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Nicht einmal jede zweite SIM-Karte hat LTE

Von t-online, str

Aktualisiert am 09.10.2019Lesedauer: 3 Min.
Eine Frau hält das Smartphone vors Gesicht: In Deutschland werden immer noch viele Handyverträge mit UMTS genutzt.
Eine Frau hält das Smartphone vors Gesicht: In Deutschland werden immer noch viele Handyverträge mit UMTS genutzt. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Alte Handyverträge im UMTS-Netz sind in Deutschland immer noch weit verbreitet, zeigt eine neue Studie. Dabei ist schon jetzt abzusehen, dass es das Netz nicht mehr lange geben wird.

Wer ein Smartphone besitzt, braucht einen Handyvertrag mit LTE (4G). Der Mobilfunkstandard ermöglicht einerseits schnellere Durchsatzraten bei der mobilen Internetverbindung. Vor allem aber garantiert er, dass Nutzer in Zukunft überhaupt unterwegs surfen und Apps nutzen können. Denn der Vorgänger, das UMTS- oder 3G-Netz wird in absehbarer Zeit abgeschaltet. Nutzern mit einem alten UMTS-Vertrag bleibt dann nur noch das GSM-Netz, das im Grunde nur für Telefonie und SMS geeignet ist. Mehr dazu hier.


Die besten LTE-Tarife im Vergleich

Bis es 5G-Netze und -Tarife gibt, bleibt 4G (LTE) das Maß der Dinge. Doch LTE ist nicht gleich LTE.
Je nach Anbieter und Tarif gibt es große Unterschiede bei der maximalen Downloadgeschwindigkeit. Bei der Deutschen Telekom werden bis zu 300 Megabit pro Sekunde (MBit/s) erreicht.
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Umso überraschender ist, dass von mehr als 140 Millionen aktiven SIM-Karten in Deutschland nicht einmal die Hälfte das LTE-Netz nutzen kann. Das jedenfalls vermeldet der Branchenverband VATM, der am Mittwoch seine 21. Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt vorgelegt hat.

Demnach greifen fast 60 Prozent der aktivierten SIM-Karten auf die veralteten Mobilfunknetze GSM und UMTS zu. Das LTE-Netz wird von nur gut 40 Prozent der SIM-Karten genutzt. Dabei ist die Mobilfunkabdeckung mit 4G inzwischen besser als im UMTS-Netz, das derzeit zurückgebaut wird.

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LTE nicht immer notwendig

Allerdings geht aus der Statistik nicht hervor, in welche Geräte die SIM-Karten eingelegt wurden. So macht es durchaus einen Unterschied, ob der Chip in Verbindung mit einem alten Klapphandy, einem Smartphone oder einem anderen mit dem Mobilfunknetz verbundenen Gerät genutzt wird. In manchen Fällen könnte eine GSM- oder UMTS-Verbindung durchaus ausreichend sein. Wer zum Beispiel ein altes Klapphandy ohne smarte Funktionen oder Apps nutzt, braucht kein LTE.

Dennoch dürften die geringe LTE-Nutzung hierzulande auch eine Folge der Preispolitik auf dem Mobilfunkmarkt sein. So haben sich die drei großen Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica viel Zeit damit gelassen, ihr LTE-Netz auch für Angebote vom Discounter zu öffnen. Lange Zeit war der schnelle Mobilfunkstandard der zahlungskräftigeren Kundschaft vorbehalten.

Vertragswechsel lohnt sich (fast) immer

Doch mit der nahenden UMTS-Abschaltung wächst sowohl der Druck auf Kunden als auch Anbieter. Das bekommen vor allem die Smartphone-Nutzer zu spüren, deren mobile Internetverbindung immer unzuverlässiger wird – bis ein Vertragswechsel oder ein LTE-Upgrade schließlich unvermeidlich scheint.

Wann die Netzbetreiber das UMTS-Netz endgültig abschalten, ist unklar. Kunden dürften in jedem Fall rechtzeitig informiert und Alternativen angeboten bekommen, sodass niemand fürchten muss, plötzlich offline zu sein. Dennoch lohnt es sich, schon jetzt einen Vertragswechsel zu erwägen. Inzwischen gibt es viele günstige Angebote mit LTE-Verbindung, zum Beispiel bei der Telekom-Tochter Congstar. Tipps zum Vertragswechsel finden Sie hier.

Die Deutschen surfen deutlich mehr auf dem Handy

Trotz der langsamen Internetverbindung auf vielen Smartphones ist der mobile Datenverbrauch der Deutschen übrigens massiv gestiegen – von 2,6 Milliarden Gigabyte (GB) in 2018 auf 4,2 Milliarden GB in 2019. Das meiste davon dürfte durch Datenflatrates und Zero-Rating-Angebote wie "StreamOn" der Telekom zustande kommen, die zum sorglosen Streamen von Musik oder Filmen animieren.


Pro SIM-Karte betrug der durchschnittliche Datenverbrauch 2,5 GB pro Monat. Vor fünf Jahren waren es noch 400 MB. Das zeigt, wie stark sich die Internetnutzung auf mobile Geräte verlagert hat.

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