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Biontech-Impfstoff: Corona-Impfstart in Arztpraxen rückt näher

Biontech-Impfstoff  

Corona-Impfstart in Arztpraxen rückt näher

26.02.2021, 09:54 Uhr | AFP

Spahn: "Impfkampagne zeigt erste Erfolge"

Spätestens ab Mai soll auch in Arztpraxen der Biontech-Impfstoff verimpft werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte am Freitag zu, dafür "zeitnah" die Voraussetzungen zu schaffen. (Quelle: Reuters)

"Zeitnah": Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte neue Maßnahmen an, um das Impfen in Arztpraxen zu erleichtern. (Quelle: Reuters)


Die Impfkampagne in Deutschland kommt nur langsam voran. Das soll sich mit dem Impfstart in Arztpraxen bald ändern. Einen Termin nennt jetzt die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

Spätestens ab Mai soll auch in den Arztpraxen der Biontech-Impfstoff gegen das Coronavirus geimpft werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erwarte "einen Impfstart für die Praxen in den nächsten sechs bis acht Wochen", wie ein KBV-Sprecher der "Rheinischen Post" vom Freitag sagte. Nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein stehen allein in Nordrhein-Westfalen 4.000 Apotheken bereit, die niedergelassenen Ärzte ab Mai mit Impfstoff zu versorgen.

Der Chef des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, rechnet in zwei Monaten aufgrund der "Schwemme an Impfstoffen" mit einer Überforderung der Impfzentren. "Wir werden in zwei Monaten sehr viel mehr Impfstoff in Deutschland haben, als die bisherigen Impfzentren verimpfen können", sagte er am Freitag im Interview mit den Fernsehsendern RTL und ntv.

"Muss jetzt geplant werden"

Er dringt daher auf Konzepte, wie etwa der Impfstoff zu den Hausarztpraxen transportiert werden kann. "Das alles muss jetzt geplant werden und ich sehe schon jetzt mit Grausen, wie wir dann wieder von einer Ad-hoc-Lösung in die nächste Ad-hoc stolpern, weil es keinen präzisen Plan gibt", sagte Montgomery.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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