "Post-Aerger.de" solle Mitte der Woche für zwei Jahre freigeschaltet werden, sagte eine Sprecherin. Zuvor hatte die Verbraucherzentrale bis zum Herbst dieses Jahres mit Unterstützung des Bundes-Verbraucherschutzministeriums das Beschwerdeportal "Paket-Ärger" für Probleme mit der Paketzustellung geführt, das in zwei Jahren von mehr als 21 000 Menschen genutzt wurde.

Wegen des Online-Handelsbooms gibt es bei den Paketdiensten ein rasantes Wachstum und massiven Personalmangel. Deshalb würden immer wieder Pakete beschädigt, viel zu spät oder beim falschen Adressaten zugestellt, sagte die Sprecherin.

Sehr häufig klagten Kunden aber auch über verspätet zugestellte Briefe, was etwa bei festen Kündigungsfristen teuer und ärgerlich werden könne, sowie über undurchsichtige Internet-Praktiken oder unerwünschte Werbung am Telefon. Deshalb seien bei der Neuauflage des Portals diese Bereiche mit aufgenommen worden.

Dreimal so viele Streitfälle wegen unzuverlässiger Paketdienstleister

Die Aufsichtsbehörde für Post und Telekommunikation, die Bundesnetzagentur in Bonn, registriert eine deutliche Zunahme der Verbraucherbeschwerden. Allein bei den Schlichtungsanträgen in Streitfällen zwischen Kunden und Brief- und Paketdienstleistern gab es zuletzt eine Verdreifachung, wie die Behörde mitteilte.

Das bevölkerungsreiche Nordrhein-Westfalen liegt unter den gut 4100 Beschwerden, die die Bundesnetzagentur von Anfang bis Ende September 2017 registrierte, mit 573 klar auf dem Spitzenplatz. Gut die Hälfte der Beschwerden bezieht sich dabei auf Briefe, die aus Kundensicht verschwinden oder zu spät ankommen. Beschwerden über Paketdienste folgen auf Platz zwei.

Die deutsche Post als Marktführer der Branche weist Kritik an den Laufzeiten stets zurück. Die Brief- und Paketzusteller der deutschen Post lieferten jeden Werktag bundesweit 59 Millionen Briefe und mehr als 4,3 Millionen Pakete aus, sagte ein Sprecherin. 94 Prozent der Briefe erreichen ihre Empfänger bereits am nächsten Werktag, rund 90 Prozent der Pakete. "Das schafft kein anderes Postunternehmen in Europa", erklärte die Sprecherin weiter.

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