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Christian Drosten zur Corona-Lage: Virologe warnt vor Öffnung der Schulen


Ausbreitung des Coronavirus
Neue Drosten-Studie warnt vor Öffnung der Schulen

Von t-online, lr

Aktualisiert am 01.05.2020Lesedauer: 1 Min.
Christian Drosten: Der Leiter der Virologie an der Berliner Charité hat mit seinem Team die Viruslast von mit Corona infizierten Kindern untersucht.Vergrößern des BildesChristian Drosten: Der Leiter der Virologie an der Berliner Charité hat mit seinem Team die Viruslast von mit Corona infizierten Kindern untersucht. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)
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Die Debatte über die Öffnung von Kindergärten und Schulen wird immer hitziger geführt, doch wissenschaftliche Erkenntnisse gab es bislang kaum. Eine Auswertung der Berliner Charité könnte nun politische Folgen haben.

Bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 entwickeln sich bei Kindern und Jugendlichen im Rachen genauso viele Viren wie bei Erwachsenen. Das zeigt eine neue Auswertung des Instituts für Virologie an der Berliner Charité, das von Christian Drosten geleitet wird. Ihre Zahlen lassen vermuten, dass Kinder ähnlich ansteckend wie Erwachsene sein könnten.

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Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über eine weitere Lockerung der Corona-Maßnahmen, schreiben die Forscher: "Wir warnen vor einer uneingeschränkten Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten in der aktuellen Situation. Kinder könnten genauso infektiös sein wie Erwachsene." Für die Studie wurden 3.712 Proben im Zeitraum zwischen Januar und dem 26. April ausgewertet. Die wissenschaftliche Begutachtung der Arbeit steht noch aus.

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Bislang war nur bekannt, dass sich Kinder ähnlich häufig anstecken wie Erwachsene, die meisten Infektionen bei ihnen aber keine Symptome hervorrufen. Inwieweit Kinder für andere Menschen ansteckend sind, war bislang aber unklar.

Drosten fordert klare Handlungsempfehlungen

Die Studie könnte an diesem Donnerstag große Beachtung finden, wenn die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Kanzlerin Merkel über weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen beraten.

Virologe Drosten hatte sich zuletzt für den Fall einer Öffnung von Kindergärten und Schulen für klare Handlungsempfehlungen ausgesprochen: zum Beispiel, dass man sich der möglichen Infektionseinschleppung bewusst ist und bei Symptomen gleich zu Hause bleiben und sich testen lassen sollte. Zudem sollte man keine älteren Menschen besuchen.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
Verwendete Quellen
  • Studie der Charité: An analysis of SARS-CoV-2 viral load by patient age
  • mit Material der dpa
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