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Neues Corona-Testverfahren in Wien: Schüler und Lehrer sollen gurgeln

Corona-Verdacht an Schulen  

Neues Testverfahren in Wien: Schüler und Lehrer sollen gurgeln

22.09.2020, 18:33 Uhr | dpa

 (Quelle: ProSieben)
Im Selbstversuch: So funktioniert der Corona-Gurgeltest

Ein Wattestäbchen im Rachen oder in der Nase ist nicht gerade angenehm. Ein neuer Gurgel-Test soll das Verfahren vereinfachen. Wie funktioniert er - und ist er zuverlässig? (Quelle: ProSieben)

Gurgeln statt Stäbchen: So funktioniert der neue Corona-Test (Quelle: ProSieben)


Die Stadt Wien will Kinder und Lehrer bei Verdacht auf eine Corona-Infektion künftig direkt an den Schulen testen lassen. Ab nächster Woche soll die neue Vorgehensweise starten.

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion sollen Kinder oder Lehrer in Wien noch in der Schule gurgeln. Kommende Woche sollen 600.000 Testkits mit einer Gurgellösung ausgeliefert werden, wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ankündigte. Zusätzlich sollen probeweise mobile Teams bereitstehen. Die Gurgel-Proben sollen anschließend sofort ins Labor.

So funktioniert das Gurgelverfahren 

"Eine Vielzahl der Verdachtsfälle an den Schulen stellt sich als falscher Alarm heraus", sagte Österreichs Bildungsminister Heinz Faßmann. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit des Bildungsministeriums mit der Stadt. Ob es auf andere Regionen ausgeweitet wird, liegt in der Zuständigkeit die jeweiligen Bundesländer.

Zur schnellen Auswertung der Tests sollen die Kapazitäten der Wiener Forschungslabore genutzt werden, die das Gurgelverfahren mitentwickelt haben. Dabei muss eine Minute lang mit einer speziellen Salzlösung gegurgelt werden, damit wie bei einem Abstrich Partikel aus dem Rachen hängen bleiben. Die Probe wird anschließend auf Virenerbgut analysiert.

Die Infektionszahlen in Österreich sind zuletzt deutlich angestiegen. In Österreich gelten derzeit rund 8.200 Menschen als mit dem Erreger SARS-CoV-2 infiziert – mehr als die Hälfte davon in Wien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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