Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit > Kinderkrankheiten >

Scharlach in der Schwangerschaft: Risiko fürs Kind?

Risiko fürs Kind?  

Scharlach in der Schwangerschaft

14.02.2014, 08:28 Uhr | ade

Scharlach in der Schwangerschaft: Risiko fürs Kind?. Scharlach in der Schwangerschaft - ein Risiko fürs Kind? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Scharlach in der Schwangerschaft - ein Risiko fürs Kind? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Scharlach ist eine ansteckende Infektionskrankheit, mit der Sie sich immer wieder infizieren können. Selbst nach einer Scharlach-Erkrankung, zum Beispiel in der Kindheit, kann die Infektion immer wieder ausbrechen. Typischer Weise geht die Krankheit mit hohem Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Hals und Rachenbereich und der sogenannten „Himbeerzunge“ einher.

Schwangere sind gefährdeter an Scharlach zu erkranken

In der Schwangerschaft arbeitet das Immunsystem der werdenden Mutter auf Hochtouren. Die Gefahr einer Ansteckung mit Krankheitserregern ist dadurch größer. Schwangere sollte den Kontakt mit erkrankten Personen deshalb möglichst meiden. Prophylaktisch können Schwangere ihr Immunsystem unterstützen. Die Einnahme von Vitaminpräparaten kann dabei helfen – sprechen Sie darüber mit ihrem Arzt oder Apotheker.

Scharlach gefährlich in der Schwangerschaft?

Das Risiko für das ungeborene Kind ist sehr gering. Es gibt keine bekannten Fälle von Schädigungen bei Neugeborenen durch eine Scharlach-Infektion der Mutter.

Verdacht auf Scharlach? Informieren Sie Ihren Arzt

Besteht während der Schwangerschaft der Verdacht, an Scharlach erkrankt zu sein, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. In der Regel erfolgt eine sofortige Behandlung mit Antibiotika.
Erfahren Sie hier mehr über die Behandlung von Scharlach

Stillen bei Scharlach - ein Risiko fürs Kind?

Stillen während einer Scharlach-Erkrankung birgt keine Gefahr für das Neugeborene. Um eine Infektion des Kindes zu verhindern, sollten Sie allerdings einige Hygienemaßnahmen beachten. Die Übertragung von Scharlach-Erregern (Streptokokken) erfolgt in der Regel durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Tragen Sie deshalb beim Kontakt mit dem Baby einen Mundschutz und achten Sie darauf, Ihre Hände häufig zu waschen und anschließend zu desinfizieren. Diese Maßnahmen gelten für den Zeitraum, in dem die Krankheit ansteckend ist. Bei rascher Behandlung sind das meist nur zwei bis vier Tage.
Erfahren Sie hier mehr über Ansteckungswege und Inkubationszeiten von Scharlach

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit > Kinderkrankheiten

shopping-portal