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Panchakarma-Kur: Eine Reinigungskur im Ayurveda

Panchakarma-Kur: Eine Reinigungskur im Ayurveda

13.03.2013, 10:19 Uhr | jb (CF)

Ayurveda ist nicht nur Wellness, sondern verspricht auch Heilung bei verschiedenen Krankheiten. Eine Panchakarma-Kur dient der Reinigung und Entschlackung des Körpers auf unterschiedliche Arten. Eine wichtige Rolle spielen dabei Öle, die innerlich und äußerlich angewendet werden.

Panchakarma-Kur: Reinigung nach Ayurveda-Prinzip

Die Panchakarma-Kur dient der inneren und äußeren Reinigung des Körpers. Angeboten wird sie in ayurvedischen Kliniken und dauert meist mehrere Tage. Panchakarma, ein Wort aus dem Sanskrit, heißt wörtlich übersetzt so viel wie "Fünf Handlungen". Bezogen auf die Kur, wird es auch oft als "Fünffache Reinigung" übersetzt. Dies deutet bereits darauf hin, dass bei der Panchakarma-Kur nicht nur eine, sondern mehrere Behandlungsmethoden zur Anwendung kommen können.

Laut einem Bericht der Sendung "Gesundheit!" des Bayerischen Rundfunks gibt es sogar bis zu 24 verschiedene Behandlungsstrategien. Entscheidend ist dabei, welche Beschwerden ein Patient hat und in welcher Verfassung er sich befindet.

Innere und äußere Reinigung mit Ölen

Eine mögliche Behandlungsmethode bei der Panchakarma-Kur ist die Verabreichung von Ghee, also warmer, geklärter Butter. Die Patienten trinken sie täglich, um den Entschlackungsprozess im Körper anzuregen. Ölige Substanzen finden auch äußerlich Anwendung, etwa bei Synchronmassagen. Dabei massieren zwei Therapeuten den Patienten gleichzeitig.

Weitere Anwendungen nach den Prinzipien des Ayurveda – zum Beispiel Wärmebehandlungen der Haut und der Schleimhäute, Darmentleerungen mit Hilfe von Rizinusöl und eine Nasenbehandlung mit Tropfen – können ebenfalls zur Panchakarma-Kur gehören. Sie alle sollen helfen, Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen und dem Patienten wieder ein besseres Körpergefühl zu geben.

Anwendungsgebiete der Panchakarma-Kur

Die Panchakarma-Kur soll nach der Ayurveda-Lehre bei vielen akuten und chronischen Krankheiten helfen und darüber hinaus gegen viele Beschwerden vorbeugend wirken. Direkte Wirkung hat sie durch ihre abführende Funktion auf Verdauungssystem, Nieren und Harnwege. Auch die Atemwege sollen von der Panchakarma-Kur profitieren: Bei Rheuma, Asthma und Allergien kann sie daher Anwendung finden, ebenso bei Kopfschmerzen. Wenn Sie dauerhaft an solchen Beschwerden leiden, sollten Sie jedoch in jedem Fall zuerst mit Ihrem Hausarzt sprechen und klären, ob die Panchakarma-Kur in Ihrem gesundheitlichen Zustand eine sinnvolle Behandlungsmethode ist.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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