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Welche Wirkung hat der Klimawandel auf Kernobst im Garten?

Von dpa
Aktualisiert am 27.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Forscher haben beobachtet: ApfelbĂ€ume reagieren auf den Klimawandel mit einer verfrĂŒhten BlĂŒte.
Forscher haben beobachtet: ApfelbĂ€ume reagieren auf den Klimawandel mit einer verfrĂŒhten BlĂŒte. Manche Sorten reifen nun besser, anderen hingegen wird es zu heiß. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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Dresden (dpa/tmn) - Das Alte Land, die Niederelberegion zwischen Hamburg und Cuxhaven, ist das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Im Esteburg Obstbauzentrum Jork haben sich mehrere Institutionen zusammengetan, um den Erwerbsobstbau mit Forschung, Beratung, Aus- und Weiterbildung zu unterstĂŒtzen.

"Die Auswirkungen des Klimawandels verĂ€ndert den Obstanbau schleichend", sagt Institutsleiter Karsten Klopp. Anhand von langjĂ€hrigen Wetterdaten haben die Experten festgestellt, dass die Durchschnittstemperatur im Alten Land seit 1975 um 1,5 Grad gestiegen ist. Die ApfelbĂ€ume reagieren darauf mit einer verfrĂŒhten BlĂŒte. Das heißt, sie blĂŒhen nicht mehr wie bisher im Mai, sondern schon im April.

"Problematisch ist dies, wenn es dann nochmal zu kalten NĂ€chten kommt und die empfindlichen aufgebrochenen Knospen durch Frost zerstört werden", erklĂ€rt Klopp. Die Vegetationszeit geht zudem nicht nur frĂŒher los, sondern dauert auch lĂ€nger. "Und zwar bis in den November hinein", fĂŒgt Henryk Flachowsky, Leiter des Julius-KĂŒhn-Fachinstituts fĂŒr ZĂŒchtungsforschung, hinzu.

Die Unvorhersehbarkeit von Starkregen, Frost, Hagel und Trockenperioden machen es den Obstbauern nicht leicht. Hinzu kommt, dass die WĂ€rme die Ausbreitung von Insekten und Pilzen begĂŒnstigt. "SchĂ€dlinge reagieren mit einer neuen Dynamik, verstĂ€rktem Wachstum und schnelleren Generationenfolgen", sagt Klopp. Ohne menschlichen Eingriff ist die schmackhafte Frucht da schnell von Larven bevölkert oder von Pilzen durchzogen.

Apfelbaum: Noch immer beliebt bei HobbygÀrtnern

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Im heimischen Garten wird der Apfelbaum trotz aller UnwĂ€gbarkeiten weiterhin viel und gern gepflanzt. "ApfelbĂ€ume sind mit Abstand die meistgepflanzten KernobstbĂ€ume in deutschen GĂ€rten, gefolgt von Birne, Quitte und Mispel", weiß Johannes Schmitt von der Obstbaumschule Schmitt aus dem bayerischen Poxdorf. Das Sortenspektrum ist hier, laut dem Obstbaumexperten, im Gegensatz zum kommerziellen Anbau noch weit gefĂ€chert.

Schmitt sieht im Hobbygartenbereich bisher keine Notwendigkeit das Sortenspektrum zu ĂŒberdenken. Allerdings wird die WurzelstĂ€rke zukĂŒnftig wichtig werden. "Die WuchsstĂ€rke muss erhöht werden, denn der Baum braucht ein grĂ¶ĂŸeres Wurzelvolumen, um Wasser aus tieferen Regionen besser erschließen zu können", sagt Schmitt. Flachowsky bestĂ€tigt dies: Ist ein Baum gut im Boden verankert, kommt er laut des Experten auch mit wochenlangen Trockenperioden gut zurecht.

Des Weiteren rÀt Flachowsky die Baumscheiden sauber zu halten und nach Möglichkeit mit Rasenschnitt und Hackschnitzeln abzudecken, um der Verdunstung mit Wasser entgegenzuwirken, auch wenn Wasser im deutschen Obstanbau bisher noch kein begrenzender Faktor spielt.

Schutz vor zu hoher Sonneneinstrahlung und einem Sonnenbrand der FrĂŒchte bietet der passende Standort im Halbschatten. "Kleinere BĂ€ume können mit Planen abgedeckt werden", erklĂ€rt Schmitt. Auch um die BĂ€ume gegen FrĂŒhjahrsfröste zu schĂŒtzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. "Bei kleinen BĂ€umen reicht ein ĂŒber die Krone geworfener Flies", sagt Schmitt. Auch eine Frostschutzberegnung mit dem Gartensprenger hĂ€lt er fĂŒr sinnvoll.

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