• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Geld & Vorsorge
  • Rente & Altersvorsorge
  • Betriebliche Altersvorsorge: Für wen sich die Unterstützungskasse lohnt


Nachrichten
Ratgeber-Artikel

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Warum sich die Unterstützungskasse für Besserverdiener lohnt

  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft

Aktualisiert am 30.03.2021Lesedauer: 3 Min.
Ältere Frau vor Laptop (Symbolbild): Die Unterstützungskasse ist eine Variante der betrieblichen Altersvorsorge.
Ältere Frau vor Laptop (Symbolbild): Die Unterstützungskasse ist eine Variante der betrieblichen Altersvorsorge. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBundeswehr warnt vor Chaos in MaliSymbolbild für einen TextDamit verbringt Buschmann Zeit im UrlaubSymbolbild für einen TextPrinz Harry lässt Dianas Tod untersuchenSymbolbild für einen TextEmpörung über Rhein-FeuerwerkSymbolbild für einen TextTuchel zofft sich mit Trainer-KollegenSymbolbild für ein VideoHier kommen Gewitter und PlatzregenSymbolbild für einen TextMann angelt Handgranate aus BodenseeSymbolbild für einen TextSchüler läuft 1.100 KilometerSymbolbild für einen Text"Harry Potter"-Autorin mit Tod bedrohtSymbolbild für einen TextTrainer verärgert mit DDR-VergleichSymbolbild für einen TextRBB könnte Schlesinger fristlos kündigenSymbolbild für einen Watson TeaserHelene Fischer erntet heftige Fan-KritikSymbolbild für einen TextJetzt testen: Was für ein Herrscher sind Sie?

Die Unterstützungskasse ist keine Form der staatlichen Hilfe. Im Gegenteil: Diese Art der betrieblichen Altersvorsorge richtet sich besonders an Besserverdiener. Doch warum eigentlich?

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist die Unterstützungskasse?
  • Wie funktioniert die Unterstützungskasse genau?
  • Für wen lohnt sich die Unterstützungskasse?

Wer sich fürs Alter absichern will, dem stehen viele Wege offen. Ein Klassiker ist es, über den Betrieb, bei dem man arbeitet, Geld für später anzusparen.

Eine Möglichkeit in diesem Fall ist die Unterstützungskasse. t-online erklärt Ihnen, wie die Unterstützungskasse funktioniert – und warum sie sich besonders für Menschen mit höherem Verdienst lohnt.

Was ist die Unterstützungskasse?

Die Unterstützungskasse, auch U-Kasse genannt, ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Sie wird als rechtlich eigenständige Versorgungseinrichtung betrieben, meist von einem Unternehmen direkt.

Es gibt aber auch Versicherungen, die die Leistungen einer Unterstützungskasse anbieten. Eine Unterstützungskasse ähnelt also der Pensionskasse. Mehr zur Pensionskasse lesen Sie hier.

Wie bei der Pensionskasse zahlt der Arbeitgeber die Beiträge der Unterstützungskasse. Die Zahlungen aus der Unterstützungskasse gehen derweil direkt an die Beschäftigten.

Wie funktioniert die Unterstützungskasse genau?

Die Unterstützungskasse funktioniert im Grunde wie die anderen Betriebsrenten-Arten. Der Arbeitgeber sucht einen Vertrag für die Mitarbeiter aus, die betrieblich über die Unterstützungskasse fürs Alter vorsorgen möchten. Nun überweist Ihr Arbeitgeber in der Regel einen Teil Ihres Gehaltes an die Versicherung. Man spricht in diesem Fall auch von einer Entgeltumwandlung.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Walross Freya in Norwegen eingeschläfert
Freya


Zusätzlich zu der Entgeltumwandlung gibt der Arbeitgeber einen Teil dazu. Der Clou dabei: Für alle Neuverträge seit 2019 ist der Arbeitgeberzuschuss verpflichtend.

Wenn Sie über die Entgeltumwandlung Geld in die Unterstützungskasse einzahlen, muss Ihr Arbeitgeber 15 Prozent dazuzahlen, wenn er dadurch Sozialversicherungsbeiträge spart. Ab dem Jahr 2022 gilt diese Regel auch für bestehende Verträge.

Es ist aber auch möglich, dass Ihr Arbeitgeber die Beiträge an die Unterstützungskasse aus eigener Tasche bezahlt. Er macht dies etwa, um Sie an das Unternehmen zu binden. In dem Fall lohnt sich die Unterstützungskasse auf jeden Fall.

Gut zu wissen: Wie bei einigen anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge können Sie bei der Auszahlung des angesparten Betrages zwischen einer Einmalzahlung oder monatlichen Zahlungen wählen – oder einem Mix daraus.

Für wen lohnt sich die Unterstützungskasse?

Im Gegensatz zur Direktversicherung, der Pensionskasse oder dem Pensionsfonds sind die Beiträge zur Unterstützungskasse im Rahmen der Entgeltumwandlung unbegrenzt steuerfrei.

Bei den anderen Varianten (außer der Direktzusage) gelten steuerliche Freigrenzen. Diese richten sich nach der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung. Hier sind nur bis zu acht Prozent des Grenzbetrags steuerfrei. Das heißt: Kommt man mit seinen Beiträgen über diesen Betrag, muss man darauf Steuern zahlen.

Weil es keine Grenzen bei der Steuerfreiheit gibt, lohnt sich eine Unterstützungskasse eher für Besserverdiener, etwa Führungskräfte eines Betriebes. Sie können so deutlich höhere Beiträge einzahlen als etwa in der Direktversicherung oder der Pensionskasse – durch höhere Beiträge erzielen Sie später höhere Rentenzahlungen. Mehr zur Direktversicherung lesen Sie hier.

Wichtig: Auf die Auszahlungen aus der Unterstützungskasse fallen aber wiederum Steuern an – sie richten sich nach dem persönlichen Einkommensteuersatz. Im Rentenalter ist dieser aber meist geringer als im Erwerbsleben. Auch Sozialabgaben müssen Sie auf die Zahlungen leisten.

Auf diese Nachteile der Unterstützungskasse sollten Sie achten

Allerdings hat die Unterstützungskasse auch einige Nachteile. So ist sie sehr unflexibel. In der Regel ist es nicht möglich, seine Beiträge zu reduzieren – sondern nur zu erhöhen.

Können oder wollen Sie sich die höheren Beiträge eines Tages nicht mehr leisten, müssen Sie den Vertrag zur U-Kasse ruhend stellen. Dann müssen Sie keine Beiträge mehr abführen, müssen aber einen neuen Vertrag abschließen, wenn Sie weiter in eine Unterstützungskasse sparen möchten.

Das gilt auch, wenn Sie den Arbeitgeber wechseln. In dem Fall können Sie Ihren Vertrag nur behalten – und müssen ihn nicht ruhend stellen –, wenn Ihr neuer Chef Mitglied in der gleichen U-Kasse ist. Auch privat weiter besparen können Sie den Vertrag der Unterstützungskasse normalerweise nicht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Mario Thieme
Ratgeber Aktien
Aktien kaufenAktien Steuern










t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website