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Nasensprays gegen Corona: Experten empfehlen bestimmte Mittel

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 07.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Nasenspray: Weltweit werden zurzeit Nasensprays auf ihre Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 getestet.
Nasenspray: Weltweit werden zurzeit Nasensprays auf ihre Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 getestet. (Quelle: solidcolours/getty-images-bilder)
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Für einige Mundspülungen ist bereits erwiesen, dass sie die Viruslast im Mund-Rachenraum zeitweise senken können. Nun untersuchen Forscher das Potenzial von Nasensprays im Kampf gegen Corona.

Neue Erkenntnisse zeigen: Das Coronavirus dringt häufiger durch die Nasenschleimhaut als durch den Rachen in den Körper ein. Das haben US-amerikanische Forscher aus North Carolina herausgefunden.


FFP2-Masken: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

In Bayern sind FFP2-Masken Pflicht in ÖPNV und Einzelhandel. In anderen Bundesländern werden sie neben OP-Masken empfohlen. Beachten Sie also die bei Ihnen geltende Regel.
FFP2-Masken schützen besser als Einweg- und Stoffmasken vor dem Coronavirus. Achten Sie beim Kauf auf die Angaben auf der Verpackung. Bei qualitativ hochwertigen Produkten befindet sich dort eine Kombination aus CE-Kennzeichnung und vier Zahlen.
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SARS-CoV-2 hat demnach viel mit den üblichen Erkältungsviren gemein. Auch sie befallen die Schleimhäute der Nase und breiten sich dort aus. Ob wir dann auch tatsächlich erkranken und Symptome entwickeln, hängt von der Menge der Viren und vom Immunsystem ab. Studien haben gezeigt, dass bestimmte Mittel wie Erkältungssprays zur Anwendung in der Nase dabei helfen können, die Virenlast zu senken und sich vor einem Infekt zu schützen.

Labortests: Wirkstoff baut Schutzbarriere gegen Coronavirus

Möglicherweise gilt diese Schutzfunktion auch für das Coronavirus. Aktuelle Laboruntersuchungen an Zellkulturen – sogenannte In-vitro-Studien – haben gezeigt, dass der Wirkstoff Carragelose den Corona-Erreger SARS-CoV-2 neutralisieren und seine Vermehrung hemmen kann. In Tierversuchen mit Frettchen verhinderte ein Nasenspray sogar die Ansteckung mit dem Coronavirus.

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Carragelose ist ein natürlicher Wirkstoff, der aus Rotalgen gewonnen wird. Er bildet einen Schutzfilm auf den Zellen der Nasenschleimhaut und kann so verhindern, dass Viren eindringen und sich vermehren.

Experten empfehlen viruzide Nasensprays

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) empfiehlt daher Nasensprays für die breite Bevölkerung. Insbesondere Sprays mit Carragelose könnten Viren unschädlich machen, heißt es in einem Positionspapier der DGKH. Diese seien in der Apotheke erhältlich.

Die Experten rufen dazu auf, alle infrage kommenden hygienischen Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 auszuschöpfen. "Dazu zählen neben Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz, Händedesinfektion und Belüftung von Innenräumen auch geeignete Nasensprays zur Prävention und Kontrolle von Covid-19", so die DGKH.

Man gehe darüber hinaus davon aus, dass auch nach bereits erfolgtem Kontakt mit Corona-positiven Personen Carragelose-haltige Nasensprays vor einer Erkrankung schützen können.

Klinische Studienergebnisse stehen noch aus

Doch auch wenn sich die Nasensprays im Labor als sehr wirksam erweisen, müssen die Ergebnisse noch in klinischen Studien am Menschen bestätigt werden. In Großbritannien etwa werden Produkte, die Carragelose enthalten, bereits an Probanden getestet.

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Es ist daher noch nicht abschließend geklärt, ob die Sprays die Corona-Virenlast im Nasenraum tatsächlich minimieren können – und für wie lange dieser Effekt anhält.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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