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  • Nebenwirkung bei Covid-19-Impfung: Symptome einer Hirnvenenthrombose


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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Diese Symptome deuten auf eine Hirnvenenthrombose hin

  • Sandra Simonsen
  • Melanie Rannow
Von Sandra Simonsen, Melanie Rannow

Aktualisiert am 27.06.2021Lesedauer: 3 Min.
Kopfschmerzen: Bei bestimmten Symptomen nach der Corona-Impfung sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Kopfschmerzen: Bei bestimmten Symptomen nach der Corona-Impfung sollten Sie einen Arzt aufsuchen. (Quelle: Wavebreak Media Ltd/imago-images-bilder)
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Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca wird wegen ThrombosefĂ€llen nur noch eingeschrĂ€nkt verimpft. Wie Ă€ußern sich Hirnvenenthrombosen und wie gefĂ€hrlich sind sie?

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist eine Thrombose?
  • Was sind Symptome einer Thrombose?
  • Was ist die Besonderheit der Hirnvenenthrombose?
  • Was sind die Symptome einer Hirnvenenthrombose?
  • Was sind Risikofaktoren fĂŒr eine Thrombose?

Der in Deutschland und anderen LĂ€ndern vorlĂ€ufig gestoppte Einsatz des Astrazeneca-Impfstoffs Mitte MĂ€rz wurde mit EinzelfĂ€llen von Thrombosen der Hirnvenen begrĂŒndet. Deshalb wird der Corona-Impfstoff jetzt nur noch fĂŒr bestimmte Altersgruppen empfohlen.


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Husten: Ein trockener Husten ist ein besonders hĂ€ufiges Symptom fĂŒr das Coronavirus. Der Husten kann zusĂ€tzlich zu Atemnot fĂŒhren.
Fieber: Eine erhöhte Temperatur ist ebenfalls ein hĂ€ufiges Symptom fĂŒr Covid-19. Viele Patienten haben zudem Gliederschmerzen oder fĂŒhlen sich schwach.
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Es handelt sich bei den sehr seltenen Nebenwirkungen um sogenannte Sinusvenenthrombosen – das sind Blutgerinnsel im Gehirn. Ein Überblick ĂŒber die Erkrankung.

Was ist eine Thrombose?

GrundsĂ€tzlich steht das griechische "thrombos" fĂŒr Klumpen oder auch Pfropf. Im medizinischen Sinne bedeutet eine Thrombose, dass ein Blutgerinnsel ein GefĂ€ĂŸ, insbesondere eine Vene, verstopft. Meist geschieht dies in den tiefen Bein- oder Beckenvenen. Im Falle der Hirnvenenthrombose allerdings in den Venen im Gehirn."

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Auch Thrombosen in den Beinen können gefĂ€hrlich werden, wenn sich ein Teil des Gerinnsels löst und mit dem Blutstrom in die Lunge fließt. Dort kann es Adern verschließen, die fĂŒr die Atmung lebenswichtig sind und zu einer Lungenembolie und so sogar zum Tod fĂŒhren.

Was sind Symptome einer Thrombose?

Je nachdem, in welcher Vene sich das Blutgerinnsel bildet, können die Symptome einer Thrombose ganz unterschiedlich sein. Am hÀufigsten treten Thrombosen in den Beinvenen auf. HÀufige Symptome sind dann:

  • Schwellung des Beins
  • SpannungsgefĂŒhle und Schmerzen
  • blĂ€ulich verfĂ€rbte, glĂ€nzende Haut
  • Haut ist wĂ€rmer als am anderen Bein
  • sichtbar dickere Venen
  • leichtes Fieber
  • beschleunigter Puls

Viele Betroffene haben jedoch zunÀchst gar keine Beschwerden und die Thrombose wird erst bei Folgeerscheinungen wie der Lungenembolie erkannt. Deshalb sollten die Symptome immer ernst genommen und Àrztlich abgeklÀrt werden.

Sehr viel seltener als die Beinvenenthrombose tritt die Armvenenthrombose auf. Die Beschwerden sind Àhnlich, hÀufig aber stÀrker ausgeprÀgt als in den Beinen.

Was ist die Besonderheit der Hirnvenenthrombose?

Verstopfen Venen im Gehirn, sprechen Mediziner von einer Hirnvenenthrombose oder auch der Sinusvenenthrombose. Vom Gehirn aus transportieren große venöse BlutgefĂ€ĂŸe, die Sinusvenen, sauerstoffarmes Blut in Richtung Herz. Entsteht hier ein Blutgerinnsel, kann dieses Blut nicht mehr abfließen, es kommt zu einer Schwellung und der Hirndruck steigt, was zu Langzeitfolgen oder dem Tod fĂŒhren kann.

Thrombose in einer Vene: Eine Ursache fĂŒr eine Venenthrombose im Gehirn kann eine genetische Veranlagung zur Blutgerinnungsstörung sein.
Thrombose in einer Vene: Eine Ursache fĂŒr eine Venenthrombose im Gehirn kann eine genetische Veranlagung zur Blutgerinnungsstörung sein. (Quelle: NANOCLUSTERING/SCIENCE PHOTO LIBRARY/getty-images-bilder)

Was sind die Symptome einer Hirnvenenthrombose?

Bei dieser Form der Thrombose entsteht in den Venen des Gehirns eine Abflussstörung, was der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Neurologie zufolge zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, KrampfanfĂ€llen, Bewusstseinsstörungen, epileptischen AnfĂ€llen, Sprach- und Sehstörungen, HirnnervenausfĂ€llen und LĂ€hmungen sowie letztlich auch zum Tod fĂŒhren kann.

Ein Mangel an BlutplĂ€ttchen wiederum fĂŒhrt zu einer erhöhten Blutungsneigung. Als Symptome treten zudem punktförmige Einblutungen in der Haut oder in den SchleimhĂ€uten auf, gelegentlich auch starkes Nasenbluten.

Ein weiteres wichtiges körperliches Anzeichen dieser Impfkomplikation kann eine sogenannte Stauungspapille, eine Schwellung des Sehnervs, sein. Sie Ă€ußert sich durch ungewöhnlich lang andauernde Kopfschmerzen nach der Impfung. Viele Betroffene leiden zusĂ€tzlich unter Sehstörungen. Wenn Sie dies bemerken, sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen und eine Untersuchung des Augenhintergrundes durchfĂŒhren lassen. Dazu rĂ€t die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).

Was sind Risikofaktoren fĂŒr eine Thrombose?

Eine Thrombose entsteht grundsĂ€tzlich durch Blutgerinnung. Eigentlich ist das ein Schutzmechanismus des Körpers: Nach einer Verletzung soll so verhindert werden, dass wir verbluten. Das Blut verklumpt und schließt die Wunde. In den BlutgefĂ€ĂŸen allerdings soll das nicht geschehen, das Blut soll ungehindert fließen. Das Risiko fĂŒr eine Thrombose wird grĂ¶ĂŸer, wenn die natĂŒrliche GerinnungsfĂ€higkeit des Blutes krankhaft ansteigt.

Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn das Blut in den Venen langsamer fließt, die GefĂ€ĂŸwĂ€nde oder die Zusammensetzung des Bluts verĂ€ndert sind. Dazu fĂŒhren unter anderem lĂ€ngere körperliche InaktivitĂ€t wie langes Sitzen, Blutgerinnungsstörungen, FlĂŒssigkeitsmangel oder GefĂ€ĂŸverletzungen.

Auch Tumore oder KnochenvorsprĂŒnge können die Venen abklemmen, gleiches gilt fĂŒr zu enge VerbĂ€nde, Bandagen oder KleidungsstĂŒcke. Vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft kann zudem das Kind die Venen im Bauchraum einengen. Krampfadern steigern ebenfalls das Thromboserisiko. UnabhĂ€ngig davon steigt das Thromboserisiko mit dem Alter und durch die Einnahme weiblicher Hormone und der meisten Mittel gegen Bluthochdruck.

Eine Ursache insbesondere fĂŒr eine Venenthrombose im Gehirn kann eine genetische Veranlagung zur Blutgerinnungsstörung sein. Mögliche weitere auslösende Faktoren sind hormonelle VerĂ€nderungen etwa durch die Pille oder durch eine Schwangerschaft, Infektionen im Kopfbereich, etwa im Ohr, aber auch anderer Art, Blut- und Krebserkrankungen sowie medikamentöse Behandlungen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Christiane Braunsdorf
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