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Aktien-Sparplan: Regelmäßig kleine Beträge in Aktien anlegen

Geld anlegen  

Wie sinnvoll ist ein Aktien-Sparplan?

10.05.2020, 22:31 Uhr
Animation erklärt: So einfach funktioniert der Handel an der Börse

Den Handel an der Börse stellen sich viele Menschen kompliziert vor, Märkte wirken unberechenbar, Aktien sind ihnen suspekt. Dabei ist Aktienhandel gar nicht schwierig, wie unser Video zeigt. (Quelle: t-online)

Aktien, Handel, Märkte: Diese Animation erklärt ganz einfach, wie Börsenhandel funktioniert. (Quelle: t-online)


Das Sparbuch hat ausgedient. In der Niedrigzinszeit boomen stattdessen Aktien-Sparpläne. Was verbirgt sich dahinter? Und wie lege ich damit mein Geld an? Wir erklären, was Sie beachten sollten.

Wegen niedriger Zinsen werfen Sparbücher oder Tagesgeldkonten seit Jahren kaum mehr Erträge, so genannte Renditen, ab. Deshalb raten Experten Sparern, ihr Geld in Aktien oder besser Aktienfonds anzulegen. Dabei winken zum Teil Renditen von mehr als sechs Prozent pro Jahr – zumindest wenn Sie langfristig investieren.


Eine gute Möglichkeit für Börsen-Anfänger ist ein Sparplan, mit dem Sie regelmäßig eine bestimmte Summe entweder in Aktien oder in so genannte Indexfonds, kurz ETFs, investieren.

Aktien-Sparplan: Das Wichtigste im Überblick
– Mit einem Sparplan können Sie regelmäßig in Aktien oder Fonds investieren, das Geld wird automatisch von Ihrem Konto abgebucht.
– Sie brauchen nicht unbedingt einen großen Betrag anzulegen – bei manchen Direktbanken können Sie bereits mit 25 Euro im Monat starten.
– Ihre individuelle Sparrate können Sie in der Regel anpassen. Wenn Sie in einem Monat nicht sparen wollen, können Sie die Zahlung aussetzen.
– Um einen Sparplan zu erstellen, benötigen Sie ein Wertpapierdepot. Das können Sie bei Direktbanken im Internet eröffnen. Das ist meist günstiger als bei Filialbanken.
– Achten Sie auf die Kosten: Neben den Depotgebühren fallen meist prozentuale Gebühren pro monatlicher Investition an, die rasch stark ins Gewicht fallen können. Vergleichen Sie deshalb vorher die Anbieter.
– Oft werben Anbieter auch mit Aktionssparplänen, die für einen bestimmten Zeitraum günstiger sind. Aufpassen sollten Sie jedoch bei Lockangeboten.
– Auf Onlineportalen können Sie errechnen, wie hoch Ihr Vermögen nach dem Ansparen voraussichtlich sein wird. Das Ergebnis müssen Sie aber mit Vorsicht genießen – denn niemand kann vorhersagen, wie sich Aktienkurse entwickeln.

Wie funktioniert ein Sparplan?

Mithilfe eines Sparplans investieren Sie regelmäßig eine vorher festgelegte Geldsumme in eine Anlageform. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird dafür ein fixer Betrag von Ihrem Konto abgebucht. Anlageformen können Aktien, also Unternehmensanteile; Anleihen, also Privatkredite an Unternehmen; Immobilien oder auch Rohstoffe wie Gold oder Öl sein.

Beim Aktien-Sparen legen Sie Ihr Geld fortlaufend in eine Aktie oder einen Aktienfonds an. Ein Beispiel: Wenn Sie 100 Euro monatlich anlegen, kaufen Sie jeden Monat für 100 Euro Aktien eines bestimmten Unternehmens. Je nachdem, wie hoch der Kurs einer Aktie ist, erhalten Sie für die 100 Euro mehr oder weniger Unternehmensanteile.

Sie können schon mit kleinen Beträgen starten

Alternativ können Sie mit einem Aktien-Sparplan Ihr Geld auch in Aktienfonds investieren. Der Vorteil: Sie streuen Ihr Geld dabei über mehrere Unternehmensanteile und verringern so Ihr Verlustrisiko. Ideal für Einsteiger eignet sich ein Sparplan mit einem börsengehandelten Indexfonds, genannt ETF. Diese speziellen Aktienfonds bilden einen Aktienindex wie etwa den Dax nach.

Das Besondere an Sparplänen in Aktien und Aktienfonds: Sie müssen keine große Summe ansparen. Bereits mit kleinen Beträgen können Sie langfristig ein beträchtliches Vermögen aufbauen. Das liegt unter anderem am Zinseszins-Effekt: Die Erträge, die auf einen angelegten Betrag entfallen, werden ebenfalls angelegt und erwirtschaften eine weitere Rendite. Langfristig kann Ihr Geldanlagebetrag somit exponentiell wachsen.

Viele Unternehmen beteiligen ihre Aktionäre, also ihre Eigentümer, an dem erzielten Gewinn. Diese so genannte Dividende wird wiederum angelegt und erhöht den Anlagebetrag – ohne dass Sie mehr eingezahlt hätten. Das verstärkt den Zinseszins-Effekt sogar noch.

Was sind die Vorteile eines Aktien-Sparplans?

Der wichtigste Vorteil eines Sparplans ist, dass Sie mit einem relativ kleinen Geldeinsatz von Aktiengewinnen profitieren können. Denn im Gegensatz zu einer größeren Einmalanlage können Sie mit einem Sparplan pro Monat, oder in einem anderen zeitlichen Rhythmus, einen kleinen Betrag anlegen. Bei einigen Direktbanken können Sie bereits mit einem Betrag von 25 Euro monatlich starten.

Ein weiterer Vorteil des Sparplans: Sie bleiben flexibel. Wenn Sie einmal nicht sparen können, können Sie in der Regel eine Zahlung aussetzen. Das geht in Ihrem Onlinedepot meist problemlos mit ein paar Klicks. Umgekehrt ist es bei einem Sparplan auch möglich, mehr als die ursprünglich festgelegte Rate zahlen.

Kleine Summen zu sparen, tut weniger weh

Wenn Sie also in einem Monat mehr Geld übrig haben, können Sie auch Überschüsse ansparen. So können Sie mit einem Sparplan über einen längeren Zeitraum durch den Zinseszins-Effekt hohe Erträge erwirtschaften (siehe unten).

Beim Aktienkauf ist es allerdings nicht leicht, den perfekten Kauf-Zeitpunkt auszumachen. Hier können auch Sparpläne helfen. Grund dafür: Sie teilen Ihre Anlagesumme auf und investieren stückweise. So reduzieren Sie das Risiko, bei einem zu hohen Preis in den Aktienmarkt einzusteigen.

Übrigens: Regelmäßiges Sparen mit kleinen Beträgen hat auch einen psychologischen Effekt. Kleine Summen fallen nicht so stark ins Gewicht wie hohe, schmerzen also nicht so sehr. Am Ende des Spar-Zeitraums haben Sie jedoch ein stattliches Vermögen aufgebaut. Gleichzeitig disziplinieren Sie sich auch. Denn das Geld, das Sie mithilfe eines Sparplans anlegen, kann erst einmal nicht für etwas Anderes ausgegeben werden.

Allerdings hat ein Aktien-Sparplan auch einen entscheidenden Nachteil. Denn: Sie streuen Ihr Risiko nicht sehr breit. Schließlich investieren Sie mit einem Aktien-Sparplan nur in einzelne Unternehmensanteile – womöglich sogar nur in Aktien eines einzigen börsennotierten Unternehmens.

Wenn dieses Unternehmen schlecht wirtschaftet oder womöglich sogar in einen Skandal verwickelt ist, kann es sein, dass die Aktien dieser Firma an Wert verlieren. Um das zu verhindern, sollten Sie besser auf Fonds oder ETFs setzen (siehe unten). Damit streuen Sie Ihr Risiko breiter – und Sparpläne in Fonds oder ETFs sind ebenfalls möglich.

Was ist der Zinseszins-Effekt?
Die Zinsen, die auf einen angelegten Betrag gezahlt werden, werden wiederum zum selben Zinssatz mit dem Betrag angelegt. So wächst der Gesamtbetrag exponentiell an.
Ein Beispiel:
Wenn Sie monatlich 50 Euro anlegen und der jährliche Zins, der auf den Monat gerechnet wird, sechs Prozent beträgt, haben Sie am Ende des ersten Jahres ein Guthaben von 619,86 Euro. 600 Euro davon sind Ihre Einzahlungen, 19,86 Euro sind die Zinsen. Nach einem weiteren Jahr haben Sie 1.200 Euro angespart, dazu kommen mehr als 77,96 Euro an Zinsen und Zinseszinsen. Der Effekt wirkt in diesem Fall besonders nach 21 Jahren: Dann übersteigen die Zinsen den angelegten Betrag: Sie haben 12.600 Euro angespart, die Gesamtzinsen betragen allerdings fast 12.700 Euro.

Wie lege ich einen Sparplan für Aktien oder ETFs an?

Einen Sparplan bei einer Direktbank im Internet anzulegen, ist sehr leicht. Wir zeigen Ihnen in wenigen Schritten, worauf es dabei ankommt:

  1. Legen Sie ein Depot an. Dieses können Sie bei einer Direktbank oder einem Onlinebroker eröffnen. Im Gegensatz zu Filialbanken fallen hierfür in der Regel keine Gebühren an. Wichtig ist: Vergleichen Sie die Konditionen der Onlineanbieter für ihre Sparpläne miteinander. Es kommt nicht nur auf die Kosten an. So ist es auch noch wichtig, welche Aktien oder ETFs Ihnen zum Besparen zur Auswahl stehen. Bei vielen Anbietern haben Sie nicht die volle Auswahl. Manchmal werben Anbieter auch mit so genannten Aktionssparplänen – dann sind bestimmte Aktien oder ETFs günstiger. Manchmal sind diese Aktionen aber nur Lockangebote, bei denen sich die Kosten nach paar Monaten erhöhen (siehe unten).
  2. Falls Sie in einzelne Aktien investieren wollen, sollten Sie einen Sparplan-Anbieter auswählen, bei dem es möglich ist, Aktien-Bruchstücke zu erwerben. Ein Beispiel: Kostet eine Aktie gerade 30 Euro, Sie legen jedoch nur 25 Euro an, erwerben Sie einen Großteil der Aktie, aber eben nicht die ganze Aktie. Falls eine Dividende, also ein Teil des Unternehmensgewinns, ausgezahlt wird, erhalten Sie auch nur einen Teil der Dividende. Bei manchen Anbietern ist es nicht möglich, dass Sie Bruchstücke erwerben. Dann wird der Aktienkauf erst ausgeführt, wenn Sie genug Geld angelegt haben. Bei ETFs können Sie in der Regel Bruchstücke kaufen.
  3. Suchen Sie sich Aktien oder Fonds aus, in die Sie investieren wollen. Es ist empfehlenswert, Ihre Risiken breit zu streuen und nicht nur auf einzelne Werte zu setzen. Das machen ETFs möglich, die einen Aktienindex nachbilden.
  4. Legen Sie Ihre Sparrate und den zeitlichen Horizont fest. Sie müssen sich klar machen, wie viel Geld Sie in welchem zeitlichem Rhythmus anlegen möchten. Meist können Sie sich zwischen einer monatlichen, viertel- oder halbjährlichen Zahlung entscheiden. In der Regel können Sie die Sparrate ändern, wenn Sie merken, dass Sie mehr oder auch weniger ansparen wollen. Jetzt heißt es nur noch: Warten und Ihr Geld für Sie arbeiten lassen.

In welche Aktien und ETFs kann ich mit einem Sparplan investieren?

Das hängt von der Bank ab, bei der Sie Ihr Depot und den Sparplan haben. Viele Sparpläne, die von Banken angeboten werden, umfassen nicht das ganze Aktien-und ETF-Repertoire. Bei manchen Anbietern können Sie beispielsweise nur in Unternehmensanteile der größten oder wertvollsten börsennotierten Konzerne eines Landes investieren. Deshalb sollten Sie sich vorher informieren, welcher Anbieter Ihren gewünschten ETF in seinem Sparplan hat.

Grundsätzlich gilt jedoch: Je mehr, und je breiter gestreut Sie anlegen, desto sicherer ist Ihr Investment auch. Gerade für Einsteiger ist deshalb empfehlenswert, in ETFs zu investieren, die zu geringen Kosten einen Aktienindex wie den Dax nachbilden (siehe oben).

Wie sicher ist ein Aktien-Sparplan?

Um diese Frage zu beantworten, braucht es zunächst eine Differenzierung. Man unterscheidet zwischen Sparplänen, mit denen Sie in einzelne Aktien investieren und solchen, mit denen Sie Ihr Geld in Aktienfonds anlegen, zu denen auch Indexfonds (ETFs) zählen.

Aktien-Sparpläne sind im Vergleich risikoreicher als Aktienfonds-Sparplänen. Für Anfänger sind sie deshalb weniger geeignet. Besser sind Sparpläne mit Aktienfonds oder ETFs, die Aktien enthalten, deren Kursschwankungen sich gegenseitig ausgleichen.

Stellen Sie sich zur Illustration vor, Sie organisieren eine Party: Damit Sie nicht alleine dasitzen, laden Sie am besten nicht nur einen Freund ein, der vielleicht auch nicht besonders zuverlässig ist. Stattdessen geben Sie vielen verschiedenen Freunden und Bekannten Bescheid. Das Risiko, dass Ihnen alle gleichzeitig absagen, ist relativ gering. Dafür ist die Chance hoch, dass Sie eine schöne Feier haben werden – auch wenn nicht alle gekommen sind.

Streuen Sie Ihr Risiko mit Aktienfonds

Dieses Beispiel lässt sich auf den Kauf von Aktien übertragen: Ein Sparplan in einzelne Aktien ist nicht sonderlich sicher. Um das Risiko für Verluste so gering wie möglich zu halten, sollten Sie Ihr Investment möglichst breit streuen.

Das gelingt Ihnen am günstigsten mit ETFs (engl. für "Exchange Traded Funds"). Das sind börsengehandelte Fonds, bei denen ein Computeralgorithmus einen Aktienindex nachbildet. Deshalb werden sie auch Indexfonds genannt.

Ein Aktienindex zeigt an, wie stark bestimmte Aktien steigen oder fallen. Ein bekanntes Beispiel ist der Deutsche Aktienindex (Dax), der die Wertentwicklung der 30 größten Unternehmen Deutschlands abbildet, die an der Börse sind.

Was ist am sinnvollsten: Ein Aktien-, Fonds- oder ETF-Sparplan?

Wie sinnvoll ein Sparplan ist, hängt davon ab, in welche Anlageform Sie Ihr Geld investieren. Die drei gängigsten sind:

  1. Ein Aktien-Sparplan birgt in der Regel das größte Risiko und eignet sich deshalb nicht für Börsen-Anfänger. Der Grund: Hierbei legen Sie Ihr Geld in einzelne Aktien an, sprich Sie kaufen monatlich für einen bestimmten Betrag Anteile eines Unternehmens. Wenn der Kurs einer Unternehmensaktie jedoch fällt, also an Wert verliert, verlieren Sie auch Ihr investiertes Geld.
  2. Ein Fonds-Sparplan ist deutlich risikoärmer. Denn ein Fonds ist eine Art Korb, in dem verschiedene Wertpapiere liegen, die Erträge für ihre Anleger erwirtschaften. Das können Aktien, Anleihen oder Immobilien sein. Wenn verschiedene Wertpapiere in dem Korb liegen, spricht man von einem Mischfonds. Ein Fonds, der nur in Aktien anlegt, ist ein Aktienfonds. Ihr Risiko ist in diesem Fall breit gestreut, die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Verluste machen geringer.
  3. Ein börsengehandelter Fonds oder ETF ist ein spezieller Aktienfonds: Hier bildet ein Computeralgorithmus einen Aktienindex, zum Beispiel den Dax, eins zu eins nach. Anders als bei "aktiven" Aktienfonds, bei denen ein Manager über die Zusammensetzung entscheidet, fallen bei solchen "passiven" Aktienfonds deutlich geringere Kosten an. Zudem belegen Studien, dass aktiv gemanagte Fonds oft hinter der Wertentwicklung von ETFs zurückbleiben.

Welche Kosten fallen bei einem Sparplan an?

Bei einem Sparplan fallen verschiedene Kosten an. Auf folgende Kostenpunkte sollten Sie achten:

  • Depotkosten: Da Sie zunächst ein Depot eröffnen müssen, bevor Sie einen Sparplan anlegen können, sollten Sie auch diese Gebühren im Blick haben. Bei vielen Onlineanbietern wie Direktbanken fallen – im Gegensatz zu Filialbanken – für ein Depot keine Kosten an. Dort kann ein Depot mehr als 20 Euro im Jahr kosten.
  • Ausführungskosten: Häufig fallen beim Kauf von Aktien oder Fonds Gebühren an. Das sind so genannte Ordergebühren. Diese Kosten entstehen, wenn ein Aktienhändler einen bestimmten Kauf für Sie ausführt – also jedes Mal, wenn Sie Geld im Zuge des Sparplans in Ihr Investment zahlen. Das können bis zu 2,5 Prozent des monatlichen Betrags sein – achten Sie deshalb darauf, dass diese Gebühr möglichst niedrig ist.
  • Verwaltungsgebühren: Das sind die Kosten, die eine Fondsgesellschaft dafür erhebt, dass Sie einen Fonds anbietet. ETFs kosten im Gegensatz zu aktiven Fonds viel weniger, da hier kein Manager bezahlt werden muss, der den Aktienhandel steuert.

Ein Tipp: Manchmal werben Anbieter auch mit Aktionssparplänen. Bei diesen sind für einen bestimmten Zeitraum, zum Beispiel sechs Monate, die Kosten niedriger. Doch Vorsicht: Das sind oft nur Lockangebote. Sobald der Zeitraum abgelaufen ist, zahlen Sie dann eine deutlich höhere Gebühr.

Anbei finden Sie eine Tabelle über die bekanntesten Direktbanken und ihre Ausführungskosten sowie den Mindestbetrag bei einem Aktien-Sparplan:

DirektbankOrdergebühr pro Sparrate
(in Prozent)
Mindest-Sparrate
(in Euro)
ING1,7550
Consorsbank1,525
Targobank2,550
Comdirect1,525
S Broker2,550

Bitte beachten Sie: Mögliche Aktionsangebote oder Extra-Kosten (für Depotführung beispielsweise) sind nicht aufgeführt.

Wie viel Vermögen kann ich mit einem Sparplan aufbauen?

Pauschal lässt sich nicht sagen, wie viel Vermögen Sie am Ende der des Anlagezeitraums aufgebaut haben. Der Vermögensaufbau hängt von vielen Faktoren ab: Von Ihrer Sparrate, davon, wie lange Sie Ihr Geld anlegen, von den Kosten von Sparplan und Depot sowie von der Auswahl der Aktien oder Fonds, die Sie mit einem Sparplan besparen.

Grundsätzlich gilt: Je länger Sie Ihr Geld mithilfe eines Sparplans anlegen, desto größer wird auch Ihr Vermögen am Ende des Ansparens sein. Wenn Sie allerdings vor dem Anlegen wissen wollen, wie hoch Ihr Vermögen nach dem Investment ungefähr sein wird, nutzen Sie Zins- oder Sparplanrechner im Internet.

Dort müssen Sie Ihre geplante Sparrate, die angenommene jährliche Rendite und die voraussichtliche Ansparzeit angeben. Das Ergebnis müssen Sie aber mit Vorsicht genießen. Denn man kann nicht vorhersagen, wie sich Aktienkurse – und damit letztlich Ihre Rendite – entwickeln werden. Ebenso kann sich auch Ihr Sparverhalten im Laufe der Zeit ändern.

Wann sollte ich anfangen, mein Geld in Aktien oder Fonds in einem Sparplan anzulegen?

Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser. Grund dafür ist der Zinseszins-Effekt (siehe oben). Die Zinsen, die auf einen angelegten Betrag gezahlt werden, werden wiederum zusammen mit dem Ertrag investiert. So steigt Ihr Vermögen, ohne dass Sie mehr Geld angelegen mussten.

Im Gegensatz zum einmaligen Aktienkauf ist es beim Abschluss eines Sparplans weniger wichtig, wann die Sparphase beginnt. Der Einstiegszeitpunkt verliert dadurch an Bedeutung, dass Sie anstelle eines großen Betrages über einen längeren Zeitraum viele kleine Summen anlegen.

Verwendete Quellen:
  • Finanztip
  • brokervergleich.de
  • Finanztest
  • financescout24.de
  • justetf.com
  • S&P Dow Jones Indices: SPIVA® Europe Scorecard
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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