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Wann brauche ich mit Corona einen Arzt?

Von Christiane Braunsdorf

Aktualisiert am 28.03.2022Lesedauer: 4 Min.
Krank im Bett: Wann wird eine Corona-Infektion gefÀhrlich?
Krank im Bett: Wann wird eine Corona-Infektion gefÀhrlich? (Quelle: iStock / Getty Images Plus/getty-images-bilder)
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Der Anteil positiver PCR-Tests in Deutschland ist so hoch wie nie. Die Variante Omikron verursacht jedoch meist nur milde Krankheitssymptome. Wie Sie diese lindern können und wann Sie doch einen Arzt aufsuchen sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Fieberthermometer beobachten
  • Pulsoxymeter misst die Sauerstoffversorgung
  • Klassische ErkĂ€ltungsmittel lindern Symptome
  • Die richtige ErnĂ€hrung und ausreichend lĂŒften
  • Wann sollte ein Arzt kontaktiert werden?

Unter Omikron ist das Ansteckungsrisiko stark erhöht – auch fĂŒr Geimpfte. Ihr Vorteil ist jedoch: Sie erkranken in der Regel nicht schwer. Doch wie erkennt man, dass eine Verschlechterung drohen könnte? Viele Menschen, die sich nach einem positiven Test in hĂ€usliche Isolation begeben, haben Ängste vor dem, was auf sie zukommen könnte.


Omikron-Symptome: Das sind die ersten Anzeichen

MĂŒdigkeit: Omikron-Infizierte berichten auch ĂŒber Erschöpfung und starke MĂŒdigkeit.
Halskratzen: Zu den hÀufigsten Omikron-Symptomen gehören auch Halsschmerzen.
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Der Allgemeinmediziner Martin Scherer kennt diese Sorgen. Der wichtigste Tipp des PrĂ€sidenten der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Allgemeinmedizin und Familienmedizin lautet daher: gelassen bleiben.

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FĂŒr die EinschĂ€tzung der Symptome gibt Scherer die folgende Orientierungshilfe: "Ein leichter Verlauf muss sich anfĂŒhlen wie eine ErkĂ€ltung. Alles, was darĂŒber ist, wenn man sich also richtig krank fĂŒhlt, da sollte man den Hausarzt konsultieren."

Einige Hilfsmittel können bereits frĂŒh eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ankĂŒndigen oder milde Symptome lindern. Dazu zĂ€hlen:

Fieberthermometer beobachten

Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers. Bei einer erhöhten Körpertemperatur laufen viele Reaktionen zur Abwehr von Eindringlingen (Viren, Bakterien) schneller ab. Bei Corona kann ansteigendes Fieber ein Warnsignal sein. Zeigt das Fieberthermometer dauerhaft ĂŒber 38 Grad mit ansteigender Tendenz, ist es ratsam, den Hausarzt zu kontaktieren.

Der Berliner Allgemeinmediziner Ilker-AkgĂŒn Aydin erklĂ€rte im RBB, dass Fieber auch bei zunĂ€chst milde erscheinenden VerlĂ€ufen auftreten kann: "Nach ungefĂ€hr einer Woche kann es zu einer Verschlechterung kommen. Fieberanstieg kann einen Hinweis fĂŒr eine Verschlechterung der Erkrankung geben im Sinne einer LungenentzĂŒndung, die sich vielleicht gerade entwickelt."

Pulsoxymeter misst die Sauerstoffversorgung

Das GerĂ€t, das an einen Finger angebracht wird, zeigt den Puls und die SauerstoffsĂ€ttigung im Blut an. FĂ€llt speziell die Sauerstoffversorgung stark ab, kann auch dies ein Alarmsignal fĂŒr eine sich entwickelnde LungenentzĂŒndung sein.

Der Einsatz ist unter Experten jedoch umstritten. So erklĂ€rte der Pneumologe Klaus Rabe im "Deutschen Ärzteblatt" eine solche Überwachung der Werte sei plausibel. Und er definierte Untergrenzen, ab denen die Werte kritisch werden könnten. Demnach sei bei Patienten ohne Vorerkrankungen 90 Prozent SĂ€ttigung als Untergrenze anzusehen, bei Ă€lteren oder vorerkrankten (etwa mit COPD) dĂŒrften es 88 Prozent sein.

Andere Experten raten eher vom Gebrauch ab. So könnten die Messungen zu ungenau sein oder die individuelle Handhabung zu Messverzerrungen fĂŒhren.

Der Pneumologe Jens Geiseler rĂ€t eher dazu, die Atemfrequenz zu ĂŒberwachen. Normalerweise atme man 12 bis 16 Mal pro Minute, erklĂ€rte Geiseler. "Die Patienten, die in der FrĂŒhphase einer solchen LungenentzĂŒndung zu uns kommen, haben hĂ€ufig eine Atemfrequenz von 22 bis 24 ZĂŒgen pro Minute, aber keine Luftnot", sagte er.

Klassische ErkÀltungsmittel lindern Symptome

Zeigt die Corona-Infektion nur milde Symptome, sind diese vergleichbar mit den Anzeichen einer ErkÀltung: Husten, Schnupfen, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen. Hier helfen auch die klassischen ErkÀltungsmittel.

Gegen Kopfschmerzen können zum Beispiel Mittel wie Ibuprofen, Aspirin oder Paracetamol eingesetzt werden. Bei Schnupfen helfen Nasensprays, bei Halskratzen Lutschpastillen. Das Inhalieren mit Salz oder Salbei kann ebenfalls Linderung verschaffen. Auch ein Wannenbad kann helfen. Scherer: "Wer gerne badet, fĂŒr den kann das angenehm sein."

Die richtige ErnĂ€hrung und ausreichend lĂŒften

Der allgemeine Ratschlag bei einer ErkĂ€ltung und folglich auch nach einer Corona-Infektion, die gleiche oder Ă€hnliche Symptome zeigt, viel zu trinken, ist tatsĂ€chlich wissenschaftlich nicht belegt. Wer jedoch Fieber hat, sollte diesen Rat unbedingt befolgen, denn so kann der FlĂŒssigkeitsverlust durch das vermehrte Schwitzen ausgeglichen werden. Und wer Schmerzmittel einnimmt, sollte dazu viel Wasser oder Tee trinken, damit wird der Magen geschont.

Wichtig ist, auch bei wenig Appetit fett- und kohlenhydratreich zu essen, um dem Körper Energie zuzufĂŒhren. Salzige BrĂŒhen können wohltuend wirken, denn Salz bindet Wasser im Körper, sodass die NasenschleimhĂ€ute besser abschwellen.

Und: LĂŒften Sie regelmĂ€ĂŸig. So trocknen die SchleimhĂ€ute durch die sonst zirkulierende Heizungsluft weniger aus. Zudem wird die Viruslast in der Umgebung gesenkt.

Wann sollte ein Arzt kontaktiert werden?

Scherer nennt diese Symptome als Warnzeichen: ein GefĂŒhl der totalen EntkrĂ€ftung, hohes Fieber, dauerhafter Husten und Atemnot. Auch eine erhöhte Atemfrequenz ohne Luftnot kann ein mögliches Alarmsignal sein. Eine normale Atemfrequenz liegt bei gesunden Erwachsenen bei rund 12 bis 16 AtemzĂŒgen pro Minute.

"Einen Arzt sollte man rufen, wenn der Atem und der Puls sehr schnell werden, so wie man es bis dahin noch nie erlebt hat, oder wenn sich das Atmen anfĂŒhlt, als hĂ€tte man Asthma, ohne sonst Asthmatiker zu sein", erklĂ€rt auch der Allgemeinmediziner Uwe Popert auf zeit.de.

Doch: Auch Angst kann diese Symptome auslösen. Daher bei kurzem Herzrasen nicht in Panik verfallen und 15 bis 30 Minuten abwarten.

"Wenn sich nichts Ă€ndert, Sie stundenlang so einen sehr hohen Puls und Atemnot haben, besonders als Ă€lterer Mensch und als Patient mit Vorerkrankungen und einem höheren Risiko fĂŒr schwere Covid-VerlĂ€ufe, sollten Sie einen Arzt holen. Das gilt auch bei Verwirrtheit oder wenn Sie plötzlich ungewohnte Schwierigkeiten mit dem Steigen von Treppen haben", so Popert.

Der Àrztliche Bereitschaftsdienst ist auch nachts und am Wochenende unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
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