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Vergiftungsgefahr! Diese Tomaten sollten sie nicht verwechseln und essen

Es droht Übelkeit  

Vorsicht: Diese Tomaten sollten Sie nicht essen

02.08.2020, 11:10 Uhr | dpa

Vergiftungsgefahr! Diese Tomaten sollten sie nicht verwechseln und essen. Tomaten: Bei einigen Sorten sollten Sie vorsichtig sein. (Quelle: dpa/Ina Fassbender)

Tomaten: Bei einigen Sorten sollten Sie vorsichtig sein. (Quelle: Ina Fassbender/dpa)

Es gibt extra Tomatensorten, die grün aussehen – und es gibt unreife Tomaten, die noch grün sind. Beide sollten nicht verwechselt werden. Wer zu viel davon isst, dem drohen Vergiftungserscheinungen.

Süß-sauer eingelegt oder zu Konfitüre verarbeitet gelten grüne, unreif geerntete Tomaten in manchen Regionen als Delikatesse. Doch dabei ist Vorsicht geboten. Tomaten gehören wie Kartoffeln zu den Nachtschattengewächsen. Sie enthalten in unreifem Zustand größere Mengen an giftigem Solanin, um sich vor Fressfeinden zu schützen, warnt die Verbraucherzentrale Bayern.

Grüne Tomate: Es gibt Tomatensorten, die man bedenkenlos essen kann, obwohl sie grün sind. Sie werden reif, bleiben aber grün und bauen die giftigen Substanzen wie andere Tomaten ab. (Quelle: Getty Images/ Brasil2)Grüne Tomate: Es gibt Tomatensorten, die man bedenkenlos essen kann, obwohl sie grün sind. Sie werden reif, bleiben aber grün und bauen die giftigen Substanzen wie andere Tomaten ab. (Quelle: Brasil2/Getty Images)

Kinder sind besonders gefährdet

Werde zu viel Solanin aufgenommen, kann das zu Kopf- und Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Kinder sind besonders gefährdet und sollten gar keine unreifen Tomaten essen. Wenn sie dagegen reif sind, können auch die Kleinsten unbedenklich zugreifen. Denn das Solanin wird während der Fruchtreifung abgebaut.

Der bittere Geschmack des Solanins könne manchmal durch Gewürze, Süße oder Säure bei der Zubereitung überdeckt werden. Doch Kochen oder Braten reduzieren den Gehalt an Solanin keineswegs. Deshalb rät die Verbraucherzentrale für Konfitüren, Chutneys oder Ähnliches nur Früchte von speziellen grünen Sorten zu verwenden, die in reifem Zustand nur geringe Mengen an Solanin enthalten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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