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Champagner-Herstellung: Die verschiedenen Rebsorten

Champagner  

Champagner-Herstellung: Die verschiedenen Rebsorten

18.11.2013, 09:00 Uhr | ih (CF)

Für die Herstelllung von Champagner werden die Rebsorte Pinot Noir sowie die Reben Chardonnay und Pinot Meunier verwendet. Die drei Sorten stehen für verschiedene Eigenschaften, die im Zusammenspiel den Champagner mit seiner unverwechselbaren Note ausstatten.

Die rote Rebsorte Pinot Noir

Zur Herstellung von Champagner werden sowohl die rote Rebsorte Pinot Noir, als auch die weiße Sorte Chardonnay und die Sorte Pinot Meunier verwendet. Zugelassen sind des Weiteren noch die Sorten Arbane, Petit Meslier und Pinot Blanc, die allerdings sehr selten zum Einsatz kommen.

Jede Rebsorte trägt dabei mit ihren Vorzügen zum Gesamtbild des Champagners bei. Die rote Pinot Noir Rebe gibt dem Schaumwein die Fülle. Die Pinot-Noir Rebe liebt trockenen, leichten und kalkhaltigen Boden sowie kühles Klima und ist gerade für das wechselhafte Klima der Champagne vortrefflich geeignet.

Die Chardonnay Reben geben dem Getränk den Charakter

Die Chardonnay Reben zählen zur beliebtesten Rebsorte weltweit und zeichnen sich bei der Champagner-Herstellung für den Charakter verantwortlich. Er stattet den Schaumwein deshalb auch mit der entsprechenden Finesse aus.

An das Klima stellen Chardonnay Reben wenige Ansprüche, lediglich der frühe Austrieb macht ihn für einen spät auftretenden Frost anfällig. Die weiße Chardonnay Rebe bevorzugt kalkhaltigen Boden.

Pinot Meunier sorgt für die Fruchtigkeit

Die dritte Rebsorte für den Champagner ist der Pinot Meunier. Er sorgt für die Fruchtigkeit des Schaumweins. Diese Rebsorte ist auch unter den Begriffen Schwarzriesling oder Müller Pinot bekannt. Typisches Kennzeichen sind die, auf der Unterseite, stark behaarten Blätter. In der Champagne nimmt die Rebsorte Pinot Meinier etwa 37 Prozent der gesamten Rebfläche ein.

Die meisten Reben dieser Sorte finden Sie im Marnetal. Die Reben stellen im Vergleich zum Pinot Noir weitaus weniger Ansprüche an Lage und Boden. Sie wachsen auf kräftigen Böden mit Löss oder Lehm. Da der Austrieb relativ spät stattfindet, ist Frost im Mai nicht sonderlich gefährlich.

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