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Corona Impftermin Bayern: Anmeldung, Hotline & wichtige Infos

Infos, Anmeldung und Durchführung  

Impftermin Bayern: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

03.03.2021, 16:44 Uhr | mu, t-online

Corona Impftermin Bayern: Anmeldung, Hotline & wichtige Infos. In Bayern wurde in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Impfzentrum für die Corona-Schutzimpfung eingerichtet. (Quelle: Getty Images/Firn)

In Bayern wurde in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Impfzentrum für die Corona-Schutzimpfung eingerichtet. (Quelle: Firn/Getty Images)

Die Impfzentren in Bayern haben Anfang Januar ihre Arbeit aufgenommen. Wie in allen Bundesländern erhalten zunächst Menschen, die nach der Einstufung der Bundesregierung zur Personengruppe mit "höchster Priorität" zählen, eine Impfung gegen das Coronavirus. 

Hier erhalten Sie einen Überblick, wer zur Prioritätengruppe bei der Corona-Impfung gehört, wie die Terminvergabe in Bayern erfolgt und wie die Impfung abläuft.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann gegen COVID-19 geimpft wird, ist in Bayern wie in allen Bundesländern nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt, die auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) beim Robert Koch-Institut basiert.

Die Reihenfolge beim Impftermin richtet sich nach einer Priorisierung von Personengruppen, die ein hohes Erkrankungsrisiko für COVID-19 haben oder einen Kontakt zu Risikopatienten haben. Eine Auflistung der Priorisierung der Risikogruppen finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.
 

 
In der ersten Phase wurden nur Personen geimpft, die der höchsten Priorisierungsgruppe angehören. Hierzu gehören:

  • Menschen, die über 80 sind.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind oder selbst behandelt werden.
  • Personen, die bei ambulanten Pflegediensten arbeiten und regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, Hierzu gehören Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, ambulante Palliativstationen oder Impfzentren.
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht (beispielsweise Krebs- oder Transplantationspatienten).
     

Seit März werden Personen mit hoher Priorität geimpft. Hierzu gehören:

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht: Personen mit Trisomie 21, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung, Personen nach Organtransplantation
  • eine enge Kontaktperson von über 80-Jährigen oder pflegebedürftigen Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird
  • eine enge Kontaktperson von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren,
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  • Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind.

​Bald sollen auch Lehrkräfte aus Grund- und Förderschulen sowie Erzieher folgen. 
 

Antrag auf frühzeitige Berücksichtigung

Wer auf Grund seiner gesundheitlichen Situation ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder sogar tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 hat, kann seit dem 1. März 2021 bei der neu eingerichteten Bayerischen Impfkommission einen Antrag auf frühzeitige Berücksichtigung in der Impfreihenfolge stellen. 

Das gilt für alle Erkrankungen, die nicht in der Coronavirus-Impfverordnung genannt werden, die aber ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf bei einer COVID-19-Erkrankung aufweisen.

Dem Antrag müssen Kopien von ärztlichen Unterlagen beigefügt werden, die den jeweiligen Härtefall dokumentieren. Eingehende Anträge sollen innerhalb von zwei Wochen beschieden werden. Mit einem positiven Bescheid können sich die Antragstellenden dann bei ihrem Impfzentrum anmelden.

Hier geht es zum Formular Antrag auf Einzelfallentscheidung
 

Wie werde ich benachrichtigt?

In Bayern gibt es keine persönliche Einladung zum Impftermin. Sie können sich telefonisch oder online zur Corona-Impfung anmelden. Dafür gibt es drei Anlaufstellen: eine zentrale Online-Anmeldung, eine telefonische Anmeldung direkt im zuständigen Impfzentrum oder die bundesweite Hotline.

Bei jeder Anlaufstelle müssen Sie sich zunächst registrieren und die Daten angeben, die zur Feststellung der Priorisierungsgruppe notwendig sind (beispielsweise Alter und Berufsgruppe). Im Anschluss werden Sie je nach Verfügbarkeit der Impftermine per SMS oder E-Mail zur Terminvereinbarung eingeladen. Dabei werden die beiden Termine für die Erst- und die Zweitimpfung gemeinsam vergeben. Die Terminvergabe wird auf postalischem Weg bestätigt. 

Nach der einmaligen Registrierung werden Sie also automatisch kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind und können einen Impftermin vereinbaren. Die Vergabe der Termine orientiert sich dabei an der Zugehörigkeit zur jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe. Auf Nachfragen in den Impfzentren sollten Sie verzichten, da dies unnötig Kapazitäten bindet und zu Verzögerungen bei den Termin führt.

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

In Bayern ist die telefonische Anmeldung zur Corona-Impfung seit dem 12. Januar unter der bundesweiten Hotline 116 117 möglich. Die Hotline ist täglich von 8 bis 22 Uhr erreichbar, auch am Wochenende.

Alternativ können Sie sich direkt bei dem Impfzentrum melden, das für Ihren Wohnsitz zuständig ist. Auf der Informationsseite zur Coronavirusschutzimpfung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie eine Tabelle mit Terminvergabestellen in Bayern. Dort geben Sie Ihre Postleitzahl ein und bekommen das zuständige Impfzentrum mit Adresse und Telefonnummer angezeigt.

Impftermin online beantragen

Neben der telefonischen Anmeldung können Sie für die Terminbuchung auch die Online-Anmeldung des Bayerischen Impfzentrums auf folgender Seite nutzen: impfzentren.bayern

Zur Registrierung müssen Sie dort eine E-Mail-Adresse und ein eigenes Passwort angeben. Daraufhin bekommen Sie einen Verifizierungslink gemailt, um die Adresse zu bestätigen. Dieser Link ist nur 30 Minuten gültig. Sollten Sie diesen Zeitraum verpasst haben, müssen Sie die "Passwort vergessen"-Funktion nutzen. Jede E-Mail-Adresse kann nur einmal benutzt werden, da sich jede Person einzeln registrieren muss. 

Sobald Sie einen Termin ausgemacht haben, müssen Sie diesen durch eine PIN freischalten, die Ihnen per SMS geschickt wird.

Impftermin per Postkarte beantragen

Über 80-Jährige können sich ab Ende Februar auch mit einer speziellen Postkarte für die Corona-Impfung in Bayern anmelden. Die kostenlosen Karten sind beispielsweise in öffentlichen Gebäuden, Apotheken oder Arztpraxen erhältlich. Bereit gestellt werden sie vom bayerischen Gesundheitsministerium, das die Karten ab dem 18. Februar an alle Landkreise und kreisfreien Städte verschickt.

Auf der Karte tragen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre Postleitzahl ein. Mit dem beigefügten und vorfrankierten Umschlag schicken Sie die Karte an das Impfzentrum zurück. Anschließend ruft das Impfzentrum bei Ihnen an, um einen Impftermin zu vereinbaren.

Das Angebot ist für diejenigen Seniorinnen und Senioren gedacht, die Unterstützung benötigen, um sich registrieren zu können. Nach wie vor können Sie sich aber auch online oder bei der Hotline 116 117 für eine Corona-Schutzimpfung anmelden. 

Doppeltermin für zwei Personen oder Paare

In Bayern gibt es keine Möglichkeit, direkt bei der Registrierung zwei Personen oder ein Paar für einen Doppeltermin zur Corona-Impfung anzumelden. Sie können bei der Terminvereinbarung aber solange warten, bis beide Personen eine Einladung zur Terminvergabe bekommen haben. Dann können Sie zwei zeitlich benachbarte Termine (sofern verfügbar) bei Ihrem Impfzentrum buchen.

Beachten Sie: Dieses Vorgehen ist nur bei gleichen Altersgruppen sinnvoll, weil die beiden Einladungen dann in relativ geringem zeitlichem Abstand kommen sollten. Befinden sich die Personen jedoch in unterschiedlichen Prioritätsgruppen (z. B. >80 und 70-80) sollte für die zuerst eingeladene Person unverzüglich ein Termin vereinbart werden. Denn zwischen verschiedenen Altersgruppen kann die Wartezeit auf eine Terminvereinbarung länger dauern.

Sonderregelungen in Pflegeheimen

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind und in einem Pflegeheim leben, müssen keinen Termin über die genannten Telefonnummern oder Internetseiten vereinbaren. Bei ihnen erfolgt die Impfung direkt in der Einrichtung. Geimpft wird dort durch ein mobiles Impfteam, das aus mindestens einer Ärztin oder einem Arzt und medizinischem Fachpersonal besteht. Bei Fragen zu den Terminen wenden sich Betroffene oder deren Angehörige direkt an die Pflege- und Einrichtungsleitung.

Bayerische Senioren, die zu Hause leben, aber gesundheitlich nicht in der Lage sind, ein Impfzentrum aufzusuchen, sollen ihre Corona-Schutzimpfung ebenfalls von einem mobilen Impfteam zu Hause erhalten.

Liste der Impfzentren in Bayern

In Bayern gibt es insgesamt 99 Impfzentren für die Corona-Schutzimpfung, eines in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt. Aus logistischen Gründen erfolgt die Corona-Impfung in Bayern nach dem Wohnortprinzip. Jeder Postleitzahlenbereich ist dabei einem Impfzentrum zugeordnet, eine freie Auswahl ist nicht möglich.

Eine Übersicht über alle bayerischen Impfzentren finden Sie hier. Nach Eingabe Ihrer Postleitzahl wird Ihnen das Impfzentrum angezeigt, das für Sie zuständig ist. 

Mit Fahrdienst oder Taxi ins Impfzentrum 

Menschen über 80, die weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch dem eigenen Auto ein Impfzentrum aufsuchen können und niemanden haben, der helfen könnte, müssen eine Taxifahrt ins Impfzentrum in der Regel selbst bezahlen. In einigen bayerischen Städten und Gemeinden gibt es jedoch Sonderregelungen. Beispielsweise können Ü80-Sozialhilfeempfänger in Augsburg das Taxi für die Hin- und Rückfahrt zum Impfzentrum kostenlos in Anspruch nehmen. 

Krankenkassen übernehmen die Fahrtkosten zum nächstgelegenen Impfzentrum für gesetzlich Versicherte sofern folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Schwerbehindertenausweis mit MZ, aG, H oder Bl
  • Pflegegrad 3 und Mobilitätseinschränkung bzw. MG G
  • Pflegegrad 4 oder 5

Für die Erstattung ist eine Verordnung einer Krankenbeförderung von der Hausärztin oder dem Hausarzt notwendig. Außerdem muss die gesetzliche Zuzahlung von mindestens fünf Euro pro Fahrt geleistet werden.

Welche Unterlagen zum Impftermin mitbringen?

In den Impfzentren von Bayern gelten die bekannten AHA+L-Regeln zum Schutz vor Corona. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Angehörige oder Betreuer, die die Impfberechtigten begleiten.

Folgende Dokumente werden zur Impfung benötigt: 

  • Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltsberechtigung
  • Arbeitsbescheinigung für alle, die im Gesundheits- und Pflegedienst arbeiten
  • nach Möglichkeit einen Impfpass (falls Sie keinen besitzen, erhalten Sie eine Impfbescheinigung in Papierform)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung
  • wichtige Unterlagen zu Ihrer Gesundheit, beispielsweise einen Herzpass, einen Diabetikerausweis oder einen Medikationsplan, sofern Sie diese Dokumente haben

Zur Vorbereitung können Sie sich auf der Informationsseite zur Coronavirusschutzimpfung vorab folgende Dokumente herunterladen:

  • Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19
  • Impfbogen mit Einwilligungserklärung und Anamnese
  • Einwilligung des Betreuers/der Betreuerin: Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff
  • Die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum: Leitfaden für Patient:innen und Bürger:innen
     

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Die Impfung wird durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt und im Impfpass mit der Chargennummer des Impfstoffs eingetragen. Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch etwa 15 bis 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung.

Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, eines ärztlichen Aufklärungsgesprächs und der Nachbeobachtungszeit wird der Impfvorgang in der Regel etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.
 

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Welche Impfstoffe sind derzeit zugelassen?

In Deutschland sind derzeit drei verschiedene Impfstoffe zugelassen und werden verimpft. Ende letzten Jahres wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen. Am 7. Januar folgte der Impfstoff von Moderna. Die genannten Impfstoffe sind sogenannte mRNA-Impfstoffe. Sie enthalten keine Elemente des Virus, sondern nur Informationen aus dessen DNA. Auf dieser Basis entwickeln die körpereigenen Zellen die gewünschte Immunität.

Ende Januar erhielt außerdem der Impfstoff von Astrazeneca die Zulassung. Er gehört zur Gruppe der Vektor-Impfstoffe. Seine Wirkung beruht auf der Verabreichung von abgeschwächten und somit harmlosen Viren, auf die der Körper mit der Bildung eines Immunschutzes reagiert. Der Impfstoff von Astrazeneca wird in Deutschland nur an Menschen unter 65 Jahren verimpft.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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