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Wie oft sollten Eltern Babys baden?

Auf keinen Fall täglich  

Wie oft sollten Eltern Babys baden?

22.09.2019, 15:09 Uhr | dpa, cch, t-online.de

Wie oft sollten Eltern Babys baden?. Baby in der Badewanne: Das Wasser sollte etwa 37 Grad warm sein. (Quelle: Getty Images/tarasov_vl)

Baby in der Badewanne: Das Wasser sollte etwa 37 Grad warm sein. (Quelle: tarasov_vl/Getty Images)

Tägliches Baden ist für die Haut von Babys nicht gut. Wie oft sollten sie stattdessen in die Wanne?

Tägliches Baden kann die empfindliche und noch dünne Haut von Babys austrocknen, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Ein- bis dreimal Baden pro Woche reicht aus für Babys. Frühgeborene sollten demnach alle vier Tage gebadet werden; ihre Haut hat am Anfang eine noch geringere Schutzbarriere.

Neugeborenes erst baden, wenn der Nabel verheilt ist

Zum Schutz vor Entzündungen muss vor dem ersten Bad der Nabelrest überhäutet sein. Zudem muss sich erst die Körpertemperatur stabilisieren, bevor es Zeit für den ersten Ausflug in die Wanne ist. Die ersten Lebenswochen sollte das Baby also noch nicht baden. Meist gibt die Nachsorgehebamme oder der Kinderarzt den Startschuss.

Sobald es losgehen kann, gilt: Gebadet wird nicht auf leeren Magen, aber auch nicht direkt nach einer Mahlzeit. Prüfen Sie vor dem Einlassen des Badewassers, ob die Babywanne sicher steht. Legen Sie ein Handtuch bereit. Das Wasser hat idealerweise etwa Körpertemperatur (37 Grad). Kontrollieren Sie es mit einem Thermometer, damit es nicht zu heiß oder zu kalt ist. Es reicht dem Kind bestenfalls bis knapp unter oder über die Schultern.

So baden Sie das Baby am besten

Besser als Schaumbäder und normale Seifen eignen sich pH-neutrale und rückfettende Zusätze. "Stützen Sie den Kopf und den Nacken Ihres Babys mit Ihrem nichtdominanten Arm und lassen Sie Ihr Baby mit den Füßen voran ins Wasser gleiten. Halten Sie den Rücken Ihres Babys auf dem Unterarm und den Kopf mit der Hand", sagt Kinder- und Jugendärztin Dr. Monika Niehaus. Das Bad sollte nicht länger als fünf bis zehn Minuten dauern, um die Haut nicht zu sehr aufzuweichen.


Zur Pflege danach bieten sich Emollentien an (Wasser-in-Öl- und Öl-in-Wasser-Emulsionen), insbesondere auf der Basis von Sonnenblumenöl. Weniger geeignet sind Vaseline oder Paraffinöle. Sie können einer amerikanischen Studie zufolge einen Bakterienbefall der Haut begünstigen. In der Neugeborenenzeit sollte auch Puder vermieden werden: Er kann die Hautporen verstopfen und vom Baby versehentlich eingeatmet werden.


Verwendete Quellen:

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