Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus >

Coronavirus: Mediziner fordern offene Schulen unabhängig von der Corona-Lage

Unabhängig von Corona-Lage  

Mediziner: Schulen sollen in jedem Fall offen bleiben

16.09.2021, 17:39 Uhr | dpa

Coronavirus: Mediziner fordern offene Schulen unabhängig von der Corona-Lage. Schule in der Pandemie: Zu Schulschließungen für Kinder unter zwölf Jahren darf es nicht mehr kommen, fordern Infektionsmediziner. (Quelle: dpa/Peter Kneffel)

Schule in der Pandemie: Zu Schulschließungen für Kinder unter zwölf Jahren darf es nicht mehr kommen, fordern Infektionsmediziner. (Quelle: Peter Kneffel/dpa)

Einrichtungen des sozialen Lebens für Kinder müssen offen gehalten werden – egal wie hoch die Inzidenz in der Region gerade ist, fordern Infektionsmediziner. Auch einen Teil der gängigen Tests lehnen Sie ab.

Experten für Infektionskrankheiten bei Kindern und Krankenhaushygiene-Fachleute haben dazu aufgerufen, Schulen und Kitas für Kinder unter zwölf Jahren "uneingeschränkt und unabhängig von der regionalen Inzidenz im Regelbetrieb" offen zu halten.

Das gelte auch für alle anderen Bereiche des sozialen Lebens, wie Jugendarbeit, Sportvereine, Musikschulen oder Schwimmkurse, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI).

"Tragen nicht wesentlich zur Ausbreitung bei"

"Gemeinschaftseinrichtungen tragen in der jetzigen Situation (keine Lockdown-Maßnahmen mehr im öffentlichen und privaten Bereich) nicht wesentlich zur Gesamtausbreitung des Erregers in der Gruppe der nicht geimpften Kinder und Jugendlichen bei", heißt es in dem Papier. Die weit überwiegende Zahl infizierter Kinder sei asymptomatisch oder erkranke mild.

Die Fachgesellschaften sprechen sich auch dafür aus, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche über zwölf Jahren im Regelbetrieb offen zu halten und lehnen regelmäßige Tests asymptomatischer Kinder und Jugendlicher ab.

Kinder, die sich solchen Tests unterziehen müssten, würden dadurch auch psychologisch grundsätzlich als "potenzielle Gefährder" eingestuft, heißt es zur Begründung. "Falsch positive Antigen-Testergebnisse lösten eine Kaskade schwerwiegender Interventionen aus, die sich im Nachhinein als nutzlos erweisen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: