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Wann schmerzende Beine ein Warnzeichen sind

Von dpa, ag

Aktualisiert am 31.03.2022Lesedauer: 5 Min.
Beinschmerzen: Durchblutungsstörungen sollten Àrztlich abgeklÀrt werden.
Beinschmerzen: Durchblutungsstörungen sollten Àrztlich abgeklÀrt werden. (Quelle: Pornchai Soda/getty-images-bilder)
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HĂ€ufen sich die Beschwerden wie weiße Finger oder Schmerzen in den Beinen, sollten Betroffene zur AbklĂ€rung der Ursachen einen Arzt aufsuchen. Denn Durchblutungsstörungen können auch Vorboten einer lebensgefĂ€hrlichen Erkrankung sein.

Das Wichtigste im Überblick


  • Durchblutungsstörungen: Ursachen und Risikofaktoren
  • Durchblutungsstörungen im Herz und im Gehirn
  • Schmerzen beim Gehen weisen auf Schaufensterkrankheit hin
  • Behandlung: Wann eine OP nötig ist
  • Durchblutungsstörungen vorbeugen

Weiße Finger und Schmerzen im Bein oder im Fuß sind typische Symptome fĂŒr eine Durchblutungsstörung. Treten sie gelegentlich auf und klingen schnell wieder ab, muss man sich keine Sorgen machen. Wenn sich die Beschwerden hĂ€ufen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn sie können auf gefĂ€hrliche Krankheiten hinweisen.


Durchblutungsstörungen in Kopf, Beinen, HÀnden: Das sollten Sie wissen

Stethoskop
Durchblutungsstörungen der Arme und Beine
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Welcher Arzt ist der richtige? Um Folgeerkrankungen einer Durchblutungsstörung zu vermeiden, sollten sich Patienten rechtzeitig von einem GefĂ€ĂŸspezialisten behandeln lassen. Experten fĂŒr Durchblutungsstörungen sind FachĂ€rzte fĂŒr Angiologie, Kardiologie und GefĂ€ĂŸchirurgie. Um Durchblutungsstörungen zu diagnostizieren, wird der Spezialist zunĂ€chst ein ausfĂŒhrliches GesprĂ€ch und eine Untersuchung mit dem Stethoskop durchfĂŒhren. Weitere Hilfsmittel sind Herzecho, EKG, GefĂ€ĂŸdarstellung mit Ultraschall oder Röntgenuntersuchungen.

Durchblutungsstörungen: Ursachen und Risikofaktoren

Durchblutungsstörungen sind Erkrankungen der arteriellen oder der venösen GefĂ€ĂŸe – oder beides. Die hĂ€ufigste Ursache einer Durchblutungsstörung liegt in der Verkalkung von GefĂ€ĂŸen (Arteriosklerose). Aber auch GefĂ€ĂŸverschlĂŒsse, GefĂ€ĂŸentzĂŒndungen oder Tumore bewirken, dass der Blutfluss gestört ist. Der ĂŒbermĂ€ĂŸige Verzehr von Zucker und Fetten sowie ein Mangel an Bewegung fĂŒhren dazu, dass diese Stoffe in den GefĂ€ĂŸwĂ€nden abgelagert werden. Mit der Zeit verengt dies die GefĂ€ĂŸe und macht sie starr und unbeweglich. Auf diese Weise gelangt immer weniger Blut in Herz, Hirn, Beine und andere Organe.

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Verschiedene Risikofaktoren fördern das Auftreten von GefĂ€ĂŸerkrankungen und somit von Durchblutungsstörungen. Hierzu gehören:

  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes Typ 2
  • erhöhte Blutfettwerte

Auch Übergewicht, Bewegungsmangel und eine cholesterinreiche ErnĂ€hrung sind Faktoren, die dazu betragen, dass sich die GefĂ€ĂŸe verschließen und die Arterien verstopfen. Ein gesunder Lebensstil trĂ€gt somit dazu bei, dass das Blut ungestört durch den Körper fließen kann und Organe und Gewebe ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.

Wussten Sie das? BlutgefĂ€ĂŸe sind röhrenförmige, hohle Gebilde. Sie schaffen mit einer LĂ€nge von etwa 150.000 Kilometern ein zusammenhĂ€ngendes Netz, das unseren gesamten Köper durchzieht. Hintereinander geschaltet ließe sich damit beinahe viermal die Erde umrunden.

Der Blutfluss kann nicht nur bei Älteren gestört sein, sondern auch bei Menschen, die ungesund leben und sich zum Beispiel zu wenig bewegen. Wenn das Blut etwa durch verengte oder verstopfte Arterien nicht frei im Körper zirkulieren kann, werden Gewebe und Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff und anderen NĂ€hrstoffen versorgt. "Zu Durchblutungsstörungen kann es an vielen Stellen im Körper kommen", ergĂ€nzt die Apothekerin Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher ApothekerverbĂ€nde (ABDA) in Berlin.

Typische Symptome fĂŒr Durchblutungsstörungen

HĂ€ufig wird eine Durchblutungsstörung erst spĂ€t bemerkt. Denn erst, wenn die GefĂ€ĂŸe sich verengt haben, kommt es zu spĂŒrbaren Symptomen, meist in Armen und Beinen. Viele Betroffene klagen hĂ€ufig ĂŒber folgende Beschwerden:

  • stĂ€ndig kalte HĂ€nde und FĂŒĂŸe
  • BlaufĂ€rbungen an den ExtremitĂ€ten (Zehen, Fingern)
  • kribbelnde Zehen oder WadenkrĂ€mpfe
  • TaubheitsgefĂŒhl in Beinen, FĂŒĂŸen, Zehen und Fingern
  • BlĂ€sse
  • MuskelschwĂ€che
  • Pulsverlust

Durchblutungsstörungen im Herz und im Gehirn

Auch die Herzgegend oder das Gehirn können von einer Durchblutungsstörung betroffen sein, mit gravierenden Folgen. "Dies fĂŒhrt in der Konsequenz zum Schlaganfall oder zum Herzinfarkt", sagt der Hamburger Internist Wolfgang Wesiack. Er warnt davor, Durchblutungsstörungen zu unterschĂ€tzen. "GefĂ€ĂŸerkrankungen, die sich daraus entwickeln können, stehen nach wie vor an erster Stelle der TodesfĂ€lle, noch vor den Krebserkrankungen", so der Mediziner. Wenn die Störung nicht behandelt werde, könnten schlecht durchblutete Gliedmaßen absterben und mĂŒssten dann amputiert werden.

Die Warnzeichen und Symptome können in diesem Fall ganz unterschiedlich sein. "Schmerzen und ein EngegefĂŒhl im Brustbereich können Anzeichen fĂŒr Probleme in der Herzgegend sein", sagt die MĂŒnchner Heilpraktikerin Ursula Hilpert-MĂŒhlig. Sie ist VizeprĂ€sidentin des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker mit Sitz in Bonn. Wenn zum Beispiel die Arme und Beine taub seien, könne das ein Symptom fĂŒr Durchblutungsstörungen im Gehirn sein. "Auch Seh- und Sprachstörungen oder Schwindel können hier Symptome sein", sagt Sellerberg. Wenn das Blut im Darm nicht mehr richtig zirkuliere, merkten Betroffene das hĂ€ufig an Bauchschmerzen nach dem Essen.

Schmerzen beim Gehen weisen auf Schaufensterkrankheit hin

Weit verbreitet sind nach Expertenangaben Durchblutungsstörungen der Arterien. Etwa an den Beinen können Engstellen oder VerschlĂŒsse auftreten und mitunter fĂŒr heftige Schmerzen sorgen. In der Fachsprache ist in solchen FĂ€llen von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) die Rede.

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit geht mit einer gestörten Durchblutung der ExtremitÀten einher. Typisch sind Schmerzen beim Gehen. Aufgrund ihrer Symptome wird diese Krankheit im Volksmund auch als "Raucherbein" oder "Schaufensterkrankheit" bezeichnet. Wie man beim Einkaufsbummel immer wieder vor den Fenstern der GeschÀfte anhÀlt, legen auch die Betroffenen wegen der schmerzenden Beine immer wieder Zwischenstopps ein.

Egal, wo im Körper die Durchblutungsstörungen auftreten: "Eine allgemeingĂŒltige Therapie gibt es nicht", betont Hilpert-MĂŒhlig. Denn die Behandlung richte sich immer nach der Ursache. Das könnten Bluthochdruck oder hohe Blutfettwerte sein – die mĂŒssten dann gesenkt werden. "Dies geschieht etwa durch Medikamente, ĂŒber Bewegung und auch ĂŒber eine ausgewogenere ErnĂ€hrungsweise", sagt Apothekerin Sellerberg.

Behandlung: Wann eine OP nötig ist

Bei einem teilweisen oder sogar kompletten GefĂ€ĂŸverschluss kommt neben Arzneimitteln eventuell auch ein operativer Eingriff infrage, damit das Blut wieder freie Bahn hat. Dabei setzt der Operateur beispielsweise einen sogenannten Stent ein. Das ist ein sehr feines Drahtgeflecht, das das BlutgefĂ€ĂŸ offenhĂ€lt. Bei Durchblutungsstörungen in den Beinen oder bei Krampfadern verordnet der Arzt dem Betroffenen zum Beispiel KompressionsstrĂŒmpfe.

"Im Falle der Schaufensterkrankheit empfiehlt sich unter anderem auch ein tĂ€gliches Gehtraining", sagt Sellerberg. FĂŒr Betroffene heißt das: In raschem Tempo gehen, bis die Beine wehtun. Dann bleiben sie stehen und warten, bis die Schmerzen abklingen – und dann geht es wieder los. Der Effekt: Durch den erhöhten Sauerstoffbedarf der Muskulatur bilden sich sogenannte UmgehungsblutgefĂ€ĂŸe, die die Durchblutung verbessern.

Medikamente gegen Durchblutungsstörungen

Bei Durchblutungsstörungen können rezeptfreie Arzneien und Substanzen helfen, die durchblutungsfördernd sind, der Arterienverkalkung entgegenwirken oder die Muskulatur entspannen. Bei leichten Durchblutungsstörungen haben sich folgende Mittel bewÀhrt:

  • Magnesium
  • Knoblauch
  • GingkoblĂ€tter
  • Natriumpangamat

Bei starken Durchblutungsstörungen in fortgeschrittenem Stadium kann der Arzt rezeptpflichtige Medikamente verordnen, die auch zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden. Zu diesen Medikamenten zĂ€hlen die sogenannten Thrombozytenaggregationshemmer. Sie sorgen dafĂŒr, dass die BlutplĂ€ttchen, die fĂŒr die Gerinnung des Bluts zustĂ€ndig sind, nicht miteinander verkleben.

Gegen die Verstopfung von BlutgefĂ€ĂŸen wirken auch AcetylsalicylsĂ€ure und Clopidogrel. DarĂŒber hinaus kommen auch durchblutungsfördernde Medikamente zum Einsatz, wie Alprostadil oder Kalziumantagonisten wie Nifedipin. Welche PrĂ€parate und welche Wirkstoffe sinnvoll sind, hĂ€ngt von zahlreichen individuellen Faktoren und Vorerkrankungen ab, die der behandelnde Arzt in seiner Verordnung berĂŒcksichtigt.

Durchblutungsstörungen vorbeugen

Rauchen erhöht das Risiko fĂŒr Durchblutungsstörungen. Auch bei Übergewicht, Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten und Diabetes sollte man etwas tun. "Hier ist neben einem Abnehmprogramm auch eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit vielen Vitaminen und Vollkornprodukten und wenig Fetthaltigem ratsam", erklĂ€rt Sellerberg.

Auch die regelmĂ€ĂŸige Einnahme von KnoblauchprĂ€paraten, mit denen GefĂ€ĂŸe geweitet werden, kann helfen – allerdings nur minimal. "Wichtig ist nicht zuletzt, tĂ€glich möglichst viel Bewegung, wenn es geht, dann an der frischen Luft", betont Hilpert-MĂŒhlig. Ob nun Spazierengehen, Fahrradfahren oder anderer Sport: Bewegung hĂ€lt die GefĂ€ĂŸe elastisch – und das Blut bleibt im Fluss. Weitere Maßnahmen fĂŒr eine bessere Durchblutung sind:

  • Barfußlaufen
  • Wechselduschen/WechselbĂ€der am Morgen: Sie bringen den Kreislauf in Schwung, fördern die Durchblutung und trainieren außerdem die GefĂ€ĂŸmuskulatur.
  • Nachts sollte der Oberkörper leicht erhöht liegen. Das verbessert die Durchblutung der Beine.
  • Massagen an Beinen, Armen und HĂ€nden. Besonders effektiv sind BĂŒrstenmassagen.
  • Finger- und Zehengymnastik
  • FußbĂ€der mit Ă€therischen Ölen wie Rosmarin, Fichte und Latschenkiefer
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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