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Nährwertkennzeichnung: Edeka und Netto testen neue Verpackungen

Bei Eigenmarkenartikeln  

Edeka und Netto testen neue Verpackungen

20.08.2019, 13:46 Uhr | AFP

Nährwertkennzeichnung: Edeka und Netto testen neue Verpackungen. Eigenmarkenartikel von Edeka: Die Supermarktkette startet einen Praxistest für Nutri-Score und Co. bei 16 ausgewählten Produkten. (Quelle: dpa/EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG/obs)

Eigenmarkenartikel von Edeka: Die Supermarktkette startet einen Praxistest für Nutri-Score und Co. bei 16 ausgewählten Produkten. (Quelle: EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG/obs/dpa)

Edeka- und Netto-Kunden werden bald etwas Neues auf den Verpackungen entdecken: Die Lebensmittelhändler testen verschiedene Modelle zur Nährwertkennzeichnung. Auf diese Produkte sollten Sie achten.

In der Debatte um die beste Nährwertkennzeichnung für Lebensmittel startet Edeka eine eigene Testreihe. Ab Ende August würden ausgewählte Produkte aus dem Eigenmarkensortiment mit je einer von drei Grafiken ausgezeichnet, teilte die Supermarktkette mit. Nach rund drei Monaten werde dann Bilanz gezogen, inwiefern die Kennzeichnungen das Kaufverhalten beeinflussen. Auch die Discountertochter Netto beteilige sich an dem Testlauf.

Drei Nährwertlogos im Test

Verbraucher finden künftig diese Kennzeichnungen auf den Verpackungen:

  • Nutri-Score (auch Nährwertampel), der in mehreren EU-Staaten bereits benutzt wird
  • "Wegweiser Ernährung" in Wabenoptik, der im Auftrag des Bundesernährungsministeriums entwickelt wurde
  • Modell des Branchenverbands der Lebensmittelindustrie mit mehreren Tortendiagrammen

Es handele sich um "drei der meistdiskutierten Modelle", erklärte Edeka. 

Aufgedruckt werden die Kennzeichnungen auf "besonders beliebte und verkaufsstarke Artikel", wie Edeka weiter mitteilte. Darunter seien "bewusst auch Fertiggerichte und Snacks". Ausgewählt wurden demnach unter anderem Paprikachips, Thunfischpizza und Hühnerfrikassee sowie Kochschinken und Pralinen.

Edeka will Auswirkung auf Kaufverhalten untersuchen

Edeka betonte, die Einführung einer vereinfachten Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen sei grundsätzlich zu begrüßen. "Um den möglichen Nutzen und die Akzeptanz eines solchen Systems aber realistisch zu bewerten, müssen authentische Erfahrungswerte aus der Lebenswelt der Verbraucher einbezogen werden." Dazu solle auch der eigene Testlauf dienen. 

Es handele sich um die erste Untersuchung dieser Art "unter realen Bedingungen". Edeka will das Kaufverhalten und eine mögliche Änderung beobachten sowie die Verkaufszahlen aller Artikel im Test analysieren.

Das Bundesernährungsministerium lässt derzeit Verbraucher dazu befragen, welche Nährwertkennzeichnung ihnen am sinnvollsten erscheint. Vier Modelle stehen dabei zur Auswahl. Das mit der größten Zustimmung soll später eingeführt werden, allerdings auf freiwilliger Basis.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP, dpa

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