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Abnehmen mit Sport: Darum kann kürzeres Training besser sein

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Abnehmen mit Sport  

Schon 30 Minuten Training können reichen

24.09.2013, 09:59 Uhr | hut

Abnehmen mit Sport: Darum kann kürzeres Training besser sein. Sport: Damit das Training effektiv ist, muss man sich nicht verausgaben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für ein effektives Training muss man sich nicht verausgaben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wir rennen, strampeln, schwitzen und mühen uns an der Hantelbank ab: Um die Figur in Form zu bringen und einige überflüssige Kilos loszuwerden, treten Viele ein straffes Trainingsprogramm an. Dänische Sportwissenschaftler erklären nun jedoch, dass es gar nicht nötig ist und sogar kontraproduktiv sein kann, sich bei langen Sporteinheiten zu verausgaben. Ihre Studie zeigt: Teilnehmer, die 30 Minuten moderat trainieren, nehmen sogar besser ab als jene, die eine Stunde am Tag intensiv Sport treiben.

Moderate Sportler verlieren ein Drittel mehr Gewicht

Für ihre Studie untersuchten die Forscher sechzig leicht übergewichtige, ansonsten jedoch gesunde dänische Männer. Diese wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Die einen sollten täglich 30 Minuten joggen, Fahrrad fahren oder einen Crosstrainer benutzen. Die anderen wurden aufgefordert, das gleiche Sportprogramm eine Stunde am Tag durchzuführen. Nach 13 Wochen überprüften die Wissenschaftler, wie viel Gewicht die Teilnehmer verloren hatten. Das Ergebnis überraschte, denn es zeigte sich, dass die Teilnehmer mit kürzeren Trainingseinheiten im Schnitt ein Drittel mehr Gewicht verloren hatten als diejenigen, die längere Workouts ausübten. Ihre Funde veröffentlichten die Forscher im Scandinavian Journal of Public Health.

Kürzeres Sportprogramm motiviert zu mehr Bewegung

Studienleiter Prof. Bente Stallknecht von der Universität Kopenhagen sagte, es sei erstaunlich, dass sich die kürzeren Einheiten für die Gewichtsreduktion als nützlicher erwiesen als das lange Sportprogramm. Ziel der Untersuchung sei nun auch gewesen, herausfinden, ob der Körper das Mehr an verbrannten Kalorien beim intensiveren Sportprogramm womöglich kompensiert - "durch vermehrte Nahrungsaufnahme oder weniger Bewegung im restlichen Alltag."

Hinweise hierauf sollten Befragungen der Studienteilnehmer während der Untersuchungsphase geben. Tatsächlich zeigten diese, dass die kürzeren Trainingseinheiten den Teilnehmern als Energie- und Motivationsschub für weitere Bewegung dienten: Die Teilnehmer fühlten sich fitter, was sie dazu anspornte, sich auch im Alltag mehr zu bewegen und einen gesünderen Lebensstil zu verfolgen, berichtet Studienautorin Dr. Astrid Jesperson. "Sie nahmen die Treppen, gingen mit dem Hund eine extragroße Runde oder benutzen plötzlich ihr Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit."

Langes Training wird mit Faulenzen kompensiert

Die Probanden hingegen, die eine Stunde pro Tag trainierten, fühlten sich nach dem Workout "erschöpft, demotiviert und ausgebrannt", so Jesperson. Demnach seien sie zu ausgelaugt gewesen, um sich über ihr Sportprogramm hinaus zu bewegen und weniger motiviert, sich außerdem gesund zu ernähren. Die Kalorienbilanz fiel dementsprechend bei der Gruppe mit intensivem Training schlechter aus.

Bewegung muss Freude machen

Die Forscher schließen daraus, dass eine halbe Stunde moderates Sporttraining zum Abnehmen besser geeignet sein kann als längere, intensive Workouts. "Überraschenderweise fanden wir Hinweise auf eine umgekehrte Kompensierung bei der Gruppe mit moderatem Training. Sie wurden auch außerhalb ihres Sportprogramms aktiver", fasst Stallknecht zusammen. Um abzunehmen, müsse man demnach gar nicht so viel tun - verausgaben sollte man sich schon gar nicht. Die Freude und Lust an Bewegung sei für anhaltenden Erfolg entscheidend.

Die Autoren hoffen, dass die Studienergebnisse auch Sportmuffel dazu ermuntern, sportlich aktiver zu werden.

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