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Mürbeteig: Einfache Rezepte für herzhafte und süße Varianten

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Plätzchen, Quiche oder Kuchen  

Mürbeteig: Einfache Rezepte für herzhafte und süße Varianten

21.03.2018, 08:43 Uhr | tl, sah, Sabine Meuter, dpa-tmn, t-online.de

Mürbeteig: Einfache Rezepte für herzhafte und süße Varianten. Mürbeteig: Das Grundrezept eignet sich für einen Kuchenboden, zum Beispiel für Apfelkuchen. (Quelle: TLC Fotostudio)

Mürbeteig: Das Grundrezept eignet sich für einen Kuchenboden, zum Beispiel für Apfelkuchen. (Quelle: TLC Fotostudio)

Mürbeteig ist schnell gemacht und bildet die perfekte Grundlage für Plätzchen, Quiche oder Kuchen. Aber wie kriegt man ihn so hin, dass er auch schön mürbe ist? Damit er perfekt gelingt, gibt es einige Regeln zu beachten.

Mehl und Butter oder Margarine sind die Grundbestandteile – und je nach Rezept kommen noch weitere Zutaten hinzu. Das Gemisch wird verknetet – zum Ergebnis sagt der eine Knetteig, der andere Mürbteig und der nächste spricht von Mürbeteig.

Neben vielen unterschiedlichen süßen Zubereitungsformen gibt es auch herzhafte Varianten, die Ihnen mit unserer Anleitung ganz einfach gelingen.

Rezept ▷ Mürbeteig (Grundrezept)

Das Grundrezept für Mürbeteig gelingt ganz einfach. Planen Sie hierfür circa 45 Minuten Zubereitungszeit ein.

Zutaten:

  • 250 Gramm Mehl
  • 125 Gramm Butter
  • 1 Ei
  • 65 Gramm Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Fett für die Form
  • Mehl zum Ausrollen

Zubereitung:

1. Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben. In die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter in Stückchen rund um den Muldenrand verteilen.
2. Das Ei in einer Tasse aufschlagen. Anschließend in die Vertiefung gleiten lassen.
3. Den Zucker und das Salz auf den Mehlrand streuen. Alles durchhacken, bis das Mehl ganz eingearbeitet ist.
4. Alles zügig durchkneten und den Teig zu einer Kugel oder einer flachen Platte formen. Den Teig in Folie einschlagen und mindestens 30 Minuten kühlen.
5. Für einen Obsttortenboden den Teig dünn ausrollen. Mit dem Rand der Springform eine Platte ausstechen. Den ausgestochenen Teig um eine Küchenrolle wickeln. Danach über den Springformboden wieder abrollen.
6. Den Teigboden mehrmals einstechen, damit sich beim Backen keine Blasen bilden. Den Springformring um den Boden klemmen.
7. Aus den Teigresten eine Rolle formen. Die Rolle am Rand entlang legen und mit den Fingern hoch ziehen.
8. Im vorgeheizten Backofen (200 Grad) auf der unteren Einschubleiste etwa 20 Minuten backen.

Mürbeteig Grundrezept: Kalorien pro Portion
Energie: 180 Kilokalorien
Eiweiß: 3 Gramm
Kohlenhydrate: 20 Gramm
Fett: 9 Gramm

Rezept ▷ Mürbeteigplätzchen klassisch

Für Mürbeteigplätzchen brauchen Sie nicht viel. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben Sie bereits alle der folgenden Zutaten für die Kekse zu Hause.

Mürbeteigplätzchen sind ideal zum Backen mit Kindern. (Quelle: imago/emil umdorf)Mürbeteigplätzchen sind ideal zum Backen mit Kindern. (Quelle: emil umdorf/imago)

Zutaten:

  • 175 Gramm Zucker
  • 175 Gramm kalte Butter
  • 350 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

1. Für die Zubereitung der Kekse schneiden Sie die Butter zunächst in Würfel. Geben Sie die Butter dann zusammen mit dem Zucker, Salz und Ei in eine Schüssel und verkneten die Zutaten mit den Händen oder einem Handrührgerät.
2. Anschließend geben Sie das Mehl hinzu und kneten den Teig nochmals durch.
3. Formen Sie eine Kugel oder flache Platte daraus und stellen Sie den Teig abgedeckt im Kühlschrank für eine Stunde kalt. Dadurch lässt sich der Teig später besser weiterverarbeiten.
4. Bestreuen Sie die Arbeitsfläche mit etwas Mehl und kneten Sie den Teig für die Plätzchen nochmal von Hand durch.
5. Anschließend nehmen Sie ein Nudelholz und rollen den Teig von der Mitte nach außen hin aus, bis er etwa einen halben Zentimeter dick ist. Damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt, heben sie ihn zwischendurch einige Male an.

Tipp: Am besten rollen Sie die Masse portionsweise aus. So verhindern Sie, dass der Teig zu warm und somit weich wird. Reste vom Ausstechen sollten Sie ebenfalls immer mit frischem, kalten Teig verkneten.

6. Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vor und legen Sie ein Blech mit Backpapier aus.
7. Mit Förmchen stechen Sie nun Kekse aus dem Teig aus und verteilen sie auf dem Blech.
8. Nachdem Sie die Mürbeteigplätzchen rund zehn Minuten lang auf mittlerer Schiene gebacken haben, können Sie sie nach Lust und Laune verzieren.

Tipps zum Verzieren der Kekse:

Etwa fünf Minuten vor Ende der Backzeit, können Sie die Plätzchen zusätzlich mit verquirltem Eigelb bestreichen, so bekommen sie einen schönen Glanz. Danach kommen die Plätzchen unter Beobachtung zurück in den Ofen.

Auch eine Glasur aus Zuckerguss passt hervorragend zu den Keksen. Diese können Sie mit Lebensmittelfarbe einfärben und so wahre Kunstwerke gestalten. Besonders Kindern macht das Backen so doppelt so viel Spaß. Haben Sie hingegen keine Lust auf aufwändige Verzierungen, können Sie vor dem Backen auch einfach etwas Hagelzucker auf die Plätzchen streuen.

Butter oder Margarine für den Mürbeteig?

Die unterschiedlichen Rezepte für Mürbeteig verlangen mal Butter, dann wieder Margarine als Zutat. "Ob Butter oder Margarine verwendet wird, ist eine Frage des Geschmacks", sagt Gerhard Schenk. Der Augsburger Konditormeister ist Präsident des Deutschen Konditorenbundes. Wichtig ist, dass keine Halbfettbutter oder -margarine zum Einsatz kommt. Sonst wird der Teig durch den Wasseranteil sehr weich und lässt sich schlecht verarbeiten.

Butter zum Backen: Wer den Mürbeteig mit den Händen kneten möchte, verwendet am besten kalte Butter, die man vorher in Stücke schneidet. (Quelle: Florian Schuh/dpa-tmn)Butter zum Backen: Wer den Mürbeteig mit den Händen kneten möchte, verwendet am besten kalte Butter, die man vorher in Stücke schneidet. (Quelle: Florian Schuh/dpa-tmn)

Wird der Mürbeteig mit dem Mixer hergestellt, dann empfiehlt es sich, weiche Butter oder Margarine zu verwenden. Darauf weist Frauke Hagemann hin, Projektleiterin Backen in der Dr. Oetker Versuchsküche in Bielefeld. Kalte Butter schneiden Sie am besten in Stücke – das bietet sich an, wenn der Teig mit den Händen geknetet werden soll.

Mürbeteig mit oder ohne Ei?

Ob Sie dem Teig Eier zufügen sollen, hängt vom Rezept ab. "Grundsätzlich macht ein Ei den Teig etwas geschmeidiger", sagt Hagemann. Soll der Teig eher bröselig sein, dann macht die Verwendung von Eiern keinen Sinn, wie Schenk betont.

Als Mehlsorte ist für einen Mürbeteig das Weizenmehl Typ 405 üblich. Es kann aber, je nach Geschmack, auch ein Vollkornmehl zum Einsatz kommen. Wer will, kann dem Mehl bei einer Menge von zum Beispiel 500 Gramm zwei Messerspitzen Backpulver hinzufügen. Dadurch wird der Teig fluffiger, aber auch trockener.

Mürbeteig muss ruhen

Ist der Teig zusammengeknetet, muss er ruhen. "Das muss aber nicht zwingend im Kühlschrank sein", betont Schenk. Denn dort wird der Teig oft hart und lässt sich dann nur schwer weiterverarbeiten. "Es reicht, wenn der Mürbeteig mit Klarsichtfolie abgedeckt bei Raumtemperatur ruht", sagt Schenk.

Das Ruhen ist wichtig, damit sich bei einem süßen Teig der Zucker auflöst und mit den anderen Zutaten verbindet. Die Klarsichtfolie verhindert, dass der Teig fremde Gerüche annimmt. Der Teig muss nicht unbedingt vor dem Ruhen zu einer Kugel geformt werden, wie es oft heißt. "Besser ist es, aus dem Teig eine flache Platte von zwei bis vier Zentimetern zu machen – so kann man ihn nach der Ruhezeit besser verarbeiten", erklärt Schenk.

Mürbeteig ausrollen: So wird er nicht brüchig

Nach dem Ruhen sollte der Teig noch einmal gut durchgeknetet werden. "Fühlt er sich dann feucht an, einfach noch etwas Mehl hinzufügen", rät Änne Schwarz vom Margarinehersteller Unilever. Ist der Teig hingegen zu fest oder zu krümelig, dann wird er beim Ausrollen leicht brüchig. In dem Fall einfach noch etwas Butter hinzufügen.

Backen: Aus Mehl, Eiern, Butter und je nach Rezept Salz oder Zucker kneten Sie einen Mürbeteig. (Quelle: Florian Schuh/dpa-tmn)Backen: Aus Mehl, Eiern, Butter und je nach Rezept Salz oder Zucker kneten Sie einen Mürbeteig. (Quelle: Florian Schuh/dpa-tmn)

Der Mürbeteig lässt sich auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte, aber auch zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen. Backen Sie aus dem Teig Plätzchen, können sie direkt auf dem Backpapier ausgestochen werden. "Dann sind sie gleich am richtigen Platz", sagt Schwarz. Mürbeteig lässt sich auch gut am Vortag zubereiten. "Er sollte dann bis zum Backen im Kühlschrank gelagert werden", rät Hagemann.

Den rohen Teig kann man bis zu drei Monate einfrieren. Nach dem Auftauen wird er wie gewohnt weiterverarbeitet.

Rezept ▷ Mürbeteigplätzchen vegan

Sie wollen Plätzchen backen aber auf tierische Inhaltsstoffe verzichten? Kein Problem – mit diesem einfachen Rezept ohne Ei und Milch. Mit nur drei Zutaten zaubern Sie leckere vegane Plätzchen.

Zutaten:

  • 300 Gramm Mehl
  • 200 Gramm pflanzliche Margarine
  • 100 Gramm Zucker

Zubereitung:

1. Vermengen Sie Margarine und Zucker bis eine glatte Creme entsteht.
2. Geben Sie das Mehl hinzu und verkneten Sie alles mit den Knethaken des Mixers. Am besten arbeiten Sie zum Schluss mit den Händen weiter – so können Sie den Teig zu einer Kugel oder flachen Platte formen. Für eine Stunde wandert diese dann abgedeckt in den Kühlschrank.
3. Bestreuen Sie die Arbeitsfläche mit etwas Mehl und kneten Sie den Teig für die Plätzchen nochmal von Hand durch.
4. Anschließend nehmen Sie ein Nudelholz und rollen den Teig von der Mitte nach außen hin aus, bis er etwa einen halben Zentimeter dick ist. Damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt, heben sie ihn zwischendurch einige Male an.
5. Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vor und legen Sie ein Blech mit Backpapier aus.
6. Mit Förmchen stechen Sie nun Kekse aus dem Teig aus und verteilen sie auf dem Blech.
7. Nachdem Sie die Plätzchen rund zehn Minuten lang auf mittlerer Schiene gebacken haben, können Sie sie nach Lust und Laune verzieren.

Rezept ▷ Doppelte Mürbeteigplätzchen mit Marmelade

Mit einer Füllung aus Marmelade schmecken Mürbeteigplätzchen nochmal so gut. Bereiten Sie den Teig für die Plätzchen nach dem klassischen oder veganen Rezept zu. Für die gefüllten Plätzchen wird der Teig dünn ausgerollt. In die Hälfte der Kekse stechen Sie ein Loch von etwa einem Zentimeter Durchmesser. Anschließend wandert alles für etwa sieben Minuten in den Backofen. In der Zwischenzeit erhitzen Sie etwas Marmelade Ihrer Wunschsorte in einem kleinen Topf. 

Plätzchen: Die Füllung für Mürbeteigplätzchen ist schnell zubereitet. (Quelle: Getty Images/milla1974)Plätzchen: Die Füllung für Mürbeteigplätzchen ist schnell zubereitet. (Quelle: milla1974/Getty Images)

Ist die Backzeit vorüber, bestreichen Sie die noch heißen Plätzchen mit Marmelade und setzen eines mit Loch darauf. Zum Schluss bestreuen Sie die noch warmen Plätzchen mit Puderzucker und lassen sie vollständig auskühlen.

Rezept ▷ Mürbeteigplätzchen mit Mandeln oder Nüssen

Wenn Sie Ihre Plätzchen mit Mandeln oder Nüssen verfeinern möchten, können Sie im Rezept einfach 100 Gramm des Mehls mit der gleichen Menge gemahlener Mandeln oder Nüsse ersetzen. Besonders schön werden die Plätzchen, wenn Sie vor dem Backen eine Mandel oder Nuss in der Mitte platzieren.

Rezept ▷ Liebesbrief-Kekse

Besonders ausgefallene Plätzchen backen Sie mit dem Rezept für Liebesbrief-Kekse.

Plätzchen mit Herz: Wie ein kleiner Umschlag sehen diese Kekse aus Mürbeteig am Ende aus. (Quelle: Frank von Wieding/Sanella/dpa-tmn)Plätzchen mit Herz: Wie ein kleiner Umschlag sehen diese Kekse aus Mürbeteig am Ende aus. (Quelle: Frank von Wieding/Sanella/dpa-tmn)

Zutaten für 18 Plätzchen:

  • 125 Gramm zimmerwarme Butter oder Margarine
  • Puderzucker
  • ein Päckchen Vanillinzucker
  • eine unbehandelten Zitrone
  • 200 Gramm Mehl

1. Die Butter oder Margarine, 50 Gramm Puderzucker und ein Päckchen Vanillinzucker mit den Quirlen des Mixers cremig aufschlagen.
2. Dann den Abrieb der unbehandelten Zitrone und das Mehl in die Butter-Zucker-Masse geben und mit den Quirlen kurz untermengen.
3. Den Teig mit bemehlten Händen durchkneten und ruhen lassen.
4. Den Teig nach der Ruhezeit auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa drei Millimeter dünn ausrollen. Aus dem Teig 18 Rechtecke à sieben mal fünf Zentimeter und 18 Dreiecke schneiden.

Plätzchenteig: Für die Liebesbrief-Kekse wird der Mürbetig dünn ausgerollt. Dann schneidet man Dreiecke aus. (Quelle: Frank von Wieding/Sanella/dpa-tmn)Plätzchenteig: Für die Liebesbrief-Kekse wird der Mürbetig dünn ausgerollt. Dann schneidet man Dreiecke aus. (Quelle: Frank von Wieding/Sanella/dpa-tmn)

Tipp: Für die Rechtecke den ausgerollten Teig in sieben Zentimeter breite Streifen schneiden und im fünf Zentimeter Abstand weiter aufteilen. Für die Dreiecke den Teig lang und schmal ausrollen und in zwei jeweils drei Zentimeter große Streifen schneiden. Die Streifen dann diagonal teilen, so dass 18 Dreiecke mit einer Unterkante von fünf Zentimeter entstehen.

5. Die Rechtecke auf das mit Backpapier belegte Backblech legen. Die Dreiecke auflegen und die Liebesbrief-Kekse im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad etwa zehn Minuten blass goldbraun backen.
6. Nach dem Abkühlen aus 30 Gramm Puderzucker und einigen Spritzern Zitronensaft einen dickflüssigen Guss anrühren. Einen Tupfer davon auf jeden Keks setzen und ein Herz aus Schokolade auf den "Liebesbrief" kleben.

Rezept ▷ Quiche Lorraine

Für eine herzhafte Variante des Mürbeteigs probieren Sie doch einmal das Rezept für Quiche Lorraine aus.

Ein Klassiker aus Mürbeteig: Eine Quiche Lorraine mit Zwiebeln und Speck. (Quelle: Dr. Oetker Versuchsküche/dpa-tmn)Ein Klassiker aus Mürbeteig: Eine Quiche Lorraine mit Zwiebeln und Speck. (Quelle: Dr. Oetker Versuchsküche/dpa-tmn)

Zutaten für den Teig:

  • 250 Gramm Weizenmehl
  • 125 Gramm weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • Backpulver
  • Salz
  • Wasser

Zutaten für den Belag:

  • 120 Gramm durchwachsener Speck
  • 100 Gramm geriebener Gouda
  • 4 Eier (Größe M)
  • 200 Gramm Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

1. Stellen Sie aus dem Mehl, einer Messerspitze Backpulver, einem Ei, einer Prise Salz, zwei Esslöffeln Wasser und der weichen Butter einen Knetteig her.
2. Rollen Sie nach dem Ruhen zwei Drittel des Teigs auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in der Größe eines Tarteformbodens aus und legen Sie ihn als Teigboden in die Tarteform. Formen Sie den übrigen Teig zu einer Rolle und drücken Sie ihn als Rand an die Form.
3. Stechen Sie den Boden mehrmals mit einer Gabel ein und backen Sie ihn in der Mitte des vorgeheizten Backofens bei etwa 200 Grad für 15 Minuten vor.
4. Schneiden Sie in der Zwischenzeit den durchwachsenen Speck in feine Würfel, lassen Sie ihn danach in einem Topf andünsten und etwas abkühlen.
5. Verrühren Sie den Speck mit dem geriebenen Gouda, den vier Eiern und der Schlagsahne verrühren und würzen Sie alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
6. Verteilen Sie den Belag auf dem vorgebackenen Boden und schieben Sie die Quiche auf dem Rost in den Backofen. Die Backzeit beträgt weitere 25 Minuten.

Rezept ▷ Mürbeteig Apfelkuchen

Der Duft nach frischem Apfelkuchen weckt bei vielen Kuchenliebhabern vertraute Kindheitserinnerungen. Wer die Köstlichkeit aus Kindertagen backen möchte, wählt am besten einen Kuchen aus Mürbeteig. Dieser ist sehr schnell zubereitet und gelingt garantiert.

Apfelkuchen: Die Variante mit Mürbeteig ist knusprig und saftig zugleich. (Quelle: Getty Images/zeleno)Apfelkuchen: Die Variante mit Mürbeteig ist knusprig und saftig zugleich. (Quelle: zeleno/Getty Images)

Zutaten für den Teig:

  • 200 Gramm Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Ei
  • 300 Gramm Weizenmehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:

1. Geben Sie Butter, Zucker und das Ei in eine Rührschüssel. Die Zutaten rühren Sie mit einem elektrischen Rührgerät so lange, bis eine schaumige Masse entsteht.
2. Fügen Sie das Weizenmehl und den Vanillezucker hinzu. Kneten Sie den Teig kräftig durch; das gelingt am besten von Hand.
3. Nachdem Sie alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet haben, formen Sie aus diesem eine Kugel oder eine flache Platte. Decken Sie den Mürbeteig mit Frischhaltefolie ab, damit er nicht austrocknet. Der Teig sollte im Anschluss eine halbe Stunde lang an einem kühlen Ort ruhen.

Zutaten für die Füllung:

Die Füllung gelingt am besten mit säuerlichen Boskop-Äpfeln.

  • 1 Kilogramm frische Äpfel
  • 100 Gramm kandierter Ingwer
  • 4 Esslöffel Ingwersirup
  • 20 Gramm Zucker

Zubereitung:

1. Schneiden Sie das frische, geschälte Obst in kleine Stücke. Besonders würzig wird der Kuchen, wenn Sie für die Füllung zusätzlich kandierten Ingwer verwenden.
2. Schneiden Sie den Ingwer in kleine Scheiben und vermengen Sie diese mit den Äpfeln, dem Ingwersirup und Zucker in einer Rührschüssel. Lassen Sie die Füllung eine halbe Stunde lang ziehen.

Tipp: Besonders fruchtig wird der Apfelkuchen, wenn Sie zur Apfelfüllung jeweils den Abrieb einer ungespritzten Bio-Orange und einer Bio-Zitrone hinzufügen.

Den Kuchen füllen und fertig backen:

1. Rollen Sie den Teig nach der Ruhezeit mit einem Nudelholz aus. Verwenden Sie für das Blindbacken des Kuchenbodens nur zwei Drittel des Mürbeteigs, den restlichen Teig benötigen Sie für die Kuchendekoration.
2. Geben Sie den Teig in eine Tarteform und stechen Sie die Oberfläche mit einer Gabel mehrmals ein. Dadurch kann der Rand aufgehen, der Boden bleibt jedoch flach. Ziehen Sie den Teig am Rand circa einen Zentimeter hoch.
3. Backen Sie den Teig anschließend im Ofen bei 160 Grad vor, bis der Kuchenrand eine leicht braune Färbung annimmt. Nehmen Sie das Gebäck dann aus dem Backofen und lassen Sie es auskühlen.
4. Formen Sie den restlichen Teig zu einer Kugel, die Sie anschließend der Länge nach ausrollen. Schneiden Sie dünne Streifen aus dem Teig.
5. Die vorbereitete Apfelfüllung geben Sie auf den vorgebackenen Boden. Belegen Sie die Füllung nun kreuzweise mit den Teigstreifen, sodass ein hübsches Rautenmuster entsteht.
6. Den Kuchen backen Sie nochmals eine Dreiviertelstunde lang bei 160 Grad. Servieren Sie den leckeren Apfelkuchen aus Mürbeteig mit Puderzucker oder Schlagsahne.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • eigene Recherchen

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