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Niedrige Impfquote f√ľhrt zu hohen Todeszahlen

Von Christiane Braunsdorf, Heike Assmann

Aktualisiert am 20.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Bestatter verschließen den Sarg eines Corona-Opfers (Archivbild): Forscher haben den Zusammenhang zwischen der Impfquote und der Übersterblichkeit in den einzelnen Bundesländern untersucht.
Bestatter verschließen den Sarg eines Corona-Opfers (Archivbild): Forscher haben den Zusammenhang zwischen der Impfquote und der Übersterblichkeit in den einzelnen Bundesländern untersucht. (Quelle: Alexander Koerner/getty-images-bilder)
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Impfen gilt als K√∂nigsweg zur Vermeidung eines schweren Krankheitsverlaufes nach einer Corona-Infektion. Aktuelle Zahlen zeigen nun, wie wirksam die Impfungen sch√ľtzen ‚Äď auch vor dem Tod.

√úbersterblichkeit nennen Statistiker eine erh√∂hte Sterberate im Vergleich zu anderen empirischen Daten. Das Bundesamt f√ľr Statistik teilte in der vergangenen Woche mit, dass im Jahr 2021 mit 1.016.899 F√§llen erstmals seit 1946 mehr als eine Million Menschen pro Jahr in Deutschland gestorben sind. Damit bestehe eine √úbersterblichkeit zu den Vorjahren, die sich auch nicht durch die Alterung der Bev√∂lkerung erkl√§ren l√§sst.

Forscher der Universität Jena haben nun den Zusammenhang zwischen der Impfquote und der Übersterblichkeit in den einzelnen Bundesländern untersucht.

Sie nahmen daf√ľr die Daten der Jahre 2016 bis 2019 als Grundlage im Vergleich zum Jahr 2021. Das Jahr 2020 klammerten sie aus der Erhebung aus, da es aufgrund starker Kontaktbeschr√§nkungen und anderer strikter Anti-Corona-Ma√ünahmen als nicht repr√§sentativ gilt. Verglichen wurden jeweils die Kalenderwochen 1 bis 48.

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Niedrige Impfquote, hohe Todeszahlen

Grundlage waren zudem die Daten des Robert Koch-Instituts √ľber die vollst√§ndige Impfung (ohne Boosterung) in den einzelnen L√§ndern. Das Ergebnis: Eine hohe Impfquote geht mit einer vergleichsweise niedrigen √úbersterblichkeit einher.

So verzeichnete das Bundesland Bremen mit einer Impfquote von 80,9 Prozent eine √úbersterblichkeit von nur 1,44 Prozent. Das Land mit der niedrigsten Impfquote ‚Äď Sachsen ‚Äď hatte eine √úbersterblichkeit von 14,67 Prozent. Hier lag die Impfquote zum Stichtag des Vergleiches bei 58,7 Prozent.

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Die Universit√§t schreibt dazu: "Die Untersuchung legt nahe, dass die √úbersterblichkeit zumindest teilweise durch Covid-19-F√§lle zu erkl√§ren ist und dass durch Impfungen Infektionen verhindert oder ein milderer Verlauf bewirkt wurde. Die Analyse bezieht sich auf Daten vor dem dominanten Auftreten der Omikron-Variante. Aussagen √ľber die zuk√ľnftige Entwicklung l√§sst die Analyse daher nicht zu."

Eine Schw√§che hat die Studie jedoch: Sie ber√ľcksichtigt nicht die Altersstruktur. Ihr haben sich Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universit√§t M√ľnchen gewidmet. Sie untersuchten die √úbersterblichkeit in der vierten Welle nach Altersgruppen. Auch sie kommen zu dem Schluss: Es sind deutliche Raten an √úbersterblichkeit zu verzeichnen.

√úbersterblichkeit in allen Altersgruppen

Ihr Fazit: "Wir sehen, anders als vor einem Jahr während der zweiten Welle (Nov./Dez. 2020) traten in den Wochen Ende November Übersterblichkeiten von ca. 15 Prozent in der Altersgruppe 0-59 Jahre auf."

In der Altersgruppe der 60- bis 79-J√§hrigen habe etwas √ľber 20 Prozent √úbersterblichkeit vorgelegen, √§hnlich in der Gruppe der √ľber 80-J√§hrigen. In den beiden letzten Gruppen sei dabei die gesamte √úbersterblichkeit nur etwa zur H√§lfte durch Todesf√§lle zu erkl√§ren, die in Zusammenhang mit Covid-19 stehen.

Länder mit niedriger Impfquote besonders betroffen

Angaben zur Impfquote wurden hier nicht gemacht, doch betrachtet man einzelne Bundesl√§nder im untersuchten Zeitraum, f√ľhren erneut die L√§nder das √úbersterblichkeits-Ranking an, in denen die Impfquote niedrig ist.

Die Forscher teilen mit: "Sachsen zeigt dabei mit √ľber 60 Prozent die h√∂chste √úbersterblichkeit, wobei ca. 40 Prozent durch Todesf√§lle mit/wegen Corona zu erkl√§ren sind."

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Gefolgt davon sei Th√ľringen mit etwa 50 Prozent √úbersterblichkeit, rund 30 Prozent durch Todesf√§lle in Zusammenhang mit Covid-19. "Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Bayern zeigen 30 Prozent √úbersterblichkeit, etwa die H√§lfte davon mit/wegen Covid-19. Baden-W√ľrttemberg und Hessen zeigen ca. 20 Prozent √úbersterblichkeit. Alle anderen Bundesl√§nder fallen nicht durch eine anhaltende √úbersterblichkeit auf."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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