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Löwenzahn: Steckbrief der gesunden Pflanze

Kräuterlexikon  

Löwenzahn

02.11.2015, 12:30 Uhr | hm (CF)

Löwenzahn: Steckbrief der gesunden Pflanze. Weit mehr als nur Unkraut: Löwenzahn ist rundum gesund. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weit mehr als nur Unkraut: Löwenzahn ist rundum gesund. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Löwenzahn führt meist ein Schattendasein als ungeliebtes Unkraut zwischen Pflastersteinen und an Wegesrändern. Dabei ist die kleine Pflanze von Wurzel bis Blüte auf Heilung eingestellt, was Sie zugunsten Ihrer Gesundheit einsetzen können.

Pflanze

Der Löwenzahn gehört zu der Gattung der Korbblütler und ist an seinen leuchtend gelben, strahlenförmigen Blütenköpfen schon aus der Ferne zu erkennen. Die Pflanze wird 10 bis 50 Zentimeter groß und besitzt einen hohlen Stängel, der mit einem milchigen Saft gefüllt ist. Nach dem Verblühen verbreitet der Löwenzahn umgangssprachlich als Pusteblume seine fallschirmartigen Früchte über den Wind. Seinen Namen verdankt die als Unkraut verschriene Pflanze ihren Blättern, die an die Zähne eines Löwen erinnern.

Verwendete Pflanzenteile

Die gesamte Pflanze von der Wurzel über Blätter zu den Blüten findet Verwendung.

Inhaltsstoffe

  • Bitterstoffe (Eudesmanolid, Tetrahydroiridentin B, Germacranolid Ainsliosid)
  • Triterpene (Taraxasterol)
  • Sterole (Sitosterol, Cumarine, Flavonoide)
  • Vitamine
  • Mineralstoffe (Kalium)
  • Schleimstoffe
  • Cholin
  • Inulin

Wirkung

Die Bitterstoffe im Löwenzahn regen in Form eines Tees oder einer Tinktur die Verdauungsdrüsen und -organe, sowie auch Blase und Niere an. Damit wird gleichzeitig der Appetit in Schwung gebracht.

Darüber hinaus hat das Heilkraut aufgrund des in ihm enthaltenen Kaliums und der Flavonoide eine galle- und harntreibende Wirkung. Aus diesen Gründen und auch wegen seiner blutreinigenden Kraft wird ein Löwenzahntee auch gerne unterstützend bei einer Frühjahrskur eingesetzt.

In der Homöopathie findet Löwenzahn als Mittel gegen Gelbsucht Anwendung.

Nebenwirkungen

Da Löwenzahn reich an Bitterstoffen ist, können in Einzelfällen Magenbeschwerden auftreten. Personen, die bereits an Erkrankungen der Niere oder der Galle leiden, sollten daher vor der Einnahme ihren Arzt konsultieren.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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