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Weihnachtsstern: Hochgiftig für Katzen


Weihnachtsstern: Hochgiftig für Katzen

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 23.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Katze: Bei einer Vergiftung sollten Sie schnell handeln, um das Leben Ihrer Samtpfote noch retten zu können. (Quelle: IMAGO/joannawnuk)
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Im Winter schmücken viele ihre Wohnung mit einem Weihnachtsstern, um sich an dessen Anblick zu erfreuen. Doch die Folgen können alles andere als schön sein.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wie giftig ist ein Weihnachtsstern für Katzen?
  • Was passiert, wenn meine Katze den Weihnachtsstern frisst?
  • Katz frisst Weihnachtsstern: Was kann ich tun?

Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) zählt zu den Wolfsmilchgewächsen. Der weiße Milchsaft ist vor allem für Klein- und Heimtiere sehr gefährlich. Aus diesem Grund sollten Sie den Christstern oder Adventsstern, wie die Pflanze auch genannt wird, von Ihren Samtpfoten möglichst fernhalten.

Wie giftig ist ein Weihnachtsstern?

Hierbei ist zu unterscheiden zwischen dem wilden Weihnachtsstern, der in Südamerika beheimatet ist, und der Zimmerpflanze, die über Jahrzehnte hierzulande gezüchtet wurde.

Das ursprüngliche Gewächs enthält mehr Giftstoffe als der Weihnachtsstern, den Sie in der Weihnachtszeit an jeder Ecke kaufen können. Zwar konnten die Züchter die toxischen Bestandteile noch nicht gänzlich eliminieren. Dennoch ist ihr Gehalt wesentlich geringer als beim wilden Weihnachtsstern.

Das bedeutet allerdings nur, dass Menschen mit einem starken Immunsystem eine Vergiftung nicht fürchten müssen – sofern sie nur mit geringen Mengen des Giftes in Berührung kommen. Für Kinder, Hunde und vor allem Katzen reicht die Menge jedoch aus, um gesundheitliche Schäden zu verursachen.

Wie giftig ist ein Weihnachtsstern für Katzen?

Für Katzen ist der Weihnachtsstern sehr giftig. Bereits geringe Mengen reichen aus, um das Tier zu vergiften.

Was passiert, wenn meine Katze den Weihnachtsstern frisst?

Verzehrt Ihre Katze etwas von der Wolfsmilch oder Pflanzenteile, kommt es zu einer Vergiftung. Folgende Symptome zeigen sich dann:

  • Starker Speichelfluss
  • Erweiterte oder verengte Pupillen
  • Zittern
  • Erbrechen
  • Durchfall (eventuell blutig)
  • Benommenheit
  • Bewusstlosigkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Lähmungen
  • Erhöhte oder verringerte Atemfrequenz

Frisst eine Katze Bestandteile des Weihnachtssterns, kann das zu folgenden gesundheitlichen Schäden führen:

  • Verdauungsprobleme
  • Lungenödeme
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzstillstand
  • Tod

Katz frisst Weihnachtsstern: Was kann ich tun?

Wenn Ihre Katze Bestandteile der weihnachtlichen Zimmerpflanze gefressen hat, sollten Sie schnell handeln. Denn dann bleiben Ihnen noch zwei Stunden Zeit, um ihr ein Notfallmedikament injizieren zu lassen. Durch das Mittel erbricht die Katze die Pflanzenbestandteile wieder.

Wichtig dabei: Je schneller Sie sind, desto weniger Giftstoffe können in den Kreislauf Ihres Haustieres gelangen. Und: Sie sollten nicht selbst versuchen, Ihre Katze zum Erbrechen zu bringen. Dafür benötigen Sie die Unterstützung eines Fachmediziners.

Hat das Tier die giftige Zimmerpflanze lediglich berührt, müssen Sie sie nicht gleich zum Tierarzt bringen. Beobachten Sie das Verhalten Ihrer Katze und animieren Sie sie dazu, möglichst viel zu trinken.

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Verwendete Quellen
  • vetcenter.thieme.de "Giftige Pflanzen für Klein- und Heimtiere"
  • lieblingskatze.de "Weihnachtssterne"
  • Sabine Ruthenfranz "Katzenpflanzen: geeignete Pflanzen finden, Giftpflanzen erkennen, Vergiftungen vermeiden", ISBN 978-3735786371
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