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In diesem bei Kindern beliebten Getränk kann Alkohol stecken

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 22.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Bier: Auch wenn ein Getränk als "alkoholfrei" gelabelt ist, gehört es nur in die Hände von Erwachsenen.
Bier: Auch wenn ein Getränk als "alkoholfrei" gelabelt ist, gehört es nur in die Hände von Erwachsenen. (Quelle: Tobias Hase/dpa-tmn-bilder)
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Alkohol ist nichts für Kinder. Das ist wohl jedem bewusst. Doch er steckt in viel mehr Getränken und Lebensmitteln als man denkt. Worauf Eltern beim Einkaufen und Kochen achten sollten.

Malzbier ist aus Sicht von Verbraucherschützern für Kinder nicht per se ein geeigneter Durstlöscher. Es könne bis zu ein Volumenprozent Alkohol enthalten. Jedoch weisen verschiedene Hersteller darauf hin, dass ihr Produkt tatsächlich 0,0 Prozent Alkohol enthalte. Hier sollten Eltern entsprechend genau hinschauen.


Diese Getränke sind gesund

Wasser ist der ultimative Durstlöscher. Sie können es ohne oder mit Kohlensäure versetzt kaufen oder direkt aus dem Wasserhahn abfüllen und trinken.
Wer Wassertrinken langweilig findet, kann sein Getränk zur Abwechslung mit einem Spritzer Zitronen- oder Limettensaft aufpeppen. Auch mit aufgeschnittenen Früchten, Kräutern, einem Schluck Saft oder Kräutertee bekommt Wasser schnell ein neues, spannendes Aroma.
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Alkoholfreies Bier ist für den Nachwuchs bedenklich, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weiter erklärt. Denn Bier gilt bis zu 0,5 Volumenprozent als alkoholfrei. Bei Alkohol gilt aber die klare Regel: Er ist auch in geringen Mengen für Kinder ungeeignet und sollte vermieden werden.

Bestimmte Aromen vermeiden

Selbst wenn Lebensmittel keinen Alkohol enthalten, aber etwa nach Bier, Amaretto oder Rum schmecken, sollten Kinder lieber die Finger davon lassen, rät die Verbraucherzentrale. Der Grund ist: Das könnte zu einer Gewöhnung an den Geschmack von Alkohol führen und die natürliche Hemmschwelle für den Verzehr senken.

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Was viele Eltern ebenfalls wissen sollten: In Fertigpackungen muss Alkohol in der Zutatenliste aufgeführt werden. Gleichermaßen gilt das für Ethanol, falls dies für eine bessere Haltbarkeit auf ein Produkt gesprüht wurde. Bei unverpackten Lebensmitteln wie Backwaren in der Auslage müsse Alkohol allerdings nicht ausgewiesen werden. Hier bleibt im Zweifel nur die Nachfrage beim Personal.

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Auch beim Erwärmen bleibt Restalkohol

Ein Irrglaube sei auch, dass sich Alkohol durch die hohen Temperaturen beim Backen und Kochen vollständig verflüchtige. Tatsächlich bleibe immer etwas Restalkohol in den Speisen. Aus Sicht der Verbraucherschützer sollte man beim Verfeinern deshalb lieber auf Rotwein und Co. verzichten, wenn Kinder mitessen.

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  • Sandra Simonsen
  • Rahel Zahlmann
  • Nicolas Lindken
Von S. Simonsen, R. Zahlmann, N. Lindken
LebensmittelVerbraucherzentrale

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