Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeDigitalZukunft

Astronomie: So lässt sich der grüne Komet von zu Hause aus beobachten


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextUSA: Putin verstößt gegen Atom-VertragSymbolbild für einen TextUngewöhnliches Gewitter über Berlin
BVB-Star verlässt Dortmund
Symbolbild für einen TextFrau verschwindet bei Meeting spurlosSymbolbild für einen TextAktivisten entern ÖlfrachterSymbolbild für einen TextPolizistenmörder erneut vor GerichtSymbolbild für einen TextNach 140 Jahren: Metzgerei schließtSymbolbild für einen Text107 Millionen: Eurojackpot geknacktSymbolbild für einen TextAufpassen bei Betrugsmail von Disney+Symbolbild für einen TextTrotz Skandals: Kultfilm erhält FortsetzungSymbolbild für einen TextSchockierende Studie aus GroßbritannienSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star über plötzliches Show-AusSymbolbild für einen TextJackpot - 500.000 Casino-Chips geschenkt
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

So lässt sich der seltene Komet von zu Hause aus beobachten

Von t-online, sha

Aktualisiert am 24.01.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0198984031
Komet C/2022 E3 (ZTF): Der Himmelskörper kann von der Erde aus beobachtet werden. (Quelle: IMAGO / La Nacion)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der grüne Komet C/2022 E3 (ZTF) kommt bei einem seiner seltenen Besuche der Erde immer näher. Nicht nur Profi-Astronomen können den Himmelskörper beobachten.

Momentan ist der Komet C/2022 E3 (ZTF) etwa 60 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. In den nächsten Tagen kommt er unserem Planeten zunehmend näher. Am 1. Februar wird die Distanz nur noch etwa 42 Millionen Kilometer betragen. Das ist weniger als ein Drittel der Distanz von der Erde zur Sonne.

Aber schon jetzt können Astronomen und Hobby-Himmelsforscher den Kometen beobachten. Denn während die meisten dieser Himmelskörper nur mit guten Teleskopen zu sehen sind, kann C/2022 E3 (ZTF) schon mit einem großen Fernglas, das früher auch Feldstecher genannt wurde, beobachtet werden.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Der Grund: Der Komet hat eine grünlich schimmernde, rund 50.000 Kilometer umfassende Koma, eine Art Teilchenhülle, die ihn sichtbar macht. Die grüne Farbe kommt von einem Gas, das durch die Erwärmung an der Sonne entsteht.

Vom Fuhrmann zum Sternbild Stier

Weil der Komet schon jetzt gut zu sehen ist, gibt es in den sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook zahlreiche Aufnahmen des Himmelskörpers, die auch von Hobby-Astronomen stammen.

Wo ist der Komet zu sehen? Um den Kometen zu beobachten, sollten Sie kurz nach Sonnenuntergang bei freiem Himmel nach Norden zum Polarstern schauen – am besten mit einem Fernglas. In dessen Nähe suchen Sie nach einem schwachen grünlichen Leuchten. Das ist der Komet.

In den letzten Januar-Tagen und Anfang Februar befindet sich ZTF noch nahe dem Polarstern. Dann eilt er schnell südwärts und passiert am 6. Februar die Kapella, den hellen gelblichen Hauptstern des Fuhrmanns.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Der Fuhrmann ist mit seinen sechs hellen Sternen ein leicht erkennbares Sternbild. Vier Tage später zieht ZTF dann am Mars vorbei und erreicht am 15. Februar den orangen Aldebaran im Sternbild Stier.

Nach der Monatsmitte wird es schwierig, den Kometen noch aufzuspüren. Auf seine Wiederkehr kann man allerdings nicht warten. Sie erfolgt erst in rund 52.000 Jahren.

Ein Besucher aus dem äußeren Rand des Sonnensystems

Kometen wie ZTF kommen vom äußersten und kalten Rand des Sonnensystems und sind Himmelskörper, die bei der Planetenentstehung nicht verbraucht wurden. Sie bestehen aus Staubkörnern, organischen Molekülen und wegen ihrer niedrigen Temperatur aus gefrorenen Gasen.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Der hohe Anteil flüchtiger Materie unterscheidet sie von Asteroiden. Durch Gravitation oder Kollisionen werden sie manchmal aus ihrem ursprünglichen Orbit gestoßen und gelangen dann auch in Sonnen- oder Erdnähe.

Zuletzt waren die Kometen C/2021 A1 Leonard und C/2020 F3 Neowise an der Erde vorbeigeflogen. Der Himmelskörper C/2022 E3 (ZTF) hat seinen Namen, weil er erstmals vergangenes Jahr von einem Programm namens "Zwicky Transient Facility" von einem Observatorium in den USA aus gesehen wurde.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Grüner Komet kommt der Erde ganz nahe
AstronomieKomet

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website