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Heiße Sommertage: Genug getrunken? Diese Tricks zeigen es Ihnen

An heißen Tagen  

Diese Tricks zeigen, ob Sie genug getrunken haben

25.07.2021, 11:37 Uhr | mwe, dpa-tmn, NoS

Heiße Sommertage: Genug getrunken? Diese Tricks zeigen es Ihnen. Wasser trinken: Bei hohen Außentemperaturen sollten Sie besonders viel Flüssigkeit aufnehmen. (Quelle: Getty Images/fotostorm)

Wasser trinken: Bei hohen Außentemperaturen sollten Sie besonders viel Flüssigkeit aufnehmen. (Quelle: fotostorm/Getty Images)

Die Hitzeperiode im Sommer ist eine Herausforderung für den Körper. Genügend zu trinken ist dabei das Wichtigste. Doch wie lässt sich das feststellen? Ein Experte klärt auf.

Bei Hitze ist es besonders wichtig, genug zu trinken – ansonsten drohen ernste gesundheitliche Probleme. Ob man genug Wasser oder andere passende Getränke zu sich genommen hat, lässt sich am besten auf der Waage kontrollieren, rät Prof. Hanns-Christian Gunga vom Institut für Physiologie der Berliner Charité.

Sind es am Abend ein bis zwei Kilogramm weniger als am Morgen, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Sie zu wenig getrunken haben. "Die Differenz sollte man dann abends noch auffüllen, damit man mit einem normalen Wasserbestand in den nächsten heißen Tag hineinkommt", sagt Gunga. Denn an den heißen Tagen verliert Ihr Körper durch das Schwitzen zusätzlich Wasser.

Genug getrunken? Auch Puls und Urin verraten es

Ein weiteres Alarmzeichen für zu wenig Flüssigkeit ist der Puls: Steigt er schon bei kleinen physischen Tätigkeiten stark an, ist es vermutlich höchste Zeit für ein Getränk. Mindestens 1,5 Liter sollten es bei sommerlichen Temperaturen sein.

Ebenfalls kann der Urin wichtige Anhaltspunkte über den Flüssigkeitshaushalt geben. Denn die Farbe verändert sich mit der Trinkmenge. Je mehr Flüssigkeit Sie aufnehmen, desto verdünnter und heller ist Ihr Harn. Ideal ist demnach ein nur leicht gelber bis farblos-durchsichtiger Urin. Ist die Urinfarbe dunkler, sollten Sie mehr trinken.

Auf die Haut achten

Auch ein Hautspannungstest zeigt, ob der Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt ist. Man bildet zum Beispiel mit Daumen und Zeigefinger auf dem anderen Handrücken eine Hautfalte.

Lässt man sie los, sollte sie rasch zur normalen Position zurückschnappen. Wird die Falte nur langsam wieder glatt, ist das ein Zeichen für eine schlechte Hautspannung, was auf eine gewisse Dehydration hindeutet. Zeit, etwas zu trinken. So weit, so einleuchtend.

Doch um festzustellen, dass man zu wenig getrunken hat, hält der Hautarzt Christoph Liebich aus München andere Methoden für besser. "Ich würde es eher an körperlichen Symptomen festmachen: Schlappes Gefühl, Kopfschmerzen, trockene Mundschleimhaut", sagt der Mediziner aus München.

Für Laien schwer zu beurteilen

Der Grund sei, dass Haut nicht so schnell auf Flüssigkeitsmangel reagiere. "Natürlich sehe ich es als Hautarzt vielleicht, dass die Haut nicht mehr den Glanz und die Saftigkeit hat. Für Laien ist das schwierig zu beurteilen", sagt Liebich.

Wasser ist auch eine bevorzugte Art der Abkühlung: Und zwar, indem man es aus dem Hahn eiskalt einige Minuten über die Hände und die unteren zwei Drittel der Unterarme fließen lässt. "Das ist am angenehmsten", findet Liebich.

Diese Getränke eignen sich an heißen Sommertagen

Bei Hitze eignen sich nicht alle Getränke dafür, literweise getrunken zu werden. Ihren Flüssigkeitsbedarf decken Sie am besten mit folgenden Getränken:

  • Mineralwasser – still oder sprudelnd
  • ungesüßter Tee
  • Saftschorlen ohne Zuckerzusatz

Limonaden und Fruchtsäfte sollten Sie in geringen Mengen genießen. Eiskalt sollten die Getränke ebenfalls nicht sein, denn das kann die Magendurchblutung stören und der kühlende Effekt für den Körper ist minimal.

Auch auf alkoholische Getränke sollten Sie bei hohen Temperaturen verzichten. Denn Alkohol stellt die Gefäße zusätzlich weit und entwässert zudem den Körper.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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