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Covaxin: WHO lässt siebten Corona-Impfstoff zu

Es ist nicht Sputnik V  

WHO lässt siebten Corona-Impfstoff zu

03.11.2021, 17:42 Uhr | dpa

Covaxin: WHO lässt siebten Corona-Impfstoff zu. Ein Inder wird geimpft: Die WHO hat den ersten Corona-Impfstoff aus Indien zugelassen. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Ein Inder wird geimpft: Die WHO hat den ersten Corona-Impfstoff aus Indien zugelassen. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Die WHO hat dem nächsten Impfstoff gegen Covid-19 eine Notfallzulassung erteilt. Das Mittel ist bereits weit verbreitet. Doch wie wirksam ist es im Vergleich?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den ersten Corona-Impfstoff aus Indien anerkannt. Sie erteilte dem Präparat Covaxin der Firma Bharat Biotech am Mittwoch eine Notfallzulassung, wie die WHO in Genf bekannt gab.

Diese Zulassung haben damit nun sieben Mittel: neben Covaxin auch die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca, Johnson & Johnson, Sinopharm und Sinovac. Die Prüfung des russischen Impfstoffs Sputnik V ist noch nicht abgeschlossen.

Einige Länder setzen nur auf WHO-Prüfung

Die WHO-Notfallzulassung hat keine Relevanz für Länder oder Regionen mit eigenen Regulierungsbehörden wie die EU oder die USA. Sie prüfen Sicherheits- und Wirksamkeitsstudien selbst und entscheiden dann über eine Zulassung.

Länder, die keine derartigen Behörden haben, verlassen sich aber bei der nationalen Zulassung auf die WHO. Auch UN-Organisationen können solche Impfstoffe dann kaufen und einsetzen. Die WHO empfiehlt allen Ländern, die Impfung mit Stoffen, die eine WHO-Notfallzulassung haben, bei Reisenden anzuerkennen. 

Covaxin: Wirksamkeit geringer als bei Biontech

Im Fall von Covaxin hätten die technischen WHO-Experten festgestellt, dass der Nutzen einer Impfung deutlich größer sei als mögliche Nebenwirkungen, teilte die WHO mit. Die Wirksamkeit liege bei 78 Prozent. Jene des Biontech/Pfizer-Impfstoffes liegt bei mehr als 90 Prozent.

Covaxin wird aus einem inaktivierten SARS-CoV-2-Antigen hergestellt. Der Impfschutz wird mit zwei Dosen hergestellt. Das Präparat ist in Indien – mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern zweitbevölkerungsreichstes Land der Welt – schon weit verbreitet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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