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Asiatische Riesenhornisse: Wie sie die Honigbiene bedroht

Von t-online, ron

Aktualisiert am 04.05.2020Lesedauer: 2 Min.
Einschüchternde Begegnung: So gefährlich sind die "Mörderhornissen", die in den USA gesichtet wurden. (Quelle: t-online)
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Sie ist bis zu fünf Zentimeter lang, tötet ganze Bienenvölker und greift auch Menschen an: die Asiatische Riesenhornisse. Bislang breitet sie sich vor allem in Nordamerika aus. Kommt sie auch nach Europa?

Eigentlich klingt ihr lateinischer Name ein wenig nach Südsee und Urlaub: Vespa mandarinia. Doch weit gefehlt. Die sogenannte Asiatische Riesenhornisse gilt als besonders angriffslustig. Die "Honigbienenkillerin" ist jetzt erneut in den USA gesichtet worden. Im Video oben berichtet ein Insektenforscher von der einschüchternden Begegnung und erklärt, wie gefährlich die Tiere sind. Sie finden den Beitrag auch hier.

Die "New York Times" hatte in ihrer Online-Ausgabe vom Samstag darüber berichtet – und über Befürchtungen, dass sich das bösartige Insekt in den USA niederlassen und die Bienenpopulationen zerstören könne. Imker hätten bereits von Haufen toter Bienen mit abgerissenen Köpfen berichtet, meldete zudem der US-Nachrichtensender CNN.

Wie gefährlich ist die Asiatische Riesenhornisse?

Sie kommt ursprünglich in Ost- sowie Südostasien vor, besonders in Japan. Dabei ist sie bis zu fünfmal größer als die Westliche Honigbiene. Und auch weitaus gefährlicher: In Japan tötet die Vespa mandarinia japonica, eine Unterart der Asiatischen Riesenhornisse, mit ihrem Stich – der eine allergische Reaktion auslöst – etwa 40 Menschen jährlich.

Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia): Das Insekt attackiert in einer japanischen Provinz einen Bienenstock.
Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia): Das Insekt attackiert in einer japanischen Provinz einen Bienenstock. (Quelle: Nature Picture Library/imago-images-bilder)

Den Spitznamen "Murder Hornet" (deutsch: Mörderhornisse) verdankt das Insekt den gezielten Angriffen auf andere Lebewesen, vor allem auf Bienenarten wie die Honigbiene. Sie greife die Bienenstöcke an und zerstöre diese innerhalb weniger Stunden, wie die "New York Times" berichtet. Hierbei köpfen die Asiatischen Riesenhornissen die Honigbienen mit ihren Mundwerkzeugen.

US-Forscher fürchten nun um die Zukunft der heimischen Honigbienen. Chris Looney, Insektenforscher am Washington State Department of Agriculture, sagte der "New York Times", dass es nur noch wenig Zeit gebe, um zu verhindern, dass sich die Asiatische Riesenhornisse weiter ausbreite. Spezielle Hornissenfallen sollen die Ausbreitung der Asiatischen Riesenhornisse eindämmen.

Asiatische Hornisse nicht gleich Asiatische Riesenhornisse

Die Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia) ist dabei nicht zu verwechseln mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina). Im Februar 2020 hatten Wissenschaftler des Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg erstmals ein lebendes Exemplar der Asiatischen Hornisse in Norddeutschland identifiziert.

Damals hatte der Insektenkundler Martin Husemann gesagt, dass es "angesichts der schnellen Invasionsgeschwindigkeit der Art und ihrer relativ hohen Klimatoleranz" möglich sei, "dass die Art eigenständig nach Hamburg gelangt ist und sich dort jetzt vermehrt."

Für die Asiatische Riesenhornisse gibt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) allerdings vorerst Entwarnung: Die Vespa mandarinia komme in Deutschland bislang nicht vor.

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Verwendete Quellen
  • The New York Times: 'Murder Hornets' in the U.S.: The Rush to Stop the Asian Giant Hornet
  • CNN: Invasive giant hornets have been spotted in the US for the first time
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