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Lunchkoma: Fettes Essen macht nicht stark - sondern müde

Lunchkoma  

Fettes Essen macht nicht stark - sondern müde

01.04.2020, 04:46 Uhr | dpa

Lunchkoma: Fettes Essen macht nicht stark - sondern müde. Noch immer kommt aus Sicht von Experten zu viel Fleisch, Fettes und Fertig-Essen auf den Tisch.

Noch immer kommt aus Sicht von Experten zu viel Fleisch, Fettes und Fertig-Essen auf den Tisch. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/ZB. (Quelle: dpa)

Bonn (dpa/tmn) - Leichte Arbeit, leichtes Mittagessen - schwere Arbeit, schweres Mittagessen? Ganz so einfach ist es nicht, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Anja Hassolt vom Berufsverband Oecotrophologie (VDOE).

Denn wer leistungsfähig bleiben möchte, ist trotz körperlich schwerer Arbeit mit einem panierten Schnitzel plus Pommes oder der heiß begehrten Currywurst schlecht beraten.

"Der Körper verbraucht sehr viel Energie für die Verdauung, das macht erst mal schlapp und nicht kraftvoll", erklärt Hassolt. Für die Leistungsfähigkeit sei das nicht gerade förderlich.

Besser: Eine Mischung aus Hülsenfrüchten mit komplexen Kohlenhydraten und Fleisch. "Chili con Carne zum Beispiel", so die Expertin. Ebenfalls kräftigend und für Vegetarier geeignet: Kartoffeln mit Ei und Hüttenkäse. Dies sei ein Essen mit besonders hoher Eiweiß-Verfügbarkeit.

Wer einer überwiegend sitzenden Tätigkeit nachgeht, dessen Essen muss nicht so reichhaltig an Kalorien sein. "Fisch oder Geflügel mit Vollkornreis, dazu Salat oder Gemüse bieten sich an", rät Hassolt. "Oder - für Vegetarier - Kartoffeln mit Quark."

Für die Leistungsfähigkeit ist es übrigens ratsam, längere Pausen zwischen den Mahlzeiten zu lassen und nicht ständig Snacks zu sich zu nehmen. Das hält den Blutzucker stabil. Wer etwas Süßes essen möchte, sollte das deshalb auch direkt nach dem Mittagessen tun.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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