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Gurken schälen oder nicht? Was gesünder ist

Von t-online, jb

Aktualisiert am 05.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau schält eine Gurke
Gurke: Die Mehrzahl der Vitamine und anderer Nährstoffe steckt bei vielen Gemüsesorten in der Schale. (Quelle: getty-images-bilder)
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In Gurken stecken Bitterstoffe, daher sollten sie geschält werden, glauben viele. Allerdings befinden sich auch Ballaststoffe und Mineralien in der Schale. Sollten sie also mit oder ohne Schale gegessen werden?

Das Wichtigste im Überblick


  • Nährstoffe sitzen in der Gurkenschale
  • Gurken schälen: Es gibt eine Ausnahme
  • Kann man die Bitterstoffe verteilen?
  • Woher kommen die Bitterstoffe?
  • Darum sollten Sie Gurke mit Fleisch kombinieren

Bei der Zubereitung von Obst und Gemüse hat jeder seine Vorlieben. das gilt vor allem auch für die Salatgurke. Einige schälen das Kürbisgewächs, andere wiederum essen die Schale des Kürbisgewächses mit. Was ist besser?


Küchenfachbegriffe: Von Blanchieren bis Tranchieren

Das Wort Tranchieren leitet sich aus dem französischen Wort "trancher", zu Deutsch "zerlegen", ab. Beim Tranchieren wird nicht nur Fleisch wie Braten oder Geflügel, sondern auch Obst und Gemüse geschickt zerlegt. Wichtigstes Hilfsmittel hierbei ist ein scharfes Messer oder eine Geflügelschere.
Blanchieren wird vom französischen "blanchir" abgeleitet, was "weiß machen" bedeutet. Denn Fleisch nimmt bei dem Vorgang eine weiße Farbe an. Beim Blanchieren werden Lebensmittel vorgegart und dafür kurz in heißes, kochendes Wasser gegeben. Meist blanchiert man Gemüse bevor man es einfriert.
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Nährstoffe sitzen in der Gurkenschale

Ob Sie Ihre Gurken schälen oder nicht, ist natürlich Ihnen überlassen. Eins sollten Sie jedoch wissen: Durch das Entfernen der Gurkenschale fällt auch ein großer Teil der Ballaststoffe, Vitamine und Antioxidantien weg. Das gilt auch für andere Gemüsesorten, wie Rote Bete oder Zucchini.

Zahlreiche Vitamine und andere Nährstoffe stecken bei vielen Obst- und auch Gemüsesorten in der Schale. Wenn die Schale bunt ist, enthält sie besonders viele Ballaststoffe – und zwar in Form von unlöslichen Ballaststoffen. Der Vorteil von unlöslichen Ballaststoffen: Sie lösen sich nicht auf und helfen dabei, den Darm gesund zu halten, sodass dieser auch Abfälle schneller ausscheiden kann.

Tipp
Damit die Gurke samt Schale leichter zu verdauen ist, können Sie Senf nutzen. Dazu rät der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer.

Inhaltstoffe

Das sind die Nährwerte, die in 100 Gramm Gurke enthalten sind:

Nährstoffe pro 100 g Gurke (roh)
Kilokalorien (kcal) 12
Kohlenhydrate 1,8 g
Eiweiß 0,6 g
Ballaststoffe 0,5 g
Fett 0,2 g

Unter anderem sind folgende Mineralien und Vitamine in der Gurke enthalten:

Inhaltsstoffe pro 100 g Gurke (roh)
Kalium 160 mg
Kalzium 15 mg
Magnesium 8 mg
Eisen 0,2 mg
Vitamin A 65 µg
Vitamin C 8 µg

Darüber hinaus enthält Gurke mehrere B-Vitamine und das Vitamin E sowie Phosphor und Zink.

Waschen nicht vergessen

Schälen Sie die Gurke aus Angst vor Pestiziden und Unkrautvernichtern? Das ist nicht nötig. Es reicht bereits aus, das Gemüse vor der Verarbeitung gründlich zu waschen. Zudem müssen Sie auch keine Seife verwenden. Denn wenn Sie es einfach mit Wasser abspülen, werden Sie den Schmutz auch los. Am besten sollten Sie aber auf Biogurken zurückgreifen.

Gurken schälen: Es gibt eine Ausnahme

Auch wenn Sie die Schale der Gurke grundsätzlich mitessen, sollten Sie nicht alle Teile des Gemüses mitessen. Entfernen Sie den Stielansatz. Gurken bilden ihre Bitterstoffe (Cucurbitacine) zuerst im Stielansatz, und das ist auf Dauer nicht gesund. Daher gilt für die Zubereitung in der Küche auch: Schmeckt das Stielende der Gurke leicht bitter, sollte es großzügig abgeschnitten werden.

Kann man die Bitterstoffe verteilen?

Es hält sich der Glaube, dass Gurken nicht vom Stiel ausgehend geschält werden sollen, da sonst die Bitterstoffe über das Gemüse verteilt werden könnten. Das ist wissenschaftlich nicht belegt. Darüber hinaus sind die im Supermarkt angebotenen Gurken oft so gezüchtet, dass sie kaum noch Bitterstoffe im Stielende enthalten. Darüber hinaus werden die Bitterstoffe über die Schale vom Stiel aus über das Gemüse verteilt.

Woher kommen die Bitterstoffe?

Gurken bilden wie Kürbisse und Zucchini auf natürliche Weise Bitterstoffe, die sogenannten Cucurbitacine. Sie verursachen einen stark bitteren Geschmack. Diese Bitterstoffe sind Giftstoffe, die normalerweise kaum noch oder nur in geringen Konzentrationen enthalten sind.

Ob die Gurke viele Bitterstoffe bildet oder nicht, hängt vor allem von der Sorte und der Zusammensetzung des Bodens ab. Zu den Sorten ohne Bitterstoffe zählen beispielsweise Bella, Dominica, Futura oder Picolino. Aber auch, wenn die Gurkenpflanze zu viel Stress hat, beispielsweise durch Wassermangel oder -überschuss, können sich Bitterstoffe bilden.

Darum sollten Sie Gurke mit Fleisch kombinieren

Neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen enthält Gurke auch Peptide. Diese Enzyme können Proteine spalten. Und das wiederum erleichtert die Verdauung eiweißhaltiger Speisen.

Ein weiterer positiver Effekt, den die Peptide haben: Sie helfen dabei, den Darm zu reinigen.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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