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Diese Nebenwirkungen gefÀhrden Kinder

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 10.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Covid-19-Impfung bei Kindern: Der Biontech-Impfstoff wurde zunĂ€chst fĂŒr Erwachsene entwickelt – und spĂ€ter fĂŒr Kinder angepasst.
Covid-19-Impfung bei Kindern: Der Biontech-Impfstoff wurde zunĂ€chst fĂŒr Erwachsene entwickelt – und spĂ€ter fĂŒr Kinder angepasst. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Bereits seit einigen Wochen können auch Kinder unter zwölf Jahren gegen Covid-19 geimpft werden. Doch wie sicher ist das Biontech-Vakzin fĂŒr die junge Altersgruppe? Ein Blick auf die Datenlage.

Das Wichtigste im Überblick


  • Covid-Impfung bei FĂŒnf- bis ElfjĂ€hrigen
  • Covid-Impfung bei Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren

Wie bei allen Impfungen können auch die Corona-Impfstoffe Nebenwirkungen hervorrufen. Das ist normal, weil durch die Vakzine das Immunsystem angeregt wird. Da Kinder ein sehr aktives und lernfÀhiges Abwehrsystem haben, können auch die Impfreaktionen stÀrker ausfallen als bei Erwachsenen. Sie klingen in der Regel aber nach wenigen Tagen wieder ab. Und auch, wenn keinerlei Nebenwirkungen auftreten, war die Impfung erfolgreich.


Omikron-Variante: Was wir bisher wissen

Seit November 2021 ist die Omikron-Virus-Variante bekannt. Erstmals nachgewiesen wurde sie in SĂŒdafrika. Mittlerweile dominiert Omikron das Pandemiegeschehen weltweit.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Omikron als "besorgniserregend" eingestuft. Diese Klassifizierung ist ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren KrankheitsverlĂ€ufen fĂŒhrt. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen oder Medikamente weniger wirksam sind.
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Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst seit Beginn der Impfkampagne alle Verdachtsmeldungen von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach einer Covid-19-Impfung. Im neuesten Bericht gibt es nun erstmals Auswertungen fĂŒr die Altersgruppe ab fĂŒnf Jahren. Ein Überblick, welche Impfreaktionen bislang bei Kindern und Jugendlichen gemeldet wurden.

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Wie wirksam ist das Biontech-Vakzin bei Kindern?
Die Zulassungsstudie hat ergeben, dass der Kinderimpfstoff fĂŒr die Anwendung bei FĂŒnf- bis ElfjĂ€hrigen hochwirksam ist. Demnach konnte das Risiko einer Covid-19-Erkrankung in dieser Altersgruppe um 90,7 Prozent reduziert werden.

Covid-Impfung bei FĂŒnf- bis ElfjĂ€hrigen

Die StĂ€ndige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Corona-Impfung weiterhin nicht generell fĂŒr alle FĂŒnf- bis ElfjĂ€hrigen. Sie rĂ€t diese nur Kindern dieses Alters mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten. Aber auch bei gesunden Kindern sollen Impfungen auf Wunsch ermöglicht werden.

Ein Grund fĂŒr die EinschrĂ€nkung: Das Risiko seltener Nebenwirkungen der Impfung aufgrund der eingeschrĂ€nkten Datenlage fĂŒr diese Altersgruppe könne derzeit nicht eingeschĂ€tzt werden, so die Stiko. Nun aber liegt erstmals ein Bericht zu den Nebenwirkungs-VerdachtsfĂ€llen bei Kindern unter zwölf Jahren vor.

Typische Impfreaktionen – kaum schwere Nebenwirkungen

Die Daten zeigen: Es handelt sich ĂŒberwiegend um milde und vorĂŒbergehende Impfreaktionen, besonders nach der zweiten Spritze. Dazu gehören vor allem ein schmerzender Arm, MĂŒdigkeit und Kopfschmerzen. Insgesamt wurden dem PEI bislang 505 VerdachtsfĂ€lle einer Nebenwirkung von Unter-ZwölfjĂ€hrigen gemeldet.

Wichtig: Die Daten des PEI beziehen sich auf den Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis einschließlich 31. Dezember 2021. Kinder zwischen fĂŒnf und elf Jahren werden in Deutschland offiziell erst seit Mitte Dezember 2021 mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft.

In 76,4 Prozent der Verdachtsfallmeldungen waren die Kinder zum Zeitpunkt der Meldung wieder vollstÀndig genesen. 9,8 Prozent waren auf dem Weg der Besserung. Zum Zeitpunkt der Meldung waren 8,6 Prozent der Kinder mit Nebenwirkungen noch nicht vollstÀndig gesund. Es wurde laut PEI kein bleibender Schaden und kein Todesfall berichtet.

Schwere Nebenwirkungen wurden bisher nur in fĂŒnf FĂ€llen gemeldet. Dabei soll es sich um folgende Beschwerden handeln:

  • ein Fall mit neu aufgetretenem Typ-1-Diabetes
  • ein Fall einer Immunthrombozytopenie (Autoimmunerkrankung, die eine verringerte BlutplĂ€ttchenzahl verursacht)
  • ein Fall mit schwerem Erbrechen und Fieber
  • ein Fall mit Fieber
  • ein Fall einer Synkope (Ohnmachtsanfall)

Damit liegt die Melderate bei 1,14 schwerwiegenden VerdachtsfĂ€llen pro 100.000 Impfungen mit Biontech. Zudem wurden dem PEI zufolge einige FĂ€lle bei Off-Label-Use gemeldet. Das bedeutet, dass Verdachtsmeldungen von Kindern unter fĂŒnf Jahren eingingen, fĂŒr die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Um welche Nebenwirkungen es sich dabei handelt, ist nicht nĂ€her aufgefĂŒhrt.

Impfzentrum: Kinder und Jugendliche in Deutschland erhalten das Biontech-Vakzin.
Impfzentrum: Kinder und Jugendliche in Deutschland erhalten das Biontech-Vakzin. (Quelle: photonews.at/imago-images-bilder)

Covid-Impfung bei Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren

Seit Ende Mai 2021 ist der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer fĂŒr Kinder ab zwölf Jahren zugelassen, seit Mitte August gibt es die Impfempfehlung der StĂ€ndigen Impfkommission (Stiko). Auch fĂŒr diese Altersgruppe erfasst das PEI regelmĂ€ĂŸig die bisher aufgetretenen Nebenwirkungen der Impfung.

Typische Impfreaktionen auch bei Kindern ab zwölf

Dem aktuellen PEI-Bericht zufolge sind bislang 3.227 VerdachtsfÀlle von Impfkomplikationen bei Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren gemeldet worden, die von mindestens einer Impfreaktion berichten.

Am hĂ€ufigsten handelt es sich dabei um Lokalreaktionen (Schmerzen an der Einstichstelle, Rötung, Schwellung), die nach den beiden Impfstoffdosen gleichermaßen auftraten. Systemische Impfreaktionen, darunter Abgeschlagenheit, Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall, wurden öfter nach der zweiten Dosis gemeldet.

Bei einigen der Verdachtsfallmeldungen handelte es sich laut PEI allerdings um "schwerwiegende unerwĂŒnschte Reaktionen", darunter VerdachtsfĂ€lle auf Myokarditis und Perikarditis, das Guillain-BarrĂ©-Syndrom (GBS) oder auch Fazialisparesen (GesichtslĂ€hmungen). Bei 8 der 3.120 FĂ€lle wurde ein tödlicher Ausgang gemeldet. Ob ein ursĂ€chlicher Zusammenhang mit der Impfung vorlag, untersucht das PEI in jedem Einzelfall.

Mögliche Nebenwirkung HerzmuskelentzĂŒndung – wie groß ist das Risiko?

Im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung mit den mRNA-Impfstoffen wurden bei jungen Menschen unter 30 sehr seltene FĂ€lle von Herzmuskel- und HerzbeutelentzĂŒndungen (Myokarditis und Perikarditis) beobachtet. Die Daten zeigten, dass diese Beschwerden nach der Impfung mit Moderna hĂ€ufiger auftraten als beim Impfstoff von Biontech/Pfizer.

Die Stiko empfiehlt daher seit Mitte November 2021 eine Corona-Impfung fĂŒr Menschen unter 30 Jahren ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech.

Von einer Myokarditis betroffen sind nach PEI-Angaben vorwiegend mÀnnliche Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren nach der zweiten Dosis. Die Rate beziffert das Institut auf weniger als einen Fall pro 10.000 Geimpfte. Die Mehrheit der Betroffenen habe sich zum Zeitpunkt der Meldung auf dem Weg der Besserung befunden oder sei schon wieder genesen. Allerdings wurde auch ein Todesfall bei einem Myokarditis-Patienten und bei einem weiteren von bleibenden SchÀden berichtet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Nicole Sagener
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