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Ist Wasser aus Plastikflaschen ungesund?


Ist Wasser aus Plastikflaschen ungesund?

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Aktualisiert am 24.04.2015Lesedauer: 3 Min.
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Das Gefährliche an Plastikflaschen sind die Weichmacher.
Das Gefährliche an Plastikflaschen sind die Weichmacher. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wasser in Plastikflaschen hat Vorteile: Das Gewicht ist deutlich geringer als bei Glas und die Plastikflasche zerbricht nicht, wenn Sie einmal herunterfällt. Allerdings zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Wasser in Plastikflaschen durch die in ihnen enthaltenen chemischen Stoffe belastet sein kann. Wir erklären, wie die Belastung zu Stande kommt und warum Sie vermehrt Glasflaschen verwenden sollten.

Hormonähnliche Stoffe im Mineralwasser

Ausreichendes Trinken gehört jeden Tag zu unserer Ernährung - die Frage ist jedoch: Was sollte man am besten trinken und was ist gesundheitlich wirklich unbedenklich? Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge haben Forscher der Universität Frankfurt in Wasserflaschen aus Plastik hormonähnliche Stoffe wie das weibliche Sexualhormon Östrogen nachgewiesen.

Bei zwölf von 20 Mineralwassermarken sei eine hormonelle Wirkung nachgewiesen worden, erklärt Martin Wagner vom Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Frankfurter Universität in diesem Zusammenhang.


Diese Getränke sind gesund

Wasser ist der ultimative Durstlöscher. Sie können es ohne oder mit Kohlensäure versetzt kaufen oder direkt aus dem Wasserhahn abfüllen und trinken.
Wer Wassertrinken langweilig findet, kann sein Getränk zur Abwechslung mit einem Spritzer Zitronen- oder Limettensaft aufpeppen. Auch mit aufgeschnittenen Früchten, Kräutern, einem Schluck Saft oder Kräutertee bekommt Wasser schnell ein neues, spannendes Aroma.
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Leitungswasser geringer belastet

Das zum Vergleich herangezogene Leitungswasser wies hingegen geringere Belastungen auf. Der Frankfurter Wissenschaftler unterstrich, dass die Ergebnisse keine konkrete Gesundheitsgefahr zur Folge haben. Doch sie belegen eine Verbreitung von Umwelthormonen in Nahrungsmitteln, die aus Kunststoffverpackungen stammen könnten.

So besteht der Verdacht, dass Stoffe wie etwa Weichmacher, die im verwendeten Kunststoff in kleinen Mengen enthalten sind, ins Wasser auslaugen. "Wir haben Mineralwasser aus Glas- und Plastikflaschen verglichen und konnten zeigen, dass die Östrogen-Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen", sagte Wagner.

Plastikflaschen generell schädlich?

Die Antwort auf die Frage, ob Wasser aus der Plastikflasche ungesund ist, kann nicht eindeutig geklärt werden. Trotzdem wurde deutlich, dass die gemessene Schadstoffkonzentration in Glasflaschen geringer ausfiel, als bei Plastikflaschen. Ob dieses Ergebnis letztendlich durch das verwendete Material erklärt werden kann, wird sich zeigen.

Der "Spiegel" zitiert in diesem Zusammenhang eine weitere Studie, in der nachgewiesen wurde, dass chemische Weichmacher in Plastikflaschen Einfluss auf die menschliche Gesundheit nehmen. So konnten Forscher der University of Cincinnati in den USA bereits im Jahr 2005 zeigen, dass sich der chemische Weichmacher Bisphenol A (kurz BPA) in Baby-Trinkflaschen bereits in kleinen Mengen negativ auf die Hirnentwicklung von Kleinkindern auswirkt.

Nutzen Sie vermehrt Glasflaschen

Um ganz sicher zu gehen, kein Mineralwasser zu trinken, das chemisch belastet ist, sollten Sie vermehrt Getränke aus Glasflaschen einkaufen. Die gemessenen Werte der hormonähnlichen Substanzen waren dort laut Studie nur etwa halb so hoch wie in Plastikflaschen.

Wenn Sie dennoch lieber eine Plastikflasche verwenden möchten, weil sie unterwegs praktischer ist, achten Sie darauf, nur Wasser aus Mehrwegflaschen zu trinken. Diese bestehen aus einem festeren Kunststoff und weisen so einen geringeren Anteil an Weichmachern auf. Füllen Sie Plastikflaschen außerdem nicht zu oft wieder auf, da sich dadurch zusätzlich zu den Schadstoffen noch Bakterien in der Flasche sammeln.

Wichtig: Lagern Sie Plastikflaschen nicht zu warm, vor allem nicht in der Sonne. Denn durch UV-Strahlung und Wärme können sich noch mehr Stoffe aus dem Plastik lösen und in das Wasser gelangen. Also werfen Sie Wasserflaschen, die beispielsweise schon länger im Auto liegen, lieber weg. Generell sollten Sie Wasser, das sehr nach Plastik schmeckt oder riecht, lieber nicht mehr trinken.

Denken Sie eventuell über den Kauf einer BPA-freien Trinkflasche nach: Beispielsweise gibt es mittlerweile bunte Mehrweg-Plastikflaschen ohne BPA oder altbewährte Trinkflaschen aus Stahl oder Glas, die sich sehr gut zum Wiederbefüllen eignen.

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