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E-Zigarette nicht ungefährlich: Diacetyl verursacht Popcorn-Lunge


Bei E-Zigaretten droht die Popcorn-Lunge

Von t-online
Aktualisiert am 10.01.2016Lesedauer: 1 Min.
E-Zigaretten enthalten gefährliche Substanzen.Vergrößern des BildesE-Zigaretten enthalten gefährliche Substanzen. (Quelle: Milestone Media/imago-images-bilder)
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Das wohl beliebteste Hilfsmittel beim Nikotin-Entzug ist gefährlicher als gedacht. Forscher haben im Dampf von E-Zigaretten gleich mehrere schädliche Substanzen entdeckt. Eine davon steht in Verdacht, die sogenannte Popcorn-Lunge zu verursachen.

Raucher, die ihr Laster besiegen möchten, greifen vermehrt zur E-Zigarette. Der Dampf enthält zwar den Suchtstoff Nikotin, verstopft die Lunge aber nicht mit Teer und anderen Substanzen, die dem Tabak beigemischt sind.

Über 7000 E-Zigaretten und nachfüllbare Flüssigkeiten in verschiedenen Geschmacksrichtungen stehen zur Auswahl, erklären die Wissenschaftler der amerikanischen Harvard School of Public Health. Die Forscher untersuchten insgesamt 51 der Produkte.

Diacetyl verursacht Popcorn-Lunge

In über 75 Prozent der sogenannten Liqiuds für E-Zigaretten fand das Team die Chemikalie Diacetyl. Dabei handelt es sich um ein Butteraroma, das auch bei der Herstellung von Mikrowellen-Popcorn verwendet wird. Eingeatmet kann das Butteraroma schwere chronischen Entzündungen der Atemwege (Bronchiolitis obliterans) verursachen. Da vor allem Arbeiter in Popcorn-Fabriken mit diesen Problemen zu kämpfen hatten, wird die Krankheit auch Popcorn-Lunge genannt.

Drei gefährliche Substanzen

Die Forscher fanden zwei weitere gefährliche Komponenten in den getesteten Liquids, die Aromen von Zuckerwatte, Früchten oder Cupcakes enthalten. Es handelt sich um Aceton und Acetylpropionyl. Von den insgesamt getesteten 51 Liquids enthielten 47 mindestens eine der gefährlichen Substanzen. Aceton reizt die Atemwege, Acetylpropionyl kann das Gewebe schädigen und verursachte in Tierversuchen Lungenfibrose.

E-Zigaretten müssen damit jedoch nicht schädlicher sein als herkömmliche Zigaretten, denn auch im Tabak sind Substanzen vorhanden, die eingeatmet toxisch oder suchtfördernd wirken.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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