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Corona-Schutz: Kommt bald die dritte Impfung für alle?

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 15.05.2021Lesedauer: 3 Min.
Eine Frau wird in der Zentralmoschee in Köln Ehrenfeld geimpft: Die meisten Impfstoff werden zweimal verabreicht.
Eine Frau wird in der Zentralmoschee in Köln Ehrenfeld geimpft: Die meisten Impfstoff werden zweimal verabreicht. (Quelle: Thilo Schmülgen/Reuters-bilder)
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In Deutschland wurde über ein Drittel der Menschen mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. Doch nicht jeder Wirkstoff wirkt gleich gut gegen Virusvarianten. Biontech und Moderna arbeiten an Lösungen.

Die britische Bevölkerung soll im Herbst eine dritte Corona-Impfung erhalten. Über 70-Jährige könnten laut "Ärzteblatt" diese sogenannte "Booster"-Impfung bereits im September bekommen. Folgen sollen dann auch medizinisches Personal und Pflegekräfte. Doch warum braucht es solche Auffrischungsimpfungen? Und wann könnte es in Deutschland soweit sein?


Corona-Impfstoffe im Vergleich: Wie wirksam sind sie?

In der EU zugelassen sind bislang vier Präparate: die Corona-Impfstoffe von Biontech /Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Doch wie wirksam sind die Mittel im Vergleich?
Astrazeneca: Nach Herstellerangaben schützt der Impfstoff zu 76 Prozent vor einer Corona-Infektion mit Symptomen. Gegen schwere Covid-Erkrankungen sei der Impfstoff zu 100 Prozent wirksam, erklärte das Unternehmen.
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Booster für mehr Schutz gegen Virusvarianten

Mutationen des Coronavirus könnten mittelfristig dazu führen, dass Impfstoffe nicht mehr wirken. Mit Booster-Impfungen sollen demnach auch neue Virusvarianten abgedeckt werden, die der Immunantwort entgehen können. Menschen, die bereits vollständig geimpft sind, erhalten dann eine weitere Dosis, die den bestehenden Immunschutz sogar verstärken kann.

Aktuell sind diese Virusvarianten in Deutschland noch selten. Doch mit zunehmendem Anteil von Geimpften und Genesenen in der Bevölkerung könnten sie ihre Vorteile gegenüber anderen Varianten ausspielen. Im Fokus sind momentan die in Südafrika und Brasilien entdeckten Mutanten B.1.351 und P.1.

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Anders als in Großbritannien gibt es in Deutschland aber noch keine konkreten Pläne für mögliche Auffrischungsimpfungen. Experten warnen schon jetzt, dass das Impfsystem massiv unter Druck geraten könnte. Denn noch ist ungewiss, wann die Erst- und Zweitimpfungen abgeschlossen sein werden.

Virologe Drosten: Dritte Corona-Impfung wird nötig sein

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité hält eine dritte Corona-Impfung für nötig. Er rechne damit, dass es schon jetzt gewissermaßen feststehe, dass "mehr als nur sehr eng umgrenzte Risikogruppen" zum Winter hin eine einmalige Auffrischung ihres Impfschutzes bekommen werden, sagte Drosten Ende April im NDR-Podcast "Coronavirus-Update". Dies sei vergleichbar mit der alljährlichen Grippeschutzimpfung.

Ob es aber noch in diesem Jahr eine dritte Corona-Impfung für alle geben wird, bleibt offen. Experten halten Booster-Impfungen zunächst für Risikogruppen sinnvoll. Dazu zählen jene Menschen, deren Immunsystem nicht mehr so gut auf eine Impfung anspricht, etwa aus Altersgründen oder wegen Immunschwäche durch Vorerkrankungen.

Biontech: Auffrischungsimpfung in der Entwicklung

Die Hersteller arbeiten bereits seit einiger Zeit an möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe. Bei den mRNA-Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna soll das relativ schnell funktionieren, sie immer wieder an neue Mutationen anzupassen. Auch Virologe Drosten bestätigt, dass es einfach sei, "auf Ebene eines zugelassenen Impfstoffes dann ein Update für die Mutationen zu machen". Das seien eingeübte Prozesse.

Nach Einschätzung des Pfizer-Vorsitzenden Albert Bourla könnte neben einer dritten Spritze als Auffrischung anschließend auch eine jährliche Impfung notwendig werden. "Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden", sagte er im April dem US-Sender CNBC.

Moderna testet mehrere Booster-Impfungen

Moderna hat einen ersten Booster-Impfstoff angekündigt, der gegen die gefährliche Südafrika-Mutante des Coronavirus und auch gegen die ähnliche brasilianische Variante P.1 helfen soll. Ersten Daten des US-Unternehmens zufolge wirkt diese Impfauffrischung gut gegen beide Varianten.

Auch eine dritte Dosis des bereits in vielen Ländern der Welt zugelassenen Impfstoffs mRNA-1273 ist aktuell in der Entwicklung. Wie Moderna-Europachef Dan Staner in einem Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" erläuterte, wird am Ende nur eine Booster-Variante, nämlich die effizienteste, zur Zulassung eingereicht. Dies solle für Europa voraussichtlich bereits im September geschehen, sodass eine Zulassung noch im Oktober oder November dieses Jahres möglich wäre.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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