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So kaufen Sie Fonds – ganz leicht

  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft

Aktualisiert am 23.03.2021Lesedauer: 6 Min.
Mann am Computer (Symbolbild): Fonds kaufen Sie in der Regel am gĂŒnstigsten bei einer Direktbank im Internet.
Mann am Computer (Symbolbild): Fonds kaufen Sie in der Regel am gĂŒnstigsten bei einer Direktbank im Internet. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)
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Mit Investmentfonds können Privatanleger ordentliche ErtrÀge einfahren. Doch viele Menschen scheuen sich noch davor. Dabei ist der Fondskauf ganz einfach. Das sollten Sie beachten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wie kaufe ich einen Fonds?
  • In welche Fonds kann ich investieren?
  • Welche Kosten fallen beim Kauf eines Fonds an?
  • Wie verkaufe ich einen Fonds?
  • Kann ich einen Fonds auch ĂŒbertragen?
  • Wie kaufe ich regelmĂ€ĂŸig einen Fonds?

Wenn Sie einen Anteil an einem Fonds oder ETF kaufen möchten, sind Sie weiter als viele Ihrer Bekannten. Denn die Deutschen scheuen sich vor dieser Geldanlage. Stattdessen lassen sie ihr Geld auf dem Sparbuch liegen – was kaum noch ErtrĂ€ge bringt.

  • Fonds: Deshalb sollten Sie investieren
  • Indexfonds: Warum ETFs eine beliebte Form der Geldanlage sind

Dabei ist der Fondskauf genauso leicht wie das Eröffnen eines Sparbuchs, Tages- oder Festgeldkontos. t-online zeigt Ihnen, wie es funktioniert und was Sie beachten sollten.

Wie kaufe ich einen Fonds?

GrundsĂ€tzlich gilt: Auch wenn oft die Rede davon ist, einen Investmentfonds oder ETF zu kaufen – eigentlich erwerben Sie nur einen Anteil an einem Fonds. Hierbei können Sie mehrere Wege gehen.

Filialbank

Der ganz klassische Weg ist der ĂŒber Ihre Hausbank oder Sparkasse. In diesem Fall erteilen Sie Ihrem Bankberater den Auftrag, einen Fondsanteil fĂŒr Sie zu kaufen. DafĂŒr muss er zunĂ€chst ein Wertpapierdepot fĂŒr Sie anlegen, ĂŒber das er den Fondsanteil erwirbt.

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Der Berater kauft den Fondsanteil dann meist ĂŒber die Fondsgesellschaft, die den Fonds herausgibt. Dabei wird meist der volle sogenannte Ausgabeaufschlag fĂ€llig. Diese GebĂŒhr fĂŒr das Auflegen des Fonds belĂ€uft sich mitunter auf bis zu fĂŒnf Prozent des Anlagebetrages, ist also sehr teuer.

Möglich ist aber auch, dass Ihr Berater den Fondsanteil fĂŒr Sie ĂŒber die Börse kauft. Das ist hĂ€ufig gĂŒnstiger. Deshalb sollten Sie darĂŒber direkt mit Ihrem Berater sprechen.

Es gilt: Der Weg ĂŒber den Bankberater ist zwar unkompliziert, aber auch kostspielig. Schließlich lassen sich Banken den Service, den sie bieten, auch bezahlen.

Direktbank

Bei Direktbanken im Internet legen Sie selbst ein Depot an – und wĂ€hlen Ihren gewĂŒnschten Investmentfonds aus. GegenĂŒber dem Kauf bei der Filialbank sparen Sie so bares Geld. Denn Direktbanken bieten meist einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag an – oft streichen Sie ihn sogar komplett. Außerdem werden hier keine Kosten fĂŒr einen Bankberater fĂ€llig.

Dass der persönliche Service wegfĂ€llt, macht jedoch nichts. Denn der Weg ĂŒber die Direktbank ist trotzdem sehr einfach. Folgen Sie am besten dieser Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung:

  • Direktbank auswĂ€hlen: Zuerst sollten Sie sich ĂŒberlegen, ĂŒber welche Direktbank Sie einen Fondsanteil kaufen möchten. Bekannte Banken sind etwa ING, Consorsbank, DKB oder Comdirect.
  • Depot eröffnen: Bevor Sie mit dem Investieren loslegen können, mĂŒssen Sie ein Wertpapierdepot eröffnen. Das ist im Grunde eine Art Bankkonto, in dem Sie eine Übersicht ĂŒber Ihre gekauften Fondsanteile aufbewahren. Zudem brauchen Sie ein sogenanntes Verrechnungskonto – von diesem gehen dann die Überweisungen ab. Das kann ein herkömmliches Konto sein – oder Sie eröffnen mit dem Depot gleich ein Bankkonto.
  • Fonds auswĂ€hlen: In welchen Fonds möchten Sie Ihr Geld anlegen? Die Auswahl bei den Direktbanken ist riesig. Es empfiehlt sich grundsĂ€tzlich, einen möglichst breit gestreuten Fonds auszuwĂ€hlen. Besonders gĂŒnstig sind Indexfonds, auch ETFs genannt. Hier fallen keine Kosten fĂŒr einen Fondsmanager an. Lesen Sie sich vorher etwas ein und vergleichen Sie mehrere Fonds miteinander. Jeder Fonds und ETF hat eine spezielle Kennnummer, die sogenannte ISIN. Diese können Sie in die Order-Maske Ihres Wertpapierdepots eingeben, um sofort den ausgewĂ€hlten Fonds zu finden.
  • Handelsplatz aussuchen: Sie können einen Fondsanteil ĂŒber die Börse, ĂŒber die ausgebende Fondsgesellschaft oder einen DirekthĂ€ndler kaufen. Oft sind Sie ĂŒber den DirekthĂ€ndler flexibler, weil Sie sich etwa nicht an Handelszeiten der Börse halten mĂŒssen. Die Preise können sich je HĂ€ndler und Börsenplatz unterscheiden. Achten Sie deshalb stets darauf, den gĂŒnstigsten Preis zu erwischen.
  • Betrag festlegen: SpĂ€testens jetzt mĂŒssen Sie genau wissen, wie viel Geld Sie anlegen möchten. GrundsĂ€tzlich gilt: Investieren Sie nur Geld, das Sie nicht fĂŒr etwas anderes benötigen.
  • Auftrag erteilen: Dazu mĂŒssen Sie eine sogenannte Transaktionsnummer, auch TAN genannt, eingeben. Das ist Ă€hnlich wie beim Online-Banking. Jetzt heißt es: Warten – und sehen, wie Ihr Geld fĂŒr Sie arbeitet.

Fondsgesellschaft

Sie können einen Fondsanteil auch direkt bei einer Fondsgesellschaft kaufen, die diesen Fonds auflegt. Dazu mĂŒssen Sie bei dem Fondsunternehmen ebenfalls ein Wertpapierdepot einrichten. Die restlichen Schritte sind zumeist Ă€hnlich wie bei einer Direktbank.

Es gilt: Bei dem Direktkauf ĂŒber eine Fondsgesellschaft haben Sie eine geringere Auswahl. Auch die Kosten können höher sein als bei einer Direktbank.

In welche Fonds kann ich investieren?

Die Auswahl an Fonds, in die Sie Ihr Geld anlegen können, ist groß. So gibt es etwa folgende Fonds, die im Schwerpunkt in unterschiedliche Wertpapiere investieren:

Die Fonds unterscheiden sich in ihrer Rendite, Ertrag genannt, sowie ihrem Risiko. Es gilt: Je grĂ¶ĂŸer das Risiko, desto grĂ¶ĂŸer auch die Rendite. Als am risikoĂ€rmsten gelten Rentenfonds, sehr risikoreich sind geschlossene Immobilienfonds oder Rohstofffonds.

Eine ausgewogene Mischung aus Risiko und Rendite finden Anleger meist in Aktienfonds oder ETFs. Bei diesen streuen Sie Ihr Risiko breit – ĂŒber viele Aktien hinweg.

Welche Kosten fallen beim Kauf eines Fonds an?

Wenn Sie einen Fondsanteil kaufen, werden unterschiedliche Kosten fÀllig. Die wichtigsten sind:

  • DepotgebĂŒhren: Besonders Filialbanken verlangen von Ihren Kunden in der Regel eine jĂ€hrliche GebĂŒhr fĂŒr die DepotfĂŒhrung. Im Gegensatz dazu ist ein Wertpapierdepot bei Direktbanken im Internet meistens kostenlos.
  • OrdergebĂŒhren: Bei jedem Kauf oder Verkauf von Aktien mĂŒssen OrdergebĂŒhren an den Depotanbieter bezahlt werden. Das sind bei Onlinebrokern und Direktbanken meist PauschalbetrĂ€ge von fĂŒnf bis zehn Euro. Bei manchen Anbietern ist auch eine bestimmte Anzahl an Ordern kostenlos.
  • HandelsplatzgebĂŒhren: Zu den OrdergebĂŒhren an den Depotanbieter kommen GebĂŒhren des Handelsplatzes, also dort, wo ein Broker oder eine Direktbank Ihre gewĂŒnschten Aktien kauft oder verkauft. HĂ€ufig erfolgt der Kauf bei einer Börse. GĂŒnstiger als der Börsenhandel ist der Aktienkauf in der Regel bei einem so genannten DirekthĂ€ndler. Damit ist ein WertpapierhĂ€ndler gemeint, der Aktien und Fondsanteile auf Vorrat hĂ€lt.
  • VerwaltungsgebĂŒhren: Das sind die Kosten, die eine Fondsgesellschaft dafĂŒr erhebt, dass sie einen Fonds anbietet und betreibt. Diese Kosten werden hĂ€ufig in der Gesamtkostenquote ("Total Expense Ratio", kurz "TER") zusammengefasst. ETFs sind hier am gĂŒnstigsten, denn es muss kein Fondsmanager bezahlt werden, der das Vermögen verwaltet.
  • Ausgabeaufschlag: Der Ausgabeaufschlag wird von der Fondsgesellschaft festgelegt und als Prozentsatz angegeben. Oft wird auf diesen ein Rabatt gewĂ€hrt (siehe oben).
  • Nebenkosten: Kursgewinne ĂŒber dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro mĂŒssen in Deutschland besteuert werden. Die sogenannte "Abgeltungssteuer" betrĂ€gt pauschal 25 Prozent auf den Ertrag.

Wie verkaufe ich einen Fonds?

Der Verkauf eines Fondsanteils lĂ€uft im Grunde so ab wie der Kauf: Sie können dafĂŒr einfach in Ihrem Depot den Auftrag geben, einen Fondsanteil zu verkaufen.

Sie sollten bei dem Einrichten eines Depots darauf achten, wie hoch die Kosten fĂŒr den Verkauf eines Fondsanteils sind. In vielen FĂ€llen ist die RĂŒckgabe an die Fondsgesellschaft kostenlos – doch es ist möglich, dass weitere Kosten des Depotanbieters anfallen.

Kann ich einen Fonds auch ĂŒbertragen?

Ja, das geht. Sie können Ihre gekauften Fondsanteile auf jemand anderes ĂŒbertragen – zum Beispiel Ihr Kind. Die Voraussetzung dafĂŒr ist jedoch, dass der andere ein Wertpapierdepot besitzt.

Und so funktioniert der Übertrag: Sie mĂŒssen dafĂŒr ein entsprechendes Formular Ihres Depotanbieters ausfĂŒllen. Dieses Formular mĂŒssen Sie dann unterschrieben an Ihren Depotanbieter senden. Wie lange der Übertrag dauert, ist unterschiedlich. Er sollte jedoch höchstens ein, zwei Wochen dauern.

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Wie kaufe ich regelmĂ€ĂŸig einen Fonds?

Das funktioniert ĂŒber einen Sparplan – sei es ein ETF- oder ein Fondssparplan. Diesen können Sie ebenfalls ĂŒber Ihr Wertpapierdepot anlegen. Voraussetzung ist, dass der Fonds, in den Sie Ihr Geld anlegen möchten, sparplanfĂ€hig ist.

Mit einem Sparplan kaufen Sie regelmĂ€ĂŸig, etwa monatlich oder quartalsweise, einen Anteil an einem Fonds. Der Clou dabei: Sie mĂŒssen nicht auf einmal einen grĂ¶ĂŸeren Betrag anlegen. Auch der Einstiegszeitpunkt Ihres Investments wird irrelevant.

Das Kaufen des Fondsanteils geschieht bei einem Sparplan automatisch, wenn Sie den Sparplan abgeschlossen haben. Oft können Sie Raten jedoch aussetzen, wenn Sie klamm bei Kasse sind – oder auch mehr einzahlen, wenn Sie dies möchten.

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Von Jule Damaske
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