Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesund leben >

USA verbieten zahlreiche aromatisierte E-Zigaretten

Riskante Nutzung  

USA verbieten zahlreiche aromatisierte E-Zigaretten

03.01.2020, 09:32 Uhr | dpa-AFX

USA verbieten zahlreiche aromatisierte E-Zigaretten. Frau raucht: In Deutschland ist die Zusammensetzung der Wirkstoffe von E-Zigaretten strenger reguliert als in den USA. (Quelle: Getty Images/ diego_cervo)

Frau raucht: In Deutschland ist die Zusammensetzung der Wirkstoffe von E-Zigaretten strenger reguliert als in den USA. (Quelle: diego_cervo/Getty Images)

Gesundheitliche Risiken nach dem Gebrauch von E-Zigaretten veranlasst die Vereinigten Staaten zu mehr Beschränkungen. Trump äußerte schon länger Bedenken über die Nutzung. Doch nicht alle Modelle sind betroffen.

Die US-Regierung will den Verkauf von E-Zigaretten mit Geschmacksrichtungen beschränken, die besonders Jugendliche ansprechen. Die Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) teilte am Donnerstag mit, nach dem Ablauf von 30 Tagen seien solche Geschmacksrichtungen, wie etwa Frucht oder Minze, nicht mehr erlaubt.

Dies betreffe E-Zigaretten mit bereits befüllten Patronen, die bei Jugendlichen besonders beliebt seien. Die Geschmacksrichtungen Tabak und Menthol sind von der Beschränkung nicht betroffen, ebenso wenig andere Modelle wie E-Zigaretten mit kleinen Tanks, die selbst befüllt werden können.

Besonders Jugendliche müssen geschützt werden

Zur Begründung hieß es, man sei darum bemüht, gegen die zunehmende E-Zigaretten-Nutzung unter Jugendlichen vorzugehen und zugleich erwachsenen Nutzern Rechnung zu tragen, die mit E-Zigaretten von herkömmlichen Tabakprodukten loskommen wollten. Im September hatte US-Präsident Donald Trump ursprünglich ein noch weitergehendes Verbot von Aromen ins Gespräch gebracht. Trump äußerte sich in den vergangenen Monaten mehrfach besorgt über die Nutzung von E-Zigaretten, insbesondere unter Jugendlichen. Erst kürzlich hatten die USA das Mindestalter zum Kauf von Tabakprodukten und E-Zigaretten von 18 auf 21 Jahre angehoben.

Todesfälle und Zahl der Erkrankten steigen an

Der Tod von Dutzenden Menschen nach dem Gebrauch von E-Zigaretten hat in den Vereinigten Staaten Sorge ausgelöst. Der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge starben bereits mehr als 50 Menschen, die Zahl der Erkrankten liegt demnach bei mehr als 2.500 Fällen. In Deutschland und auch europaweit ist bislang kein ähnlicher Anstieg von Lungenschädigungen bekannt. Die Beschwerden scheinen sich auf Nutzer in Nordamerika zu beschränken. In Deutschland ist die Zusammensetzung der Wirkstoffe von E-Zigaretten strenger reguliert als in den USA.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesund leben

shopping-portal