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Currykraut und seine Heilwirkung im Kräuterlexikon

Kräuterlexikon  

Currykraut: perfekter Ersatz zum Kochen

01.11.2016, 14:17 Uhr | uc (CF)

Currykraut und seine Heilwirkung im Kräuterlexikon. Currykraut ist sowohl ein Heilmittel als auch ein Curry-Ersatz zum Kochen. (Quelle: imago images/westend61)

Currykraut ist sowohl ein Heilmittel als auch ein Curry-Ersatz zum Kochen. (Quelle: westend61/imago images)

Das Currykraut hilft äußerlich als Öl, unter anderem bei Prellungen, Blutergüssen und Verstauchungen, sowie als Tee gegen Husten. Außerdem eignet es sich als Curry-Ersatz zum Kochen. Mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

Das Currykraut (Helichrysum italicum/ Helichrysum angustifolium) heißt auch Currybusch und gehört zu den Halbsträuchern und Heckenpflanzen. Der mehrjährige und immergrüne Strauch stammt aus dem Mittelmeergebiet, wird zwischen 40 und 100 Zentimeter hoch und erreicht einen Durchmesser von 30 bis 60 Zentimetern. Die silbergrauen Blätter sind leicht klebrig, länglich und werden zwei bis drei Zentimeter lang.

Das Kraut wächst bevorzugt an trockenen und sonnigen Standorten, insbesondere bei Regen entfaltet es einen Duft ähnlich dem Curry. Die dunkelgelben Blüten sind zwischen Juni und August zu beobachten.

Verwendete Pflanzenteile

Die Blüten, das Kraut selbst und die blütenlosen Triebe des Currykrauts können verwendet werden.

Inhaltsstoffe

  • Ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Borneol
  • Beta-Pinen
  • Italidion
  • Limonen
  • Nerol
  • Nerylacetat

Wirkung

Das aus dem Currykraut gewonnene ätherische Öl, das Immortellenöl oder auch Strohblumenöl, eignet sich zum Einreiben gegen blaue Flecken, Prellungen, Blutergüsse oder Verstauchungen. Achtung, das Öl ist nur äußerlich anzuwenden! Wird es eingenommen, stellen sich Vergiftungserscheinungen ein.

Für einen Tee werden vor allem die getrockneten Blüten mit kochendem Wasser übergossen, das Gebräu hilft gegen Husten und wirkt entgiftend. Die frischen Zweige der Pflanze eignen sich als Gewürz und ersetzen – mitgekocht und wieder herausgenommen – den Einsatz von Curry.

Nebenwirkungen

Das Currykraut kann Magenreizung und Magenschmerzen hervorrufen.

Interessantes

Bereits früher nutzten die Menschen das Currykraut zur Zubereitung von Tee. Außerdem band man aus den getrockneten oder frischen Zweigen Sträuße und Kränze. Schon seit Jahrhunderten wird aus dem blühenden Kraut und seinen Blüten per Wasserdampfdestillation das Immortellenöl hergestellt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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