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So entfernen Sie Zecken: 5 Hilfsmittel und Techniken


Zecke entfernen: 5 Hilfsmittel und Techniken

hm (CF)

Aktualisiert am 01.04.2016Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Beim Herausziehen der Zecke sollten Sie nicht nur den Körper gepackt haben.
Beim Herausziehen der Zecke sollten Sie nicht nur den Körper gepackt haben. (Quelle: Niehoff/imago-images-bilder)
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Entdecken Sie eines der lästigen Tiere an Ihrem Körper, sollten Sie zügig die Zecke entfernen. Das ist schon aus gesundheitlichen Gründen dringend zu empfehlen, denn Zecken können diverse Krankheiten übertragen. Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten Sie haben – und wann ein Arztbesuch ratsam ist.

1. Zecke entfernen: Zeckenzange

Zur Verwendung einer Zeckenzange greifen Sie die Zecke zwischen Körper und Kopf und drehen Sie das Werkzeug etwa zwei- bis dreimal in die gleiche Richtung. Mithilfe einer Zeckenzange gelingt es besonders gut, das Tier im Ganzen zu entfernen. Bleiben dagegen Teile in der Haut stecken, sollten Sie diese umgehend von einem Arzt untersuchen und entfernen lassen.

2. Zeckenpinzette


Fragen zur Zecke: Irrtümer und Wissenswertes

Die kleinen Spinnentiere sind gefährlicher, als sie aussehen. Die Blutsauger tragen nämlich mitunter gefährliche Krankheiten in sich. Die bekanntesten davon sind Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. Das Virus kann zu einer Hirnhautentzündung und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.
Fallen Zecken von Bäumen? Nein. Das ist ein alter Mythos. Selbst wenn sich eine Zecke auf einen Baum verirren sollte, wird sie sich nicht im Sturzflug auf ihr Opfer stürzen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass die Zecken in Büschen oder hohem Gras auf einen potentiellen Wirt lauern.
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Dieses Hilfsmittel entspricht im Wesentlichen dem Prinzip der Zeckenzange. Anders als normale Pinzetten ist die Zeckenpinzette jedoch vorne sowohl spitz als auch gebogen – so lässt sich das Tier besonders sicher greifen. Umschließen Sie mit dem Hilfsmittel den Körper des Schädlings hautnah. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie den Hinterleib nicht quetschen, wenn Sie die Zecke entfernen.

3. Zeckenkarte

Eine spezielle Karte gehört ebenfalls zu den gängigen Utensilien, mit der Betroffene eine Zecke entfernen können. Sie hat einen Schlitz, mit der Sie das Tier umschließen. Es sollte dabei möglichst nah am Schlitzende sitzen. Greifen Sie die Zecke außerdem nah an der Haut. Nun schieben Sie die Karte weiter in die gleiche Richtung, bis sich der Schädling löst. Die Bewegung sollte dabei einerseits kräftig, andererseits behutsam sein, damit Sie das Tier im Ganzen lösen.

4. Zecke entfernen: Zeckenhaken

Hierbei handelt es sich um ein kleines Gerät aus Plastik, mit dem Sie die Zecke entfernen können. Der Haken ist so konstruiert, dass Sie das Tier nicht versehentlich zerquetschen. Setzen Sie das Werkzeug nah an der Haut an und greifen Sie die Zecke. Nun können Sie sie mit einer gleichmäßigen Bewegung herausziehen bzw. -hebeln.

Sehr praktisch: Der Haken lässt sich gut am Schlüsselbund befestigen und ist auf diese Weise ein treuer Begleiter auf Ihren Streifzügen durch potenzielle Gefahrengebiete.

5. Zeckenschlinge

Bei der Zeckenschlinge ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Auf keinen Fall dürfen Sie das Tier damit ruckartig entfernen, da sich sonst der Körper leicht vom Kopf löst. Optisch erinnert die Schlinge an einen Kugelschreiber, der anstelle der Mine unten eine kleine Öse hat. Diese legen Sie möglichst nah an der Haut um den Zeckenkörper. Anschließend müssen Sie bei den meisten Modellen einen Knopf drücken. Dadurch zieht sich die Schlinge zusammen und entfernt so die Zecke aus der Haut.

6. Wann zum Arzt? Allgemeine Hinweise

Zwar sollten Sie jede Zecke entfernen, sobald Sie sie entdecken – üblicherweise haben Sie aber vorher ausreichend Zeit, um sich entsprechende Hilfsmittel zu organisieren. Es dauere mindestens zwei Stunden, durchschnittlich sogar länger, bis durch verschiedene Bakterien eine Gefahr entsteht, sagt der Allgemeinmediziner Dr. Rolf Kübler aus Stuttgart der "Apotheken Umschau". Nach dem Entfernen empfiehlt sich zusätzlich ein Arztbesuch. Wer die Zecke mindestens zwölf Stunden mit sich trägt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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