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Schwangerschaft: Diese Süßigkeit sollten Sie nicht essen – Schäden für das Kind


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Diese Süßigkeit sollten Schwangere nicht essen

Von t-online, cch

Aktualisiert am 09.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Süßes: In der Schwangerschaft haben Frauen oft Heißhunger. Eine bestimmte Süßigkeit sollten sie aber meiden.
Süßes: In der Schwangerschaft haben Frauen oft Heißhunger. Eine bestimmte Süßigkeit sollten sie aber meiden. (Quelle: mircea_dfa/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Entweder man mag diese Süßigkeit überhaupt nicht oder man liebt sie. Zumindest während der Schwangerschaft sollten Frauen auf die Leckerei verzichten.

Schwangere sollten besser keine Lakritze essen. Was schon länger bekannt ist, haben Wissenschaftler aus Finnland nun in einer Studie erneut bestätigt. Die schwarze Leckerei könnte demnach später kognitive Fähigkeiten des Kindes negativ beeinflussen.

Forscher untersuchten fast 400 Kinder

Die Wissenschaftler der Universität Helsinki untersuchten rund 380 Kinder im Alter von zwölf Jahren. Ihre Mütter hatten während der Schwangerschaft unterschiedliche Mengen an Lakritz gegessen und damit unterschiedliche Mengen an Glycyrrhizin zu sich genommen.

Dementsprechend teilten die Forscher die Probanden in zwei Gruppen ein: Die Mütter der Kinder der ersten Gruppe hatten gar keine bis relativ wenige Lakritze in ihrer Schwangerschaft gegessen (im Mittel hatten sie rund 47 Milligramm Glycyrrhizin pro Woche zu sich genommen). Die Mütter der Kinder in der zweiten Gruppe hingegen hatten vergleichsweise viel Lakritze gegessen (hier lag der Wert durchschnittlich bei 845 Milligramm Glycyrrhizin). Zur Einordnung: In 250 Gramm Lakritze stecken rund 500 Milligramm Glycyrrhizin.

Das Ergebnis: Die Kinder der zweiten Gruppe schnitten in kognitiven Tests deutlich schlechter ab als diejenigen der anderen Gruppe. Ihr Intelligenzquotient war im Durchschnitt sieben Punkte niedriger, sie verfügten über ein schlechteres Gedächtnis und hatten ein mehr als dreimal so hohes Risiko, ADHS zu bekommen. Bei den untersuchten Mädchen dieser Gruppe war überdies die Pubertät schon weiter vorangeschritten.

Schwangere sollten laut einer Studie besser keine Lakritze essen.
Schwangere sollten laut einer Studie besser keine Lakritze essen. (Quelle: JavierGil1000/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Störung kognitiver Fähigkeiten durch Lakritzkonsum der Mutter?

Frühere Studien, die eine erhöhte Cortisol-Menge bei Kindern festgestellt hatten, deren Mütter in der Schwangerschaft viel Lakritze gegessen hatten, wurden nicht bestätigt. Das Level des Stresshormons Cortisol war in der aktuellen Studie bei allen Kindern ungefähr gleich hoch.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Kinder, deren Mütter viel Lakritze zu sich nahmen, an einer Störung der Hirnaktivität leiden. Der Hippocampus spiele dabei eine zentrale Rolle. Dieser reagiert laut Studien auf Veränderungen im Glukokortikoidhaushalt.

Lakritz: Schwangere sollten über mögliche Folgen aufgeklärt werden

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieser Haushalt auch Auswirkungen des Lakritzkonsums erklären könnte. Der Fötus werde demnach durch Lakritze mit Glukokortikoiden überversorgt. Das könnte laut den Forschern dadurch passieren, dass das Glycyrrhizin im Lakritz ein Enzym im mütterlichen Blut hemmt. Dadurch wird die Verstoffwechselung von aktivem Kortisol in inaktives Kortison geschwächt.

Die Forscher fordern, dass Schwangere über die möglichen Auswirkungen des Lakritzkonsums aufgeklärt werden. Gleichzeitig unterstreichen sie aber, dass Glycyrrhizin nur einer vieler Faktoren ist, die den Fötus beeinflussen können. Die finnische Studie wurde im "American Journal of Epidemiology" veröffentlicht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • American Journal of Epidemiology: Maternal Licorice Consumption During Pregnancy and Pubertal, Cognitive, and Psychiatric Outcomes in Children
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