Sie sind hier: Home > Gesundheit > Schwangerschaft >

Hebamme: Darum sollten Sie um Ostern kein Kind zeugen

Hebamme warnt  

Darum sollten Sie um Ostern herum kein Kind zeugen

12.04.2017, 14:34 Uhr | cch, t-online

Hebamme: Darum sollten Sie um Ostern kein Kind zeugen. Ein junges Paar hält einen Schwangerschaftstest in die Kamera. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/gpointstudio)

Wer sich Nachwuchs wünscht, sollte mit der Zeugung besser noch warten, sagt eine Hebamme (Quelle: gpointstudio/Thinkstock by Getty-Images)

Wer schwanger werden möchte, sollte seinen Wunsch nicht unbedingt im Frühjahr umsetzen. Das sagt zumindest eine Hebamme, die auf Facebook Paare davor warnt, an den Ostertagen ein Kind zu zeugen. Was dahinter steckt.

Die Zahl der Hebammen in Deutschland geht zurück. Manche Schwangeren haben es schon jetzt sehr schwer, eine Hebamme zu finden. Dass der Hebammenmangel saisonal noch stärker ist, macht nun Christine Niersmann in einem Facebook-Post deutlich. Die freiberuflich arbeitende Hebamme rät in diesem Eltern davon ab, um Ostern herum ein Kind zu zeugen.

Für Dezember und Januar ist die Hebammenversorgung noch knapper

Kinder, die in den Tagen rund um Ostern gezeugt werden, würden laut der Hebamme wahrscheinlich im Dezember oder Januar zur Welt kommen. Und genau darin liege das Problem: "Die Advents- und Weihnachtszeit wie auch Silvester sind personalmäßig noch schlechter besetzt als der Rest des Jahres", schreibt Niersmann. Viele freiberufliche Hebammen würden in dieser Zeit weniger Frauen betreuen, da sie selbst Zeit für ihre Familie haben möchten und "in den Kliniken gibt es über die Feiertage nur Notbesetzung im Kreißsaal".

Deshalb appelliert Niersmann an Paare mit Kinderwunsch, ein Kind erst nach Ostern zu zeugen – "für eine sichere Schwangerschaft und Geburt und ein gut betreutes Wochenbett".

Hebammenmangel: ein Problem in Deutschland

Der Hebammenmangel in Deutschland wird zu einem immer größeren Problem. Die Geburtshelferinnen klagen über schlechte Bezahlung und Überlastung. Viele Hebammen können sich die steigenden Haftpflichtversicherungen nicht leisten und müssen deshalb ihren Beruf aufgeben. Das Resultat: Mütter und werdende Mütter finden oft keine Hebammen mehr, die sie betreuen können.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Schwangerschaft

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: