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Pektin: So gesund ist der Gelatine-Ersatz

Besonders für Diabetiker  

Dieser Gelatine-Ersatz ist gesünder, als Sie denken

10.01.2020, 11:34 Uhr | agr, t-online.de

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Eine natürliche Eiweißquellen bietet nicht nur Fleisch. Hier sehen Sie, welche Lebensmittel wirkliche Alternativen darstellen. (Quelle: Bitprojects)

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Fruchtgummi, Marmelade, Tortenguss: Pektin steckt in vielen Süßigkeiten. Die wenigsten wissen aber, dass das Geliermittel durchaus auch positive Effekte auf die Gesundheit haben kann. 

Naschkatzen dürften Pektin kennen. Der Zusatzstoff wird nämlich gern in Gummibärchen, Konfitüren und Tortenguss eingesetzt. Auch Veganer schätzen die pflanzliche Alternative zu Gelatine. Doch wenigen dürfte bekannt sein, dass der Zusatzstoff auch eine positive Wirkung auf Diabetiker hat. 

Was ist Pektin?

Aus chemischer Sicht sind Pektine Vielfachzucker. In Pflanzen findet sich der Stoff vor allem in festen beziehungsweise zähen Bestandteilen, etwa Stängeln und Schalen. Besonders viel Pektin ist in harten Früchten wie etwa:

  • Äpfeln,
  • Zitrusfrüchten,
  • Heidelbeeren,
  • Preiselbeeren,
  • Quitten.

Durch spezielle Extraktionsprozesse, beispielsweise Auskochen mit heißem Wasser, wird Pektin aus den Früchten und Pflanzen gelöst.

Hobbyköchen dürfte Pektin vor allem als Bestandteil von Gelierzucker ein Begriff sein. Darin sorgt der Zusatzstoff dafür, dass Fruchtaufstriche die richtige Konsistenz erhalten. 

Als rein pflanzlicher Stoff ist Pektin vegan und deshalb auch eine beliebte Alternative zu Gelatine. 

Wofür wird Pektin verwendet?

Pektin wird als Geliermittel verwendet. Das heißt, es kommt oft in Marmeladen und Konfitüren zum Einsatz. Es ist auch in Gelierzucker enthalten. Wenn Sie Pektin verwenden, sollten Sie aber auf den Pektingehalt der Früchte achten und Ihre Dosierung dementsprechend anpassen.

Pektin wird bei der Herstellung von Fruchtgummi eingesetzt und unter anderem auch für Tortenguss verwendet.

Ist Pektin gesund?

Die European Food Safety Authority (Efsa) sieht keine Gesundheitsrisiken durch den Einsatz von Pektin. Die Behörde schränkt die Verwendung des Stoffes deshalb nicht ein.

Pektin wirkt im menschlichen Körper als Ballaststoff. Dieser wirkt vorbeugend gegen Diabetes. Experten, wie etwa die Deutsche Diabetes-Hilfe, empfehlen auch Diabeteserkrankten eine ballaststoffreiche Ernährung, da sie den Zuckerstoffwechsel verbessern kann.

Verwendete Quellen:
  • Deutsche Diabetes-Hilfe
  • NetDoktor
  • Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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