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Coronavirus: RKI empfiehlt Lolli-Tests für Kitas und Schulen

Für Schulen  

Diese Corona-Testmethode empfiehlt das RKI

28.07.2021, 11:00 Uhr | AFP

Coronavirus: RKI empfiehlt Lolli-Tests für Kitas und Schulen. Klassenzimmer einer Grundschule: Experten empfehlen den sogenannten Lolli-Test. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Political-Moments)

Klassenzimmer einer Grundschule: Experten empfehlen den sogenannten Lolli-Test. (Symbolbild) (Quelle: Political-Moments/imago images)

Herkömmliche Schnelltests sind für Kinder in Schulen und Kitas zu ungenau. Das Robert Koch-Institut empfiehlt jetzt eine Methode, die bereits erfolgreich angewendet wurde.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht sogenannte Lolli-Tests als gute Möglichkeit für eine breite Corona-Testung von Kindern. Die Lolli-Methode könne "eine Grundlage für ein breit anwendbares und systematisches Testkonzept in Kitas und Schulen" sein, berichtete das RKI am Dienstag in Berlin.

Vor allem eine mittlere und hohe Viruslast werde mit dieser Methode "sehr sicher" erkannt. Zudem sei die Testung im Vergleich zu Antigen-Schnelltesten sensitiver. Die Sensitivität gibt an, wie viele Kranke tatsächlich als krank erkannt werden. Nicht zuletzt werde die nicht-invasive Probenentnahme von den Kindern, den Eltern und dem Personal gut akzeptiert.

Lolli-Tests in Nordrhein-Westfalen

Basis der RKI-Auswertung waren Proben von 276 akut infizierten Patienten. Zudem wurde die Lolli-Methode als Testprogramm von März bis Mai 2021 in 32 Kölner Kitas eingeführt und auf Machbarkeit geprüft. Seit April werden Lolli-Tests an allen Kitas und Schulen der Stadt Köln und seit Mai an allen Grund- und Förderschulen in Nordrhein-Westfalen angewandt.

Bei der Lolli-Methode wird die Probe durch 30-sekündiges Lutschen an einem Abstrichtupfer gewonnen. Die Tupfer werden direkt in der Einrichtung gesammelt und mittels PCR-Pooltestung auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 untersucht.

Eine regelmäßige Testung bei Kindern und Personal könne dazu beitragen, "Infektionen frühzeitig zu erkennen und die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung von Sars-CoV-2 in Kitas und Schulen zu reduzieren", erklärte das RKI.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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